Zahlreiche US-Banken haben ihre TARP-Staatsgelder zurückbezahlt. Doch
was als eine Gesundung der Bankbilanzen angesehen wurde, könnte sich
als Fata Morgana erweisen. Paddy Hirsch erklärt in einem eindrücklichen
Video weshalb.
Die US-Banken waren bemüht, so schnell als möglich ihre
Staatsgelder loszuwerden, um in ihren Geschäften wieder freie Hand zu
haben. Von der Börse wurde dieser Schritt erfreut zur Kenntnis
genommen. Doch wo ist der Giftmüll in Billionenhöhe eigentlich
geblieben?
Die Banken haben die Papiere, welche verkauft werden
konnten, auf den Markt geworfen, erklärt Paddy Hirsch. Den anderen Teil
haben sie immer noch auf den Büchern. Das heisst, die Qualität der als
Giftmüll bekannt gewordenen Wertschriften, der in den Bankbilanzen
verblieb, hat sich weiter verschlechtert. Wer also nur auf die nackten
Zahlen schaut, der dürfte massiv getäuscht worden sein, da die Zahlen
nichts über die Qualität aussagen. Das wäre mitunter noch kein Problem,
wenn die Banken diese Papiere auch dementsprechend abgeschrieben
hätten, wovon aber kaum einer ausgeht, schliesslich wurden die
Bewertungskriterien unter massivem politischen Druck weiter verwässert.
P.S. Das Video ist seit sechs Wochen auf Youtube zu sehen und hatte dennoch nur ein paar Hundert Klicks. An der Qualität kann es nicht liegen. Erklärbar ist das nur durch das Desinteresse der Oeffentlichkeit. Die Banken dürften dankbar dafür sein.
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Geschrieben von: willi , am 01-09-2009 12:00 Die Klicks sind ja vielleicht auch hier (http://vimeo.com/5545959) gelandet. Trotzdem fürchte ich, dass deine Vermutung stimmt und das Interesse fehlt. Die Systemmedien und ihre Erfolgsmeldungen aus dem Bereich der "gefühlten " Wirtschaft tun ihr übriges, um den Eindruck zu erwecken, dass schlimmste sei vorüber. Interessant finde ich mittlerweile die Mischung aus hoffnungsvollen Statements, die eigentlich jedes mal von den nackten Zahlen konterkariert werden. Das Motto ist immer gleich: der Mann im Ausguck will Land gesehen haben, das wir aber nur erreichen können, wenn alle sich ordentlich in die Riemen legen. Mit Lohnzurückhaltung und mehr Eigenverantwortung ("Wie viel Sozialstaat können wir und noch leisten?") werden wir aber ganz bestimmt rosigen Zeiten entgegen rudern. Schwarz-Gelb wird es schon richten und dem Exportweltmeister den Rest geben. Was Merkel und Konsorten unter Wirtschaften verstehen erinnert stark an das Treiben, das man sonst von den viel zitierten Heuschrecken kennt: Aufkaufen, aussaugen und den Rest verhökern. Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen für dieses Spektakel und den "Standort" Deutschland zu optimieren (Deregulierung, Privatisierung Übernahme der Folgekosten). Artikel kommentieren
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Erhalten von: Was ist mit den ?toxischen? Assets passiert? « Blick Log , am 08-09-2009 00:41 (PB) [...] ?toxischen? Assets passiert? \ dels posted this in Finanzmarkt und Banken on 08.09.09 Bei Zeitenwende habe ich diesen Videobeitrag gefunden, in dem Paddy Hirsch erklärt, was mit den ?vergifteten? Kreditderivaten passiert ist. [...] Erhalten von: infogurke.de , am 08-09-2009 17:01 (TB) Krise: Wo ist eigentlich der Giftmüll?
Paddy Hirsch erklärt in einem Video, wo die vergifteten Wertpapiere geblieben sind und wie die Banken damit zur Zeit verfahren: Gefunden habe ich das Video bei Blick Log, er wiederum hat es bei Zeitenwende gesehen. Dort steht auch, dass das Vid |