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Rezession in Europa wahrscheinlich |
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Donnerstag, 22. November 2007 |
"Gold ist für Optimisten, Realisten kaufen Konserven." Wer unter den amerikanischen Wirtschafts-Bloggern gelesen werden will, darf nicht zimperlich sein. Wie im Boulevard-Journalismus gilt auch hier – negative Schlagzeilen sind gut fürs Geschäft, umso mehr als die Pessimisten in den vergangenen Monaten ständig von der Realität eingeholt wurden.
Dabei scheinen sich die Nachrichten zu widersprechen. Während die Finanzmärkte von Schreckensmeldungen überrollt werden, verkündet der Schweizer Arbeitsmarkt Höchststände.
Gemäss dem jüngsten Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) für das dritte Quartal 2007 sind innert Jahresfrist im Industrie- und Dienstleistungssektor mehr als 100'000 neue Jobs entstanden. Die Zahl der Beschäftigten erreichte mit 3,871 Millionen einen neuen Rekordstand.
Und die Bank für internationalen Zahlungsausgleich BIZ berichtet über einen neuen Rekord im Derivate-Handel.
The market for derivatives grew at the fastet pace in at least nine years to 516 trillion USD during the first half of 2007.
Dabei ist allein der Markt für Credit-default swaps um sagenhafte 49 Prozent gestiegen. (Quelle)
Wie passen solche sich widersprechende Meldungen zusammen?
Der Arbeitsmarkt ist ein nachlaufender Indikator und reagiert immer sehr langsam auf die sich verändernde Konjunktur und die Zahlen über den Handel mit Derivaten beziehen sich nur auf das erste Halbjahr 2007. Ob sich dieser Trend im Herbst weiter beschleunigt hat, darf bezweifelt werden, angesichts der Vertrauenskrise im Interbank-Handel. Vermutlich stehen wir auch im Derivate-Markt mitten in einer Trendwende.
 Vieles deutet jetzt darauf hin, dass die Kreditkrise auf die Realwirtschaft übergreift. In den USA ist dies bereits spürbar und wenn die Amerikaner verschnupft sind, dann legt sich auch Europa gerne mal nieder. Zudem dürfte die US-Immobilienkrise in abgeschwächter Form auch auf europäische Länder rüber schwappen. Ganz zuvorderst in der Reihe stehen hier Irland, Grossbritannien und Spanien.
Auf den Punkt gebracht: Den Konserven-Liebhabern unter den amerikanischen Bloggern mag ich mich nicht anschliessen, eine Rezession ab 2008/09 halte ich aber in Europa für durchaus wahrscheinlich.
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Geschrieben von: Patrickk, am 18-04-2011 10:23 Angst, in den letzten Jahren zu leben. Ständige Probleme mit der Wirtschaft. möglicherweise fortgeschrittenen Länder sollte wieder binden die Währung an das Gold? Die Inflation sollte aufhören, zu erschrecken und Druckmaschinen nicht ununterbrochen laufen. All dies kann verstanden werden example of an essay. Artikel kommentieren
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