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Countrywide spricht von beispiellosen Störungen |
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Freitag, 10. August 2007 |
Kredite sind das Schwungrad der Wirtschaft - je grösser die Ausleihungen, desto schneller die Drehzahl. Besonders schön zu beobachten ist dies - dreimal dürfen Sie raten - beim amerikanischen Immobilienmarkt. Bis vor ein paar Wochen bekam jeder - Bonität hin oder her - eine Hypothek, jetzt sehen wir das Gegenteil.
Der größte US-Immobilienfinanzierer Countrywide Financial Corp hat die
derzeitigen Marktbedingungen am US-Zweitmarkt für Hypothekenkredite als
"beispiellos schlecht" beschrieben. Die Marktbedingungen veränderten
sich rasch, und die Folgen für das Unternehmen seien "unbekannt",
teilte Countrywide mit, die im vergangenen Jahr Einnahmen von mehr als
11 Mrd USD erzielt hatte. Das Unternehmen können wegen der
Marktbedingungen weniger Immobilienkredite an Investoren
weiterverkaufen und müsse sie deshalb behalten. Damit Countrywide die Kredite "behalten" kann, braucht sie Geld und nie war es schwieriger für ein Hypotheker-Dienstleister Kredit zu bekommen wie in diesen Tagen. Man braucht kein Experte zu sein, um die Folgen für den Immobilienmarkt abzuschätzen - das bittere Ende kommt erst noch. Genau dies hat der CEO von Countrywide bereits vor zwei Wochen prognostiziert: US-Immobilienkrise endet erst 2009!
Countrywide: Bedingungen auf Hypothekenmarkt "beispiellos"
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