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Umfragen: Der Auftraggeber beeinflusst das Resultat |
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Montag, 25. Juni 2007 |
Völlig widersprüchliche Resultate ergaben zwei Umfragen zur Komplementärmedizin. Aufgegeben wurden sie von Interpharma, dem Verband der pharmazeutisch forschenden Firmen, und dem Initiativkomitee "Ja zur Komplementärmedizin".
Nur 24 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten möchten, dass die obligatorische Grundversicherung wieder die Kosten der Komplementärmedizin trägt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage bei 1228 Personen im Auftrag von Interpharma. 64 Prozent möchten, dass die Komplementärmedizin in einer Zusatzversicherung abgedeckt wird.
Im August vergangenen Jahres hatte eine Befragung von 1020 Stimmberechtigten noch ein ganz anderes Bild ergeben. Demnach wollten 79 Prozent der Befragten die Komplementärmedizin wieder in der Grundversicherung haben. Die Domoscope-Umfrage hatte das Initiativkomitee "Ja zur Komplementärmedizin" in Auftrag gegeben.
Die unterschiedlichen Ergebnisse sind vermutlich auf die Fragestellung zurückzuführen. (SDA)
... oder etwas klarer ausgedrückt: die Umfragen wurden gemacht, um die Oeffentlichkeit zu manipulieren.
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Pressemitteilung von Interpharma (Trackback)
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