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Zeitung will UBS übernehmen |
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Dienstag, 22. April 2008 |
Die linke Schweizer Wochenzeitung plant den ganz großen Coup: Die Übernahme der zuletzt arg gebeutelten Schweizer Großbank UBS. Sie möchte mit Hilfe von Neuabonnenten aus einem geldgierigen Lotterladen die erste anständige Grossbank machen. Das "WOZ-plus-UBSAbonnement" kostet 35 Franken mehr als ein normales Abo. Die Differenz entspricht ungefähr dem Kurs einer UBS-Aktie.
Die WOZ behält sich Preisanpassungen vor: "Da sehen Sie mal wie professionell unser Risikomanagement ist."
Bereits bei 1’036'773'673 Abos ist es dann soweit, und die UBS kommt in die rettenden Hände der WOZ. Optimistisch wendet sie sich schon heute an die Aktionäre mit folgenden Fragen:
- Wie wünschen Sie sich die künftige UBS?
(Medium? Well done? Selbstverwaltet?)
- Wer soll in den Verwaltungsrat?
(Die WOZ-Redaktion? Der Bundesrat? Die Gewerkschaften? Sie?)
- Wenn wir die UBS in herzige kleine UBSli aufteilen, nehmen Sie dann auch eins?
- Was ist eigentlich eine anständige Bank?
"Wir wollen mit der Aktion ein Zeichen setzen, dass man gemeinsam Einfluss nehmen kann auf das Geschäftsgebaren der Grossbanken. Es soll zum Nachdenken anregen darüber, dass es bei den weltweiten Finanzgeschäften auch immer Verlierer gibt", erklärte Redaktionsleiterin Susan Boos auf Anfrage der Werbewoche. Gleichzeitig erhofft man sich, neue Leser zu erreichen. (Quelle)
Die wahre Botschaft kommt auch hier erst am Schluss, aber immerhin ein gelungenes Beispiel für virales Marketing, wenn man vom altbackenen Videoauftritt absieht.
WOZ kauft UBS (Trackback)
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