Hedge-Fonds machen sich auf den Acker nachdem sie den Immobilienmarkt
umgepflügt haben. Dabei hoffen sie auf eine reiche Ernte wegen der
hohen Nahrungsmittelpreise. Ob die Meister des kurzfristigen Profits
mit dem neuen Objekt ihrer Begierde auch nachhaltig umgehen darf aus
Erfahrung bezweifelt werden. Doch wen interessiert das schon, wenns ums
schnelle Geld geht.
Hedge Fonds und Investmentbanken tauschen ihre Gucci-Schuhe gegen
Gummistiefel ein, schreibt die Financial Times, in dem sie auf
steigende Lebensmittelpreise wetten und Farmen weltweit aufkaufen.
“Sell
banks, buy cheese,” nennt Crispin Odey, Manager des in London
ansässigen Hedge Fonds Odey Asset Management die neue Formel der
Geldvermehrung und er ist mit dieser Idee nicht alleine, denn es locken
gleich zwei Gelegenheiten:
- Kaufe erfolgreiche Farmen und profitiere von steigenden Nahrungsmittelpreisen
- Kaufe billiges Land in Entwicklungsländern und bringe es zur Produktion oder profitiere von steigenden Bodenpreisen
Grundsätzlich
könnte man diesem Trend einiges abgewinnen, wenn Hedge Fond Manager
nach langfristigen Kriterien entschädigt würden. So ist es aber leider
nicht. Sie ernten ihre Früchte üblicherweise einmal pro Quartal. Ob sie
dennoch die nötige Geduld mit Mutter Erde aufbringen werden hängt nicht
zuletzt auch von den Investoren ab und die haben bislang nur nach
Rendite gefragt.
Hedge funds muck in down on the farm
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Geschrieben von: Nanuk, am 28-04-2008 14:53 Vieleicht erinnert sich noch jemand als ich am anfand der Krise fragte wofür es noch Kredit gibt... Es scheint als habe die Welt was gefunden... Viel spass beim "Final Blow Off" In Spätestens 7 Jahren sind wir wieder dort wo wir jetzt sind. Nur mit einem kleinem unterschied Erodierte Böden lassen sich nicht einfach Abreissen wie Häuser... Geschrieben von: Matthias, am 28-04-2008 21:30 @ Nanuk Beziehen Sie sich etwa auf Ihre vor ein paar Wochen mit dem vertrauten, sarkastisch angehauchten Unterton geschriebenen Worte, wonach die Bauern in einer privilegierten Situation seien? Ich hatte damals Ihren Kommentar lachend zur Kenntnis genommen und mich ob der Perspektive erheitert, dass bald nur noch Bauern kreditwürdig sein würden. Aber so wie es aussieht scheint die Situation ja doch nicht ganz so komfortabel zu sein...  Geschrieben von: Nanuk, am 29-04-2008 09:02 Genau jetzt wird die Agrokultur in Afrika in unser Finanzsystem eingebaut und dann ist nichts mehr übrig das den benötigten Expotenzialen Wachstumschub noch befriedigen könnte. Wie die meisten Leser sicher wissen benötigt die Megamaschine (der Markt) Expotentzial neue Waren oder Produkte um die Kreditexpansion fortzuschreiben. Wenn das nicht mehr möglich ist fällt alles zusammen wie ein Kartenhaus. Ich dachte zuerst wir wären an diesem Punkt angelangt. Aber die Kreativität hat gesiegt, ob es das letzte mal war werden wir in 7-8 Jahren wissen, so lange dauert im normal Fall ein Zyklus. Darum habe ich auch geschrieben, dass die Frage war. Das System oder die Menschen und das sich die Eliten für das System entschieden haben ist eigentlich nur menschlich frei nach dem Motto was du heute kannst besorgen das verschiebe blos auf Morgen. Der Tanz auf dem Vulkan hat begonnen... Vieleicht noch ein Spruch zum Schluss nur Wirtschaftswissenschatfler und Idioten glauben an unendliches Wachstum. http://www.youtube.com/watch?v=7_IKcMl_a9A&feature=related Geschrieben von: Redaktion initiative vernunft , am 30-04-2008 11:52 Wir haben das Thema "Hunger - Die effektivste Waffe" zuoberst auf unsere Rubrik "Aktuell und Wichtig" gesetzt und verfolgen dort den weiteren Verlauf der globalen Ressourcen- und Lebensmittelkrise, die praktisch vollständig Menschen-gemacht ist, wenn man die Verantwortlichen denn als "Menschen" bezeichnen will. Link: http://initiativevernunft.twoday.net/topics/__Aktuell+und+Wi chtig Es braucht nun rasche Aufklärungsarbeit, um die verborgenen Zusammenhänge zu entlarven. Bitte beachtet den Hinweis auf die Sachbuch-Literatur zu diesem Thema. Der Autor Frank Hills belegt mit seinem Buch "Der Bericht von IRON MOUNTAIN: Geheimplan zur Bevölkerungskontrolle", wie die Pläne zur aktuellen, weltweiten Not und Verknappung der Ressourcen bereits in den 1960er Jahren gelegt wurden. (dabei hat es natürliche Ressourcen und Platz für das mehrfache der aktuellen Erdenbevölkerung - allerdings nicht auf diesem fehlgeleiteten, technologischen Niveau) Es ist nicht nur der Mensch betroffen, sondern schlichtweg auch alle die Versorgung sichernden Lebewesen (Bienen, Vögel z. B.) auf diesem Planeten. Warum das im Moment so ist und derart sichtbar wird, dazu leistet Armin Risi wertvolle Einsichten mit seinem 3-teiligen Werk "Der multidimensionale Kosmos". Detaillierte Literaturhinweise dazu finde hier: http://initiativevernunft.twoday.net/stories/4877549 Bitte verteilt das aktuell verfügbare Wissen über eure Mail-Beziehungen. Redaktion iniative vernunft http://initiativevernunft.twoday.net Artikel kommentieren
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Erhalten von: Hedge Fonds kaufen Bauernhöfe - Pax Aeterna , am 29-04-2008 11:58 (PB) [...] · tar, den 29.04.08 in Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft Quelle: blog.zeitenwende.ch [...] |