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Während Politiker immer noch darüber streiten, ob eine Flat-Tax ohne Steuerschlupflöcher die bessere Variante sei als ein progressives Steuersystem, haben sich faktisch degressive Steuern in vielen Bereichen durchgesetzt. Daran stören sich auch Profiteure.
Warren Buffet, Chef der Investmentgruppe Berkshire Hathaway – habe nach eigenen Aussagen im vergangenen Jahr 46 Mio. Dollar verdient und eine Steuerrate von 17,7 Prozent gehabt. Die Mitarbeiter in seinem Unternehmen kämen hingegen auf Steuersätze von durchschnittlich 32,9 Prozent und bis zu 39,7 Prozent.
Nach Nicholas Ferguson, einer der prominentesten britischen Fondsmanager, der mit der Aussage bekannt wurde "die steuerliche Begünstigung für Branchenakteure sei nicht nachvollziehbar, denn Leute wie er würden in Grossbritannien weniger Steuern zahlen als eine Putzfrau, gesellt sich nun ein zweiter Star der Finanzindustrie zu den Kritikern des internationalen Steuerwettbewerbs. Ein Wettbewerb, der zu immer tieferen Steuersätzen für Grossverdiener und Vermögens-Millardären führt.
Das Orakel aus Omaha und einer der reichsten Personen der Welt forderte an einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton, dass die Steuergesetze verschärft werden und dass Unternehmen, Reiche und Superreiche künftig mehr zahlen.
Um seine Aussage den nötigen Nachdruck zu verleihen legte er gleich noch eine Schippe drauf:
Ich zahle jedem der Anwesenden 1 Million Dollar, der ihm unter den wohlhabendsten Amerikanern einen einzigen zeigen könnte, der einen höheren Steuersatz abführe als seine Sekretärin.
Wetten, dass Buffet keinen Wettpartner findet?!
Warren Buffets 1-Million-Dollar-Wette (Trackback)
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Erhalten von: Warren Buffett für mehr Steuergerechtigkeit • Börsennotizbuch , am 24-12-2008 00:49 (PB) [...] Via Blog Zeitenwende [...] |