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Aufstieg und Fall von Marcel Ospel |
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Dienstag, 26. Februar 2008 |
Noch geht es nicht um seinen Stuhl. Ueber die Wiederwahl als Verwaltungsrats-Präsident der UBS wird erst an der ordentlichen Generalversammlung (GV) vom 23. April abgestimmt. Doch warten auf Marcel Ospel am Mittwoch morgen an der ausserordentlichen GV der UBS in Basel einige unangenehme Stunden, angesichts des Verlustes von 4,4 Milliarden Franken und Abschreibungen von 21 Milliarden Franken.
Wie lange Marcel Ospel die UBS noch präsidieren wird, bleibt also vorderhand offen. Dennoch bringt das Schweizer Fernsehen am gleichen Abend eine Sendung, deren Titel sich wie das Ende des bekanntesten Bankers der Schweiz anhört.
Wer ist der Mann, unter dessen oberster Verantwortung 21,3 Milliarden Franken in den Sand gesetzt wurden? «Reporter» hat die Spuren des mächtigsten Wirtschaftsbosses der Schweiz verfolgt: Sie führen zunächst nach ganz unten ins ärmliche Kleinbasel, wo Marcel Ospel geboren ist. Der KV-Lehrling machte eine Tellerwäscherkarriere, die ihn von der Aeschenvorstadt direkt an die Wallstreet brachte. Aber auch immer wieder zurück zur Basler Fasnacht.
Karin Bauer hat sich mit Schulkollegen, Bankern und Freunden unterhalten. Entstanden ist das Bild eines so scheuen wie ehrgeizigen Menschen, dem sein Erfolgsdrang zum Verhängnis geworden ist.
Mittwoch, 27. Februar 2008, 22.20 Uhr, SF1 (Reporter) (Trackback)
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Geschrieben von: Susi Ledermüller , am 29-02-2008 08:27 Ich persönlich werde sowieso nicht verstehen warum die Welt heute nur noch aus Experten besteht. Jedes mal wenn ich das TV einschalte bekomme ich einen anderen Experten vorgesetzt - von dem wohlgemerkt noch nie jemand was gehört hat. Aber vielleicht ist das in den Zeiten in den jeder 20jährige heutzutage ein Manager für irgendetwas ist, normal. Ebenso normal scheint es zu werden diese Leute dann auf die Börse loszulassen und unkontrolliert arbeiten zu lassen. Wen wundern da noch die entsprechenden Resultate? Auch das wird doch - zunehmend - normaler, mit jedem neuen Fall der bekannt wird. Es ist einfach nur eine Veränderung unserer Zeit  Artikel kommentieren
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