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Freitag, 7. September 2007 |
Die Zahl der Beschäftigten (außerhalb der Landwirtschaft) sei um 4000 zum Vormonat zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium heute in Washington mit. Dies war der erste Rückgang der Beschäftigung seit August 2003. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg um 118.000 gerechnet.
Seit Wochen hören wir Meldungen, dass Hypothekarinstitute und Baukonzerne in den USA Leute entlassen. Dennoch gehen heute die Aktienbörsen in die Knie, weil die Oekonomen überrascht sind, dass keine neuen Stellen geschaffen wurden. Mich überraschen nicht die Arbeitsmarktzahlen, sondern die Prognosen der Oekonomen, so auch diese hier:
Der Wirtschaftsberater von Präsident George W. Bush, Ed Lazear,
erklärte, die Entwicklung sei kein Grund zur Sorge. Zwar sei eine
Rezession immer denkbar, sagte er im US-Fernsehen. "Wir glauben aber nicht, dass das wahrscheinlich ist." Gerne hätte ich gewusst, ob er nach diesen aufmunternden Worten noch schnell seine Papiere auf den Markt geworfen hat, denn irgend jemand verkauft da draussen 
Zuversichtlich ist auch Liikanen von der EZB:
Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten ist die Wirtschaft im Euro-Raum robust. "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiter gut", sagte er.
Wir müssen nur ganz fest daran glauben 
US-Beschäftigung sinkt erstmals seit ...
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