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UBS und die Finma - Teil 2 |
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Montag, 21. September 2009 |
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...das
Risiko wird in den einzelnen Geschäftsfeldern bewirtschaftet. Das
Präsidium überwacht zwar diese Risiken permanent. Doch die betroffenen
Zinspapiere gelangten aufgrund ihrer Bewertung gar nicht auf den
Radarschirm der Risikokontrolle.»
Nicht nur aufgrund der
Bewertung, sondern auch aufgrund der Ratings, die den Value at Risk
Berechnungen zugrunde lagen und der die ganze Branche vertraute. Einen
breitflächig zurückgehenden Immobilienmarkt war aber in diesen Modellen
nicht vorgesehen, obwohl er über Jahre breitflächig gestiegen war.
Auch
die Aufsichtsbehörden vertrauten auf diese Zahlen, weshalb sie sich
immer wieder von der UBS beruhigen liessen. Das ist speziell für die
Finma ärgerlich, da sie für die Schweizer Banken unter dem "Swiss
Finish" strengere Auflagen lange vor der Krise durchgesetzt hatte.
Genützt hat es letztlich wenig.
Beim Durchlesen des Berichts
entsteht der Eindruck, dass die Finma genau so wie die SNB durchaus
geahnt hatte, dass Risiken in den Finanzmärkten schlummerten, auch wenn sie vom Ausmass überrascht wurden. Nur viel getan
haben sie nicht. Verständlich wird das vorallem aus dem herrschenden
Machtgefüge. Die Lobbyisten hatten die bürgerliche Politik auf ihre
Seite gebracht. Aufsichtsbehörden wurden als notwendiges Uebel
angesehen, ihre Kompetenz belächelt. Ob sich daran schon bald etwas
ändern wird? Zumindest jetzt noch zeigt sich die SNB wie auch die Finma
gegenüber den Grossbanken angriffig. International gesehen ist aber
noch nicht viel passiert. Viele Banken wurden trotz dem bekannten
Problem "To Big to Fail" durch Uebernahmen sogar noch grösser.
Quelle: Finanzmarktkrise und Finanzmarktaufsicht
Ospel - der Minusmann
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