Elisabeth Kübler-Ross gilt als die Ikone der Sterbe-Forschung. Ihre Beobachtungen stellten den Grundstein der heutigen Erkenntnisse über die Situation Sterbender dar. Ihr Ziel war es, von den Sterbenden zu lernen, wie man mit Sterbenden umgeht und welche Hilfe sich diese erhoffen.
Da nicht nur Menschen sterben, sondern auch Industriezweige und Unternehmen wurde ihr Modell in den USA für die Wirtschaft adaptiert. Eindrücklich liessen und lassen sich nun die verschiedenen Phasen des "Sterbeprozesses" bei den amerikanischen Immobilien beobachten.
Die fünf Phasen beginnen mit dem Verleugnen der Krankheit. Darauf folgt die Wut, davon betroffen zu sein. Anschliessend versucht der Patient zu "kooperien", um danach in eine Depression zu fallen. Erst am Ende wird die Krankheit akzeptiert.
Das Kübler-Ross-Modell anhand der amerikanischen Immobilienkrise
Verleugnen
Obwohl seit mindestens einem Jahr die Anzeichen immer stärker wurden, dass der Immobilienboom seinen Peak erreicht hatte, hatten die Investoren und Banken weiter investiert. Sie wollten nicht glauben, dass die tollen Zeiten vorbei sein sollten.
Wut
Letzten Sommer warfen dann viele Investoren das Handtuch, die Bankaktien kamen ins Rutschen. Der Zorn wurde bei allen Beteiligten abgeladen, angefangen bei den Rating-Agenturen bis zu den schwach brüstigen Immobilienkäufern.
Kooperation
Die Subprime-Krise war da, aber sie sollte keinen Einfluss auf andere Wirtschaftsaktivitäten haben. Beinahe wöchentlich zogen die FED-Banker neue Hasen aus dem Hut. Zuerst sollte ein Superfund die Banken retten, dann die Hypo-Giganten Freddie Mac und Fannie Mae einspringen. Anschliessend wurde über ein Zinsmoratorium diskutiert und immer öfters standen die Zentralbanken mit ihren Kapitalspritzen am Krankenbett.
Depression
Hat diese Phase gerade begonnen? Zumindest die Zeichen mehren sich, dass eine Rezession in den USA bevorsteht. Mehrere Experten gehen sogar davon aus, dass die USA bereits in einer Rezession sind. Akzeptiert ist sie aber sicher noch nicht.
Akzeptanz
Von da an kann es wieder aufwärts gehen, aber das wird vermutlich noch ein Weilchen dauern.
Falls jemand den Termin kennt, bitte melden 
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Geschrieben von: Ulrich , am 08-01-2008 08:46 Hallo, ich habe mir auch zu diesem Thema Gedanken gemacht und auf meiner Homepage niedergeschrieben, schaut doch mal rein: http://www.beepworld.de/members4/aaaaa5/lebensleinerwaehru.h tm Gruß Ulrich Geschrieben von: Hertig, am 13-02-2008 15:46 zwei bekannte Astrologen erwarten den Höhepunkt der Krise auf 2012. Einer der bekannte Hedgefond-Manager sagte mir, dass er die ganz grosse Krise 2010 bis 2011 erwarte Geschrieben von: wallraff, am 13-02-2008 17:08 Das ganze trifft auch für die Weltwirtschaftskrise zu, in der wir seit August 07 sind. Bisher sind wir in der Phase des Verleugnens. Erkennbar an der Aussagevon Frau Merkel:"Der Aufschwung ist jetzt unten angekommen." Wenn bei mir unten ist, ist er schon seit einiger Zeit bei mir angekommen, der Auffschwung mit dem Namen Weltwirtschaftskrise. Nur richtig bzeichnet hat ihn bis heute niemand. Das ist ein typischer Fall der Verleugnung. Die Wutphase ist schon teilweise zu sehen. Die Menschen lassen sich nicht mehr länger täuschen. Sie sehen, hier stimmt was nicht, dass ist kein Aufschwung, sondern eine Krise. Das führt bei den Berufstätigen zu Frustrationen und bei den Jugentlichen zu Prügeleorgien. Kooperation ist nicht ansatzweise bei den Entscheidungsträgern zu erkennen. Depression und Akzeptanz werden noch kommen müssen. Geschrieben von: Lars , am 19-04-2008 07:57 Sehr schöner Artikel und ein wirklich passender Vergleich! Vielen Dank dafür! Die jüngsten Studien besagen das die Krise sich wohl ab heute ca 15 - 21 Monate dauern könnte. Natürlich kann diesen Zeitpunkt niemand so genau bestimmen und die tatsächlichen Folgen der Krise bleiben in Ihrem vollen Umfang weiterhin unklar. Aber wie man letzte Woche sehen konnte gibt es auch durchaus immer mal wieder Hoffnung und die wird euphorisch gekauft. http://www.investorsinside.de/archives/645 Artikel kommentieren
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