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Spekulierende Landesbanken |
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Freitag, 10. August 2007 |
Nachdem die Zweckgesellschaft Rhineland Funding der deutschen IKB Ende letzter Woche unangenehm ins Licht der Oeffentlichkeit getreten ist, schaut sich die Aufsichtsbehörde Bafin nun auch die Zweckgesellschaft Ormond Quay der Landesbank Sachsen an.
Nicht ganz zufällig, wie Sie sich sicher vorstellen können. Gemäss einer Liste von Moody ist Ormond Quay genau so gross wie Rhineland Funding und nach Angaben der Sachsen LB Europa damit eine der größten der Welt.
Ein grosses Rad, welches in der deutschen Provinz geschwungen wird. Da kann man nur noch hoffen, dass sich die Sachsen etwas besser mit den Fliehkräften auskennen.
Laut einem Bericht der FAZ bestanden im Juni dieses Jahres 82 Prozent des Portfolios der Ormond Quay aus Immobilienkrediten. Diese Gesellschaft hat nach den Worten eines Sprechers der Landesbank Sachsen aber nicht direkt in Kredite bonitätsschwacher Schuldner (“Subprime“) investiert. Außerdem lege die Gesellschaft ausschließlich in Papiere an, die mit der besten Bonitätsnote „AAA“ bewertet seien. Die Frage ist nur, was diese Ratings noch wert sind.
Brisant ist, dass die Landesbank, die im Konzern über rund 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital verfügt, in einer Analyse von S&P als einziger Liquiditätsspender der Ormond Quay aufgeführt wird, der für die 17,5 Milliarden Dollar vollständig geradestehen soll.
Da kommt beim deutschen Steuerzahler sicher Freude auf 
Eine Liste dieser Zweckgesellschaften gibt es bei der FAZ: Infografik Bafin schaut sich die Landesbank Sachsen an
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