|
Der UBS Verwaltungsrat hat Marcel Rohner mit sofortiger Wirkung zum Group CEO von UBS ernannt. Er folgt auf Peter Wuffli, der von seinen Funktionen zurücktritt. Soweit die Medienmitteilung der UBS. Doch weshalb Wuffli gehen musste, ist aus der Medienmitteilung nicht zu erfahren. Damit schliesst sich für Wuffli ein Kreis, den er sicher gerne durchbrochen hätte.
Im Jahre 1977 - der Chiasso-Skandal der Credit Suisse, ein Fall von Wirtschaftskriminalität, wirft dunkle Schatten auf den Finanzplatz Schweiz. Dies steht ausgerechnet auf der Homepage der UBS (Quelle)
Zweifellos war dieses Ereignis nicht nur für die SKA, sondern für die ganze Schweizer Bankenbranche zentral. Die Krise erschütterte die Bank (heute Credit Suisse) in ihren Grundfesten und führte zu Veränderungen an der Konzernspitze. Einer der damals gehen musste, war der Vater von Peter Wuffli, Heinz Wuffli. Er wurde damals als Opfer bezeichnet.
In einem Interview der Alumni-Zeitschrift der Universität St. Gallen hatte Peter Wuffli den Sturz seines Vaters als «Schlüsselerlebnis» bezeichnet. Es habe ihn gelehrt, dass auch der berufliche Erfolg sehr vergänglich sei.
Es ist für ihn zu hoffen, dass er das gelernt hat, nachdem nun auch seine Bankerkarriere abrupt gestoppt wurde. Dem schnellen Aufstieg folgt ein noch schnellerer Fall ohne (goldenen) Fallschirm. Wieso, weshalb, warum - es darf spekuliert werden, genau so wie damals. (Trackback)
Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 2280
Geschrieben von: Steuerzahler, am 22-10-2008 06:05 Inzwischen dürfte die auf kurzfristigen Erfolg und das schnelle Geld beruhende, auf Rendite statt Sicherheit bedachte Finanzpolitik allen bekannt sein. Ob es einfach in der Familie liegt, mit fremden Geldern grosse Risiken einzugehen, sollte hier mal nicht behauptet werden. Artikel kommentieren
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |