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Von Subprime-Hypotheken zu AAA-Anleihen |
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Mittwoch, 15. August 2007 |
Wir sind praktisch nicht in Subprimes investiert. 98 Prozent unseres
CDO-Exposures hat ein Rating von 'AAA' oder 'AA'. Von daher sind wir
sehr ruhig. Diese Aussage stammt vom Sprecher der Westdeutschen Landesbank und enthüllt, dass er nicht verstanden hat, wie dieser Markt funktioniert und damit ist er ganz bestimmt nicht alleine.
Subprime-Hypotheken und AAA-Tranchen sind kein Widerspruch. Das eine schliesst das andere nicht aus, weshalb dann die WestLB mit der Bemerkung nachrückte, ihr Engagement in Subprime-Wertpapieren betrage insgesamt 1,25 Mrd. Euro.
Aus heutiger Sicht sind wir nicht betroffen. Wir halten fast nur
Vermögenswerte mit einem Rating von 'AAA' und eine kleine Quote mit
'AA'. Die sind auch noch nicht herabgestuft worden. In Subprimes sind
wir gar nicht investiert. Der Sprecher der Bayrischen Landesbank Auch er hat das Produkt offensichtlich nicht verstanden, denn wie gesagt, das eine schliesst das andere nicht aus und genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
Doch auch bei der Depfa ist dies vermutlich noch nicht angekommen, denn auch hier geht der Sprecher davon aus, dass AAA-Anleihen keine Subprime-Hypotheken sein können:
Die Depfa Bank wies Spekulationen zurück sie könnte wegen Engagements im amerikanischen Subprime-Markt in Schwierigkeiten geraten. Die Bank sei in diesem Marktsegment nicht investiert, sagte ein Sprecher. Die Bank sei ein reiner Staatsfinanzierer, dessen Kredit- und Anlageportfolio ausschließlich aus Investments mit hohen Ratings bestehe.
Die Sprecher dieser Banken sind offenbar ahnungslos. Selbstverständlich weiss ich nicht, ob diese Institute in Subprimes investiert sind, auf Grund der gemachten Aussagen gehe ich aber davon aus, dass die Sprecher es auch nicht wissen.
Wie deutsche Banken von der Subprime-Krise betroffen sind (Trackback)
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Geschrieben von: Peter Schneider, am 09-10-2010 11:54 Irgendwie wünsche ich den Banken ein wenig Lehrgeld... Denn es kann ja nicht sein, dass wir bei uns enge Kredit- und Hypotheken-Vergabe haben, und sich die Banken von woanders Risiken dazukaufen. Hier bei uns würde jeder, der sich für Hypotheken interessiert, Tools http://www.hypothekenrechner.ch/ nutzen, um zu entscheiden, wie hoch das Risiko ist, in den Staaten wurde jedem ein Haus verkauft, weil das System wegen steigenden Häuserpreisen für alle mit Gewinn funktioniert hat, selbst wenn das Haus verkauft werden musste. Diese Blase gibt es aber nicht mehr... Geschrieben von: kosh, am 11-10-2010 12:47 Quote:
Diese Blase gibt es aber nicht mehr... Ist das so? Artikel kommentieren
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