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Englische Hypothekenbank Alliance & Leicester unter Druck |
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Montag, 17. September 2007 |
Nachdem sich am Freitag die erste britische Bank Northern Rock in die Arme der Bank of England flüchten musste, sorgt nun bereits das nächste Hypothekarinstitut in Grossbritannien für Unruhe. Die Aktien von Alliance & Leicester haben heute Montag etwa 31% an Wert verloren und den Handel bei 600 Pence beendete. Die Hypothekenbank könne sich den deutlichen Kursrückgang nicht erklären, hieß es. Alliance & Leicester plc habe laut eigenen Aussagen keine finanzielle Unterstützung von der Bank of England angefordert. Es gebe auch keine Pläne hinsichtlich einer Finanzhilfe, teilte die Hypothekenbank mit.
Ob es spezifische Gründe für diesen Kurssturz gibt, spielt inzwischen keine Rolle mehr. Wichtig ist nur noch, dass die Menschen die Beruhigungsversuche und Vertrauenskundgebungen von Wirtschaft und Politik noch Glauben schenken. Falls nicht, werden aus Gerüchten plötzlich Fakten. Wenn sich in den nächsten Tagen Menschenschlangen vor den Türen von Allicance & Leicester bilden sollten, dann wird die Bank of England vielleicht wieder eine Ausnahme ihrer Regeln machen müssen.
Hilfsmaßnahmen der Notenbank benachteiligten nur die soliden Institute
und verstärkten auf Dauer die Neigung der Finanzhäuser zu
verantwortungsloser Spekulation sagte Mervyn King, Chef der Bank von England noch vor ein paar Tagen. Helfen will er bekanntlich trotzdem.
Hypothekenbank Alliance & Leicester: Benötigen keine Finanzhilfe
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