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Wundersame Bankgewinne PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 12. Mai 2009
Das Momentum hat den Finanzaktien grandiose Gewinne seit deren Tiefpunkt im März beschert, doch fundamental ist nichts wirklich besser geworden. Im Gegenteil kommen jetzt auch die vorübergehend von der medialen Bildfläche verschwundenen Kreditkartenkredite wieder in die Schlagzeilen. Doch vorläufig zeigen sich die Marktteilnehmer wenig beeindruckt. Sie lassen sich lieber von getricksten Gewinnen verführen.

Nur wenige Marktbeobachter haben erkannt, dass auch bei der HSBC nichts so ist, wie es ausschaut. Die präsentierten Gewinne sind auch dort zu schön, um wahr zu sein.

Auch ein sektortypisches starkes Handelsergebnis kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Quartalszahlen von HSBC grausig sind. (FTD)

Die HSBC hat satte 6,6 Mrd. Dollar aus der Abwertung der eigenen Schulden gezogen. (egghat)


Offensichtlich wollen wir belogen werden, egal ob es sich um Stress-Tests oder Bankgewinne handelt, denn wer käme sonst auf die Idee, diesen Meldungen überhaupt noch Beachtung zu schenken?

Wie schauts denn wirklich aus? Dazu lasse ich Meredith Whitney zu Wort kommen, die nicht zu den Windfahnen der Oekonomie gehört und rechtzeitig auf die Blase in den Bankbilanzen aufmerksam machte:



via Credit Writedowns

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RSS Kommentare Kommentare (3)

Geschrieben von: Marc website, am 12-05-2009 17:42
Bei allem Respekt für Whitney. Andere Analysten waren noch früher als sie und warnten genauer. Whitney hat da wohl einen Massenmedienbonus gegenüber Akademikern wie W. Black oder R. Shiller. Details

http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/meredith-with ney-zu-banken-und-mehr-ausblick-q2-2009.html

bzw. direkt

http://online.wsj.com/article/SB123922644853002669.html

Geschrieben von: BB, am 13-05-2009 12:58
Irgendwelche Credits von wegen "hat früher gewusst als andere" sind völlig nichtssagend, da die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Prognose ex post sogar kleiner als 50 Prozent wahr. Die Tatsache, dass sich die meisten geirrt haben, macht die Prognosen derjenigen, die recht behalten haben nicht valider. Dass "Für" und "Wider" bei den Prognosen nicht 50 % betrugen ist ausschließlich auf den Herdentrieb zurückzuführen den man auf den Zufall noch drauf addieren muss.

Geschrieben von: HRR, am 13-05-2009 14:08
@BB

Wenn das richtig wäre, was du sagst, dann ist es völlig irrelevant, ob ein Experte unabhängig ist oder von denen bezahlt wird, die von seinen Aussagen profitieren. Eine schöne, aber sehr naive Sichtweise.


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