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Wie New York die Deflation bekämpft |
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Donnerstag, 18. Dezember 2008 |
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Deflation zu bekämpfen. Die
wünschenswerte - Preiserhöungen durch gesteigerte Nachfrage - und die
ganz üble - Preiserhöhungen durch Steuererhöhungen. In der Statistik
der Konsumentenpreise sehen beide gleich aus, zweitere verstärkt aber
noch den Wirtschaftsabschwung. Genau zu diesem Schritt hat sich nun
aber New York entschlossen, ein schlechtes Signal in schlechten Zeiten.
Einen CHANGE forderte Obama und einen CHANGE werden als erste die New
Yorker bekommen. Gouverneur Paterson kündigte Haushaltsmassnahmen an:
"Rekordeinnahmen
von der Wall Street haben dem Bundesstaat New York Jahre lang erlaubt,
mehr Geld auf nicht nachhaltige Weise auszugeben", sagte Paterson
gestern. "Da die Finanzindustrie mitten in einer beispiellosen Krise
steckt müssen wir grundsätzlich neu bewerten, was unser Staat ausgeben
darf. CHANGE ist unvermeidlich … Genauso wie Tausende von Familien in
New York muss unsere Regierung den Gürtel enger schnallen und die
Ausgaben beschränken."
Streichungen sind vor allem im
Gesundheits-, Sozial, Schul-, Ausbildungs- und Umweltbereich
vorgesehen. Alles Bereiche, die unter Obama hätten besser werden
sollen. Ein Purzelbaum auf die falsche Seite. Doch mit Einsparungen
allein ist es nicht getan, das Haushaltsloch klafft zu weit
auseinander. Neue Einnahmen müssen her.
Und wie will er das machen? Einmal dürfen Sie raten. Yes, we can...die Steuern erhöhen!
Vier
Milliarden sollen auch mit einer Vielzahl von oft kleinen
Steuererhöhungen in die staatlichen Kassen gespült werden. So soll die
Steuer auf nicht-diätische Softdrinks um 18 Prozent erhöht werden, um
die Verfettung der Menschen zu bekämpfen. Um 24 Prozent wird die Steuer
auf Bier und Wein erhöht, Wein soll auch in Lebensmittelläden verkauft
werden dürfen. Mehr Steuern werden für Kabel- und Satellitendienste
verlangt, wodurch auch das Fernsehen teurer wird. Mehr Steuern sind für
Massagen, Haarschneiden oder den Besuch von Fitnessstudios vorgesehen.
Luxusgüter sollen ebenso höher besteuert werden wie Zigaretten und
Zigarren...
4 Prozent mehr Steuern werden auf Eintrittskarten
für das Kino, für Sportveranstaltungen und Konzerte aufgeschlagen.
Taxis, Mietautos und Busse werden höher besteuert (dazu dürften
auch Erhöhungen für die Straßen- und Brückenmaut und Karten für Busse
und U-Bahnen kommen). Auch andere Gebühren sollen erhöht werden. Geld
will man auch über mehr Glücksspielautoamten oder die Einführung einer
Lotterie einnehmen.
Usw. usf. ... im Total sollen es über 100 Steuererhöhungen sein.
Da bekommt der Konsument die Krise, aber was solls, die hat er ja schon.
Wenn
Sie also in Zukunft lesen, dass die Deflation erfolgreich bekämpft
wurde, dann heisst es aufgepasst. Es könnte an den Steuererhöhungen
liegen...
Alles im Detail bei Telepolis auf deutsch oder hier im Original auf englisch . (Trackback)
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Geschrieben von: McShorty, am 18-12-2008 17:18 Hallo chiron, das siehst du falsch! Das sind keine Steuererhöhungen sondern Konjunkturprogramme für Steuerberater, -besche....er und Schwarzarbeit. Tja und wie wir wissen, wird nicht allzulang dann die Steuerinquisition, ähm sorry die Steuer- u. Zollfahndung auch in N.Y. auf sich warten lassen. Schafft wiederrum Arbeitsplätze, sollst mal sehen, geht in Amiland bald wieder "Aufwärts ohne Ende". Danke für deinen Blog und Gruß McShorty Artikel kommentieren
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