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Strukturierte Produkte boomen |
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Freitag, 22. Februar 2008 |
Die Kreditkrise hatte keinen Einfluss auf die strukturierten Produkte. Der Umsatz an der Schweizer Börse SWX ist 2007 um 57 Prozent auf 75,36 Mrd. Fr. geklettert. Wie der Schweizerische Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) am Freitag mitteilte, belief sich das Volumen auf Schweizer Bankdepots per Ende November 2007 auf 346 Mrd. Franken. Dies seien 15 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.
Das sind Steigerungsraten die auch die hypothekarische gedeckten Anleihen gekannt haben. Aber das kann man sicher nicht vergleichen... 
Verglichen mit anderen Wertpapierkategorien wie Aktien oder Fonds entspricht dies 6.5 Prozent aller Gelder, die auf Schweizer Bankdepots angelegt sind (November 2006: 5.5 Prozent). Der deutliche Zuwachs an gelisteten Produkten von 10'742 auf 21'174 im Jahresvergleich zeigt, dass die strukturierten Produkte auch in einem volatilen Marktumfeld attraktive Anlagemöglichkeiten bieten.
Wenn alle das Gleiche machen, dann muss das sicher etwas ganz Tolles sein...
Strukturierte Produkte werben vorallem mit schönen Versprechungen wie Kapitalschutz oder optimiertes Risiko-Rendite-Profil. Im englischen hingegen wird der Begriff "enhanced" inflationär gebraucht. Bis heute habe ich nicht begriffen, was das sein soll, aber das will ja nichts heissen.
Lustig gemacht haben sich darüber schon Bird & Fortune. Eher von der seriösen Seite hat sich Eugénie Holliger-Hagmann mit den strukturierten Produkten auseinander gesetzt.
Vom Kapitalanlagegesetz nahezu unbehelligt, nützen die Banken ihren vermeintlichen Freiraum bei der Werbung für strukturierte Produkte ungeniert aus. Und das zumeist natürlich «ohne Gewähr». Sehr empfehlenswert für alle, die strukturierte Titel im Depot haben: Die Meister des Schönredens, damit nachher nicht wieder alle jammern: Wenn wir das gewusst hätten....
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