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Die Vorboten der Immobilienkrise PDF Drucken E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008
Image Kein anderer Wirtschaftszweig wird in guten Zeiten so in die Höhe gejubelt wie die Banken und keine andere Branche fällt in der Meinung der Beobachter tiefer, wenn die Schattenseite der leichtfertigen Kreditvergabe seine hässliche Fratze zeigt. 

Keine Frage, es ist vieles schief gelaufen bei den Banken, nur wollte das niemand erkennen, als billige Kredite das Wachstum anheizten. Wenn heute behauptet wird, man hätte die Krise nicht kommen sehen, weil die Banken die Hypothekar-Anleihen in windigen Finanzvehikeln versteckt gehalten haben, dann haben sie nur die Zeichen nicht erkannt, Zeichen die für alle sichtbar waren. Schauen Sie mal:

Seriöse Beratung für Hypotheken (engl. mortgages) sieht anders aus

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RSS Kommentare Kommentare (4)

Geschrieben von: Michael, am 01-02-2008 18:25
Wir wollen die Banken mal nicht schlechter machen als sie sind. Die Immobilienmakler sind selbstverständlich an hohen Preisen und somit Provisionen interessiert. Steigende Preise waren auch für diejenigen, die die Wohnungen nicht selbst bewohnen beliebtes Zockerwerkzeug. Die sind nun verdient im Dreck gelandet. Immerhin, Stand heute, haben sich 224 dieser "major mortgage lenders" vom Markt verabschieden müssen. Die Banken hatten ein neuartiges Derivat geschaffen, sie werden die Lehren akzeptiert und in ihre Betrachtungen eingebaut haben. Letztendlich trifft es sämtliche Gläubiger ziemlich heftig.

Solche Immobilienkrisen gab es in der Geschichte öfters. Beispiele Japan und USA. Nun erleben wir als Einleitung USA und England, China sollte kaum ausbleiben, sowie als showdown Osteuropa und Spanien. Auch in der Bundesrepublik sollte niemand glauben, Immobilien wären "billig" gewesen. Sie waren es nicht, ich habe in einer mittleren Stadt die kleinen Mietwohnungen aus eigenem Interesse sehr sorgfältig beobachtet und nicht gekauft, sondern gestaunt. Denn mein Gehalt zählt zu den besseren.

Geschrieben von: Nanuk, am 01-02-2008 18:43
War vor zwei Jahren in Bilbao da sah das auch nicht besser aus... :grin

Geschrieben von: Toronto realtor website, am 26-03-2008 12:10
Es ist doch kein Wunder, dass manche großen Investment-Häuser jetzt vor der Pleite stehen. Sie haben Kredite an Leute gewährt, die in Deutschland oder allgemein in Europa nie einen Kredit bekommen würden. Ich habe ein Artikel über Familie gelesen, deren Haus jetzt zwangsversteigert wurde. Es waren Immigranten aus Südamerika und konnten kaum englisch und wenn Ihnen ein Haus im Wert von 700.000 Dollar angeboten wurde, sie haben den Vertrag unterzeichnet. Und dabei verdienen die beiden Eltern nicht mehr als 3.000 Dollar pro Monat (?!?).

Geschrieben von: Immobilienkrise website, am 16-11-2008 09:13
Ja die Vorboten waren nicht zu übersehen und es stellt sich die Frage wer wie zur Verantwortung gezogen werden kann.

Wir sind dabei einen Wissenstest zur Finanzkrise zu entwickeln.

Mehr unter
Finanzkrise


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