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Dienstag, 11. Dezember 2007 |
Am vergangenen Donnerstag haben sich an der New Yorker Park Avenue – der berühmten Adresse der Rockefellers, Vanderbilts und Onassis' – zahlreiche Menschen zu einer Filmpremiere verabredet: Mit Blick auf das Appartment von Henry Kravis, Gründer des Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts, konnten die Zuschauer den ersten Teil einer Serie von Kurzfilmen sehen, mit denen der Regisseur Robert Greenwald gegen die Auswüchse der Private-Equity-Branche kämpft.
„The War on Greed, Starring the Homes of Henry Kravis“, schreibt die » New York Times, beleuchte den mondänen Lebensstil von Kravis, der pro Tag laut Film 1,3 Million Dollar verdiene, und vergleiche diesen mit dem Alltag normaler US-Arbeiter. Zwar habe der Film Kritik geerntet – er vereinfache beispielsweise das Geschäft der Finanzinvestoren –, dennoch hätten in den ersten drei Tagen über 100.000 Internetnutzer den Film auf » Youtube angeschaut. (Quelle)
Angeprangt wird unter anderem, dass Henry Kravis prozentual weniger Steuern bezahlt als ein Feuerwehrmann oder eine Krankenschwester.
Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) ist der Name einer großen Beteiligungsgesellschaft (Private Equity Investment) mit Firmensitz in New York City. Gegründet wurde KKR 1976 von Jerome Kohlberg, Jr., Henry Kravis und George R. Roberts. ( Quelle) Henry Kravis is a Trustee of the Council on Foreign Relations in New York and is a member of the leading business group, the Business Council. He co-chairs the Columbia Business School Board of Overseers and is a vice-chairman of Rockefeller University. ( Quelle)
"Gier ist gut!" war die zentrale Aussage des Hollywood-Films "Wall Street" mit Michael Douglas alias Gordon Gekko in der Hauptrolle. "Wall Street" kam im Dezember 1987 in die Kinos - zwei Monate nach dem Aktiencrash. 20th Century Fox plant nun eine Neuauflage. (Das Comeback von Gordon Gekko)
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