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Der Mittelstand - eine aussterbende Spezies |
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Sonntag, 20. Mai 2007 |
Die linken Parteien sind für Steuererhöhungen, um den Sozialstaat zu alimentieren und die Natur zu retten, die bürgerlichen sind für Steuersenkungen, um die Leistungsfähigen zu unterstützen und reiche Ausländer ins Land zu holen. Das Resultat: indirekte Steuern werden erhöht, direkte Steuern werden gesenkt. Die Last trägt der Mittelstand.
Der Mittelstand bezieht wenig bis gar keine Sozialleistungen, noch profitiert er von degressiven Steuern für Reiche, Pauschalabkommen für Ausländer oder Steuerschlupflöcher für Immobilienbesitzer oder Grossunternehmen.
Doch je mehr indirekte Steuern erhoben werden, desto mehr Menschen drohen aus dem Mittelstand zu Sozialbezügern zu werden. Die neueste Kreation kommt aus der SP-Küche. Dem Zeitgeist entsprechend möchte sie eine CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen einführen - 16 Rappen pro Liter Benzin - und damit den öffentlichen Verkehr fördern.
Wer könnte da dagegen sein, schliesslich geht es um die
Natur!!! Der moralische Imperativ ist unüberhörbar.
Diese Initiative hat also gute Chancen durchzukommen und der
Mittelstand wird gequält nickend auch dies akzeptieren. Vielleicht sollten sich die Politiker nicht nur beim Bau von Minaretten oder dem Aufstellen von Weihnachtsbäumen an die christlichen Wurzeln der Schweiz erinnern, sondern auch dann, wenn es um die Steuern geht. Wie lassen sich degressive Steuern und Pauschalabkommen für reiche Ausländer mit dem christlichen Leitgedanken, dass die starken Hände die schwachen unterstützen sollen, vereinbaren?
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