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Donnerstag, 24. Januar 2008 |
Nicht Klimawandel oder der Nahe Osten sind die beherrschenden Themen am Weltwirtschaftsforum in Davos, sondern die Weltkonjunktur und Finanzkrise. Eine Krise, die einen Blogger, der der breiten Oeffentlichkeit bis vor ein paar Monaten völlig unbekannt war, schlagartig in den Mittelpunkt des Interesses gespült hat. Die Rede ist von Nouriel Roubini (Link in der Blogliste), ein US-amerikanischer Nationalökonom und Professor an der Stern School of Business in New York City.
Rechtzeitig hatte er auf die aktuelle Krise hingewiesen und seine Szenarien für die Zukunft sind alles andere denn leicht verdaulich. Auf einer der Podiumsdiskussionen am WEF sagte er:
Ein starker Abschwung in den USA führt unausweichlich zu einem deutlich langsameren Wachstum auf der ganzen Welt.
Ich wüsste tatsächlich auch nicht, wie dies verhindert werden kann, denn die Wirtschaft ist vergleichbar mit einem Kettenbrief. Das eine zieht das andere nach sich. Kein Kredit steht einfach isoliert da, weil jeder neue Kredit des einen der Umsatz des anderen ist. Fallen diese aus, kommt eine Domino-Bewegung in Gang. Ob und wie diese gestoppt werden kann, das ist das inoffizielle Hauptthema am WEF, vor aber vorallem hinter den Kulissen.
Was halten Sie vom Weltwirtschaftsforum von Davos? Das Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich hat mich gebeten, Sie auf folgende Umfrage aufmerksam zu machen:
Zündstoff für Davos? Wissenschaftliche Umfrage begleitet Weltwirtschaftsforum (WEF) 2008.
Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) tagt auch dieses Jahr vom 23.-27. Januar in Davos. Wirtschaftsführer, Politiker und Persönlichkeiten diskutieren und verhandeln über globale Probleme und Themen. Obwohl oder gerade weil das Treffen zu einem weltweiten Medienereignis geworden ist, sorgt es immer wieder für Zündstoff: Neben prominenten Gästen wie Tony Blair oder Henry Kissinger bietet das Weltwirtschaftsforum Anlass für öffentliche Globalisierungskritik und Demonstrationen in der gesamten Schweiz. Keine Frage: Die Schweiz steht dabei im Auge der Weltöffentlichkeit!
Was denken Sie über das WEF? Eine wissenschaftliche Untersuchung am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich untersucht die Meinungen der Schweizer Bevölkerung: Was halten die Bürgerinnen und Bürger von diesem Ereignis und wie schätzen Sie die Medienberichterstattung über das Thema ein? Diese Fragen sollen in der Internet-Umfrage beantwortet werden. Jeder kann daran teilnehmen, jede Stimme zählt! Alle Antworten werden anonym behandelt und die Studie dient rein wissenschaftlichen Zwecken.
Link zur Umfrage
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Geschrieben von: Michael, am 24-01-2008 16:12 Die laufende oder bevorstehende Wirtschaftskrise der USA ist die beste Nachricht seit 20 Jahren. Wenn die ihre Rechnungen seit der Zeit mit ungedeckten Schecks bezahlen, macht es keinen Sinn Waren zu liefern. Und wenn sie jetzt hier von der EZB bei einem M3-Wachstum > 12 % in 2007 Zinssenkungen fordern ist das letzte Stündlein der Geldwechsler und Wechselkurswucherer wohl recht nah. Sogar die "Geldspezialisten" der "Gewerkschaften" wollen den Zentralbankern schon kluge Ratschläge geben. Nun bei einer derartigen Schieflage zwischen M1 und M3 gibt es keinen Spieraum zur Zinssenkung, der nicht in einer galoppierenden Inflation endet. Der Laden muß aufgeräumt werden, ob dabei Aktienkurse steigen oder fallen ist Wurst, das Unternehmen ist dadurch absolut nicht mehr oder weniger wert. Artikel kommentieren
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