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Gleich zwei Fernsehsender haben die Kreditkrise aufgearbeitet. Arte TV sendet heute einen Themenabend "Krepierte Kredite, explodierende Preise" aus und das Schweizer Fernsehen hat im Dokumentarfilm den "Fall der UBS" unter die Lupe genommen und erklärt wie die einst stolze Schweizer Bank in den Strudel der Finanzkrise geriet.
Vor einem Jahr war die Wirtschaftswelt noch in Ordnung. Höchstkurse an den Börsen, boomende Umsätze und explodierende Gewinne machten weltweit Schlagzeilen. Doch wie so oft, wenn die Party auf dem Höhepunkt ist, wurden die Warnhinweise, die auf ein drohendes Ende hinweisen nicht ernst genommen.
Ernst ist es aber geworden. Arte TV geht nun mit der Aufarbeitung auf Sendung.
Krepierte Kredite, explodierende Preise
Die Krise auf dem Immobilienmarkt in den USA hat weltweite Folgen, denn durch die internationale Verflechtung auf dem Finanzmarkt erlitten auch in Europa zahlreiche Bankhäuser zum Teil erhebliche Verluste. Der Themenabend beschreibt die Turbulenzen an den Börsen, analysiert die Krise in den USA und beschreibt deren Auswirkungen auf den Finanzplatz Europa.
Im Auge des Orkans (Dienstag, 1. Juli 08, ab 21.00, auf Arte TV)
52 Min. Dokumentation, Frankreich 2008, Erstausstrahlung Regie: Emmanuel Chain
Die Dokumentation untersucht, ob die virtuelle Wirtschaft den Kontakt mit der realen Wirtschaft verloren hat. Außerdem geht sie der momentanen Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt nach sowie deren unmittelbaren Auswirkungen auf Europa, wo zahlreiche Bankhäuser und Investmentgesellschaften eine Menge Geld verloren haben.
Krach, Crash und Krise (Dienstag, 1. Juli 08, ab 21.50, auf Arte TV)
Wiederholungen: 10.07.2008 um 10:50 Frankreich, 52mn. ARTE F. Regie: Michel Kaptur. Autor: Eli Cohen. Produzent: Cineteve
Die Dokumentation erklärt, mit welchen Mitteln Marktregulatoren und internationale Finanzinstitutionen den großen Krisen der letzten zehn Jahren begegnet sind. Sie berichtet von der Asienkrise im Jahr 1997 über den Enron-Skandal in den Vereinigten Staaten und die geplatzte Spekulationsblase zu Beginn des 21. Jahrhunderts bis hin zur jetzigen Krise, die ausgelöst wurde durch die weltweiten Geldverluste im Zusammenhang mit dem Einbruch des US-Immobilienmarktes.
Die Dokumentation erklärt, mit welchen Mitteln Marktregulatoren und internationale Finanzinstitutionen den großen Krisen der letzten zehn Jahren begegnet sind. Sie berichtet von der Asienkrise im Jahr 1997 über den Enron-Skandal in den Vereinigten Staaten und die geplatzte Spekulationsblase zu Beginn des 21. Jahrhunderts bis hin zur jetzigen Krise, die ausgelöst wurde durch die weltweiten Geldverluste im Zusammenhang mit dem Einbruch des US-Immobilienmarktes.
Und das Schweizer Fernsehen nimmt sich am Donnerstag der UBS an und wie sie in den Studel der Finanzkrise geriet.
Der Fall (Donnerstag, 3. Juli 08, ab 20.00, auf SF TV 1)
Ein Film von Hansjürg Zumstein
Die schlimmste Finanzkrise seit 1929: Das Debakel im amerikanischen Immobilienmarkt brachte die Finanzwelt beinahe zum Zusammenbruch. Die internationalen Grossbanken mussten Milliarden an Verlusten einstecken. Am schlimmsten getroffen hat es die UBS mit 40 Milliarden Franken Abschreibungen. Wie war das möglich? Der neue Dokumentarfilm von Hansjürg Zumstein untersucht, wann und weshalb die UBS ihre verhängnisvollen Fehlentscheide fällte.
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