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US-Banken ausser Kontrolle |
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Mittwoch, 10. Juni 2009 |
Das US-Finanzministerium hatte beim Stresstest der Wall Street
überraschend gute Noten verteilt. Zehn davon nutzen nun diese Vorlage
und zahlen die Staatshilfen zurück - schliesslich sind sie per
staatlichen Bescheinigung ja gesund. Kein Wunder also, konnte Timothy
Geithner dieser Forderung nicht widersprechen. Wie gesund sie wirklich
sind, ist aber nachwievor umstritten und wieviele Hilfen sie via die
Fed bekommen haben, ein Detail, das bisher noch nicht untersucht wurde.
Die US-Regierung erlaubt zehn der grössten Banken des Landes die
Rückzahlung von Staatshilfen in Höhe von insgesamt 68 Milliarden
Dollar. Viele Banken wollen die Gelder auch deshalb möglichst rasch
zurückgeben, um den Einfluss der Regierung auf Managergehälter zu
beenden.
Mehr bei NZZ: US-Grossbanken dürfen Staatshilfe zurückzahlen
Obwohl
auch Goldman Sachs zu diesen zehn Banken gehören dürfte, verspürt
Lloyd Blankfein noch keine Frühlingsgefühle. Der Vorstandschef warnt
stattdessen vor einer langen Durststrecke:
Mehr bei FTD: Goldman-Chef redet Aufschwung nieder
Neben den Staatshilfen vergab auch die FED Milliarden, um den Finanzinstituten unter die Arme zu greifen.
Die
amerikanische Zentralbank hat zur Lösung der Finanzkrise über acht
Billionen Dollar an Krediten und Bürgschaften an Banken und
Finanzinstitute vergeben. Bis heute weigert sich die »Federal Reserve«,
die Namen der Empfänger zu nennen.
Der
republikanische Kongress-Abgeordnete Alan Grayson verlangte bei einer
offiziellen Anhörung von der Generalinspekteurin der Federal Reserve
Auskunft über die vielen Billionen Dollars, die die Fed als Kredit
gewährt oder direkt ausgegeben hat und an wen diese Gelder geflossen
sind. Im folgenden Film sehen Sie diese Anhörung. Sie werden Ihren
Ohren nicht trauen, was Sie da hören.
Das Video bei Kopp
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Geschrieben von: Georg , am 15-06-2009 23:17 Das Video ist echt krass!  Artikel kommentieren
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