|
US-Präsidentschaftskandidat Edwards zu seinem Hedge-Fund-Job |
|
|
|
|
Mittwoch, 9. Mai 2007 |
John Edwards kandidiert für das amerikanische Präsidenschaftsamt und möchte sich für die Armen in den USA stark machen. Der Demokrat ist Chef des Poverty Center an der University von North Carolina, was seinen hehren Zielen Glaubwürdigkeit verleiht.
Weit schwieriger dürfte es sein, den potenziellen Wählern seine Anstellung beim Hedge Fund Fortress zu vermitteln, der nach Edwards eigenen Aussagen dafür da ist, die Reichen reicher zu machen. Doch Edwards wäre kein Politiker, wenn er nicht eine passende Antwort hätte.
Staunen Sie selbst:
Es ging ihm darum zu verstehen, wie die Wirtschaft und im speziellen
die Hedge Funds funktionieren, räumt aber auch ein, dass er das Geld
gern genommen hat. Wieviel Geld das war, wollte er nicht sagen. Er
betrachtet es aber als legitim, dass Fragen gestellt werden, wie er den
Kampf gegen die Armut und seine Anstellung bei Fortress unter einen Hut
bekommt. Laut der Federal Election Commission gehören Mitarbeiter des Hedge Funds Fortress zu den grössten Spendern von Edwards Präsidentschaftskampagne. Weshalb sie dies tun, ist nicht ersichtlich, denn Hedge-Funds möchten laut Edwards die Reichen reicher machen, während Edwards die Armut bekämpfen will – ein Widerspruch. Beides gleichzeitig geht nun mal nicht, denn Armut wie Reichtum sind relative Begriffe und stehen in einer Wechselbeziehung. Aber ich bin mir fast sicher, dass Edwards auch darauf eine passende Antwort hätte 
(Trackback)
Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 854
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |