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Von der Schweinegrippe zur Erleuchtung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 30. April 2009
Mit der Schweinegrippe wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben ganz nach dem Motto: Nur die Panik nicht verlieren. Was wäre denn die Wirtschaft ohne Angst und Gier? Nichts! Die Gier nach dem Ueberleben, die sich als Hungergefühl ungefragt meldet, ist der Ursprung allen Wirtschaftens.

Dottore nannte im DGF die Urschuld die Basis all dessen, was wir tun. Wollen wir leben, müssen wir den Körper am Leben erhalten und der Körper kann ganz schön fordernd sein. Kaum hat er die Welt erblickt, schreit er schon seinen Mangel in die Welt hinaus. Futter und Sicherheit sind die Bedürfnisse des Körpers, die uns in die Wiege gelegt werden. Es ist somit nicht überraschend, dass alles, was diesen Körper bedroht für Schlagzeilen sorgt.

Doch die Urschuld kann nur vorübergehend getilgt werden. Aller Pflege zum Trotz geht er früher oder später darnieder. Es ist ein Kampf auf Zeit, aber keiner für die Ewigkeit. Weshalb also diesen Kampf überhaupt erst aufnehmen, der am Ende nur Verlierer kennt? Eine ketzerische Frage, doch dazu später mehr.

Der Körper ist die Quelle von Lust und Frust, Angriff und Abwehr. Ueber ihn definiert sich der Mensch. Vom Fingerabdruck bis zum Pass, es geht um Aeusserlichkeiten, über die wir uns letztlich definieren, doch unsere Sprache macht uns auf einen ganz anderen Zusammenhang aufmerksam. Es heisst wir haben einen Körper und nicht, wir sind unser Körper. Wenn Ich aber nicht mein Körper bin, dann kann er mir doch egal sein...

Doch wer bin Ich denn, wenn nicht mein Körper? Gibt es das Ich überhaupt, wenn es sich nicht als Körper definiert? Eine Frage, dich Ich nicht beantworten kann, falls Ich nur eine Illusion sein sollte, eine Illusion, die solange lebt, solange es meinen Körper gibt.

Ein Etwas, das wir Ich nennen, kann nur über seine Form definiert werden und diese Form nennen wir Körper und geben ihm einen Namen. Ohne Körper verschwinden die Unterschiede, denn wie sollen wir uns unterscheiden ausser in der Form und den Stärken und Schwächen, die wir dieser Form (Körper) zusprechen?

Doch ohne Körper ist das Ich nicht lokalisierbar und kennt deshalb keine Zeit, denn Zeit ist abhängig von Ort und Distanz. Ohne Identifikation muss deshalb das Ich in der Ewigkeit aufgehen. Und in der Ewigkeit, da gibt es keine Schulden, denn Schulden sind von Zeit und Körper (Mensch) abhängig.

Also lassen wir die Identifikation mit dem Körper doch einfach Sein. Damit wäre jetzt die Finanzkrise gelöst und alles sonst was Ist. Na, was meinen Sie und überhaupt, wer sind Sie, und wenn ja, wieviele?

P.S. Kleines Spässchen...Wink

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RSS Kommentare Kommentare (1)

Geschrieben von: initiative vernunft website, am 30-04-2009 15:29
Lieber Hansruedi Ramsauer,
interessanter Artikel, den Sie da aufgesetzt haben!

Die Angst ums Überleben wurde, seit es Geschäftemacher gibt, immer wieder gesteigert.

Welches sind die Voraussetzungen, dass so etwas wie eine (an und für sich absurde) Überlebens-Angst überhaupt entstehen kann?

Ganz einfach: Man pustet den Menschen das Wissen und die Erkenntnis aus den Hirnen, dass sie eigentlich die ewig lebenden Seelen sind, die sich in sterbliche Körper verkörptert haben. Indem ich die Menschen dieser Gewissheit beraube, entsteht erst das Vakuum, das "Schwarze Loch", worauf die existenziellen Ängste alle gründen und sich vermehren.

Werbung will ein Geschäft dem Konsumenten andrehen und verkaufen, ihn, den Verbraucher, färmlich ihm selber "ausliefern" und "verkaufen".

Um ein Geschäft todsicher zu machen, muss vor allem über die Werbung ununterbrochen den Menschen (den Verbrauchern) eingehämmert werden, dass sie sterbliche, vergängliche, verrottende Häute, Körper, Hüllen, zerbrechliche Gefässe sind.

Bewusstsein, Seele, das wahre Ich und ähnliche Beschreibungen des wahren Wesens des Menschen müssen darum, wenn immer möglich vermieden oder gar lächerlich gemacht werden.

Wenn wir also erkennen, auf welchem verheerenden Betrug (der Betrug um das wahre Wesen und Da-Sein des Menschen) die moderne Wirtschaft fusst, dann ist ein Phänomen wie eine "Schweine-Grippe" leicht als eine der vielen Methoden erkennbar, wie man Menschen in Angst und in Überlebens(konsum)zwang versetzt.

Dass der Mensch mehr ist als nur sein Körper (seine Physis) wurde u. a. auch vom Physiker und Mathematiker Burkhard Heim angemahnt.

Ein Einstieg dazu s. z. B. hier:
> Burkhard Heim - Eine Annäherung an das Physik-Genie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/4722675/


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