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Wer bestimmt die amerikanische Aussenpolitik? |
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Dienstag, 21. August 2007 |
In wenigen Tagen erscheint das Buch "Israel-Lobby" von den renommierten amerikanischen Professoren John J. Mearsheimer, Universität Chicago und Stephen M. Walt, Harvard, in welchem behauptet wird, ein informelles Netzwerk pro-israelischer Akteure bestimme massgeblich die Außenpolitik in den USA und unterdrücke israel kritische Stimmen.
Nicht sehr erfreut darüber ist George Shultz, ehemaliger amerikanischer Außenminister unter Ronald Reagan. Die Vorstellung, dass pro-israelische Gruppen "eine gemeinsame Agenda haben und dass die amerikanische Israel- und Nahost-Politik das Produkt ihres Einflusses sei, ist einfach falsch."
Der Mann muss es wissen, schliesslich war er lange genug an der Quelle. Ob er uns aber die Wahrheit erzählt? Spätestens seit den zahlreichen Lügen vor und während dem Irak-Krieg ist es mit der Glaubwürdigkeit des Weissen Hauses nicht mehr zum besten bestellt.
Wer sich selber eine Meinung bilden will, für den gibt es gleich zwei Bücher. Die Israel-Lobby von Mearsheimer/Walt und auch gleich das Gegenstück von Abraham Fox, Direktor der Anti-Defamation League, The Deadliest Lies: The Israel Lobby and the Myth of Jewish Control
Sueddeutsche.de: Unterwanderung der USA - Der Skandal ist programmiert (Trackback)
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