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Arm dran - das Gesicht der Unterschicht |
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Dienstag, 6. November 2007 |
Dienstag, 06.11.07 ab 20.40 bei ARTE
Die Zahl derjenigen, die langfristig ohne Arbeit bleiben und in Abhängigkeit der staatlichen Sozialsysteme leben, wächst rapide. Der Themenabend analysiert das Phänomen Unterschicht und sucht nach Möglichkeiten, wie sich die Menschen dem sozialen Abseits entziehen können.
20.40 Uhr Leben am Rand
Die Dokumentation blickt in die Gesichter der Unterschicht. Sie porträtiert ein arbeitsloses Ehepaar in Leipzig, das mit Wut und Hass auf den Staat reagiert und die rechtsextreme NPD wählt. Sie beobachtet Jugendliche aus dem Pariser Vorort "Clichy-sous-Bois", die sich wegen ihrer nordafrikanischen Herkunft in ein Ghetto gesperrt fühlen und Schwarzmarktgeschäfte betreiben, um zu überleben. Und sie begleitet den allein erziehenden deutschen Vater, der seinen Job vor vielen Jahren verlor, sich in der Armut eingerichtet hat und seinen beiden Söhnen vorlebt, dass das Sammeln leerer Flaschen zum Alltag gehört.
22.10 Uhr Kein Job - Keine Hoffnung
Langzeitarbeitslose werden seit der letzten Arbeitsmarktreform in Deutschland von so genannten Fallmanagern betreut. Sie sollen sich um die speziellen Probleme ihrer Klienten beziehungsweise Kunden kümmern, um ihnen die Grundvoraussetzungen zu vermitteln, die für eine Teilnahme an der Arbeitswelt wichtig sind, zum Beispiel Zuverlässigkeit, Disziplin und Leistungswille. Die Dokumentation begleitet die Fallmanagerin Anja Thiele in Chemnitz. (Trackback)
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