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Das Ende der sozialen Marktwirtschaft PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 26. Juni 2007
Staaten senken die Steuern für Unternehmen und Kapitalgesellschaften, um im Steuerstandortwettbewerb weiter attraktiv zu bleiben. Die durch tiefere Steuersätze entgangenen Einnahmen werden durch indirekte Steuern ersetzt, wie die KPMG in ihrer Studie schreibt.

Konsequent zu Ende gedacht wird die seit Jahren zu beobachtende Tendenz - tiefere direkte Steuern, höhere indirekte Steuern - dazu führen, dass die direkten Steuern gegen null tendieren. Pauschalabkommen für reiche Ausländer zeigen wohin der Weg führt.

Unabhängig was wir davon halten, wird der Steuerwettbewerb die Idee einer sozialen Marktwirtschaft aushöhlen. Politiker können nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass Kapitalgesellschaften und Standort unabhängige Ausländer dahin ziehen, wo die Steuern am tiefsten sind. Die Idee einer sozialen Gesellschaft, in der der Starke dem Schwachen im Rahmen seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten unter die Arme greift, kann in einer globalen Welt nicht per Gesetz verordnet werden.

KPMG-Studie: Steuersätze 2007 im internationalen Vergleich: Unternehmensteuersätze sinken, während Umsatzsteuersätze steigen

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