Dem unkonventionellen Denken nicht abgeneigt, besuchte ich vor einem
knappen Jahrzehnt ein paar Astrologiekurse. Was
mir von damals speziell in Erinnerung geblieben ist, war der Satz, wenn
Pluto in den Steinbock kommt, wird sich die Wirtschaft stark abkühlen.
Der Pluto kam im Jahr 2008 in den Steinbock und es wurde mächtig kalt.
Das war ein Volltreffer, der nachdenklich stimmt, denn Pluto verharrt
dort bis im Jahr 2024.
1995 wechselte Pluto in das Tierkreiszeichen Schütze und sorgte für
eine gewaltige Ausdehnung der wirtschaftlichen Beziehungen.
Globalisierung und der unaufhaltsame Aufstieg der Grosskonzerne werden
diesem Zeichen zugeschrieben. Das Ende kam dann 2008 abrupt, als Pluto
in den Steinbock wechselte, dem Zeichen für Solidität, Struktur und
karge Zeiten. In dieser Zeit wird der Staat wieder die Macht an sich
reissen und die Konzerne zurückbinden, so der Kursleiter Siegfried Schmid damals.
Bis
dato passt die Prognose, auch wenn wir erst am Beginn dieses Zyklus
stehen. Doch wie kann nun der Aufschwung der letzten Monate erklärt
werden? Dazu lieferte mir die Astrologin Tiziana Della Tommasa die
passende Erklärung. So wie die Sonne auf- und untergeht aus Sicht der
Erdenbewohner, so läuft die Bahn des Pluto aus unserer Sicht
zwischendurch auch mal rückwärts. Geschehen ist dies anfangs April,
also kurz nach der Trendwende an den Börsen. Seit diesem Zeitpunkt
gelten die Aussagen, welche Pluto im Steinbock zugeschrieben werden
nicht mehr oder werden gar in sein Gegenteil verkehrt. Erst wenn Pluto
wieder vorwärts läuft, wird der Katzenjammer an der Wirtschaftsfront
wieder losgehen und das ist Mitte September der Fall.
Bestätigt
wird die Aussage von Della Tomasa auch von Monika Kissling. Bereits im
Juni bezeichnete sie die aktuelle Phase als Wunderglaube und
Rauschzustand. Spätestens im Spätsommer wird eine Ernüchterung
eintreten.
Wenn ich solche Aussagen höre, dann schenke ich den
genannten Astrologen mehr Glauben als den Oekonomen, die bereits das
Ende der Rezession verkünden.
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Geschrieben von: Saint Germain, am 01-09-2009 11:15 Wenn Pluto in den Steinbock wandert, ist es vorbei mit lustig. Hier trifft er auf Saturn, den Zeichenherrscher von Steinbock und die Höhenflüge sind vorbei. Realismus und knallharte Fakten zählen. Aber damit noch nicht genug! Wenn der der transistierende Saturn in das andere Kadinalzeichen (Waage) wandert und Mitte November 09 in Quadratstellung (disharmonisch) zu Pluto im Steinbock kommt, dann verstärkt sich dieser Zeitgeist um einiges. Außerdem ist mit dieser Stellung das absteigende Quadrat des Pluto/Saturn-Zyklus erreicht. Von da an geht es nur noch bergab! Ich bezeichne diese kommende Zeit als notwendige Systembereinigung.  Geschrieben von: physiker, am 01-09-2009 12:07 Ist die Wirkung des rückläufigen Pluto immer gleichermaßen oder nur ausgeprägt am Übergang von derzeit Schützen zum Steinbock? Ehrlich gemeinete Frage! Geschrieben von: HRR, am 01-09-2009 14:47 @physiker Soweit ich orientiert bin, setzt die Rückläufigkeit die normale Wirkung in sein Gegenteil. Beispiel aktuell Pluto im Steinbock: Ausdehnung des Staates wird während der Rückläufigkeit aufgehoben, dürfte sich aber schon bald wieder ändern. Sarkozy und Merkel beginnen jetzt wieder Stimmung gegen die Banken zu machen, wie es bereits zu Beginn des Jahres und letztes Jahr war. Geschrieben von: physiker, am 01-09-2009 17:31 Danke für die Antwort. Man müsste mal überprüfen inwieweit sich der rückläufige Pluto im Zeichen Schützen, dann gegenteilig also kontrahierend auf die Wirtschaft ausgewirkt hat. Auf den ersten Blick passt es eher nicht. In diesem Zeitraum (1995-200 ist Pluto auch in den Monaten von März bis August rückläufig, die Entwicklung der Indizes war aber trotzdem in diesen Monaten eher stark. Geschrieben von: HRR, am 01-09-2009 21:29 Verstehe ich das richtig, in allen Jahren zwischen 1995 und 2008 soll Pluto zwischen März und August rückläufig gewesen sein? Das kann nicht stimmen, da käme er ja nicht vorwärts. Geschrieben von: physiker, am 02-09-2009 12:15 Doch, doch er läuft eben schneller vor als zurück. Da gibt es auch free ware, die die Planetenpositionen zu x-beliebigen Zeiten ausrechnen und darstellen. Die, die ich benutze find ich leider nicht mehr im Netz. Geschrieben von: ARAmatic , am 04-09-2009 09:09 Also ich glaube die Probleme sind schon hausgemacht, hier bei uns auf der Erde. Dem Pluto die Schuld zu geben wäre zu einfach - zudem ist er ja gar kein Planet (mehr). Artikel kommentieren
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