Wenn Unternehmen mit möglichst wenig Finanzmitteln den grösst
möglichen Profit machen, jubeln die Aktionäre. Ganz
diesem Credo ist der Pharmariese Eli Lilly gefolgt. Buchstäblich auf der Strecke
geblieben sind ihre Kunden. Ein Bericht von Bloomberg deckt die
Machenschaften auf, die einem das Blut in den Adern gefrieren
lässt.
Der Bloomberg Artikel beginnt ziemlich harmlos mit dem Hinweis, dass
Eli Lilly Aerzte dazu gedrängt haben soll, das Medikament Zyprexa an
ältere Demenzpatienten zu verschreiben, obwohl das Unternehmen wusste,
dass die Medizin für solche Patienten nicht geeignet war.
Etwas
mehr Zunder steckt im Hinweis aus dem Jahr 2003!, dass die Sterberate
bei Demenzpatienten, welche das Medikament einnahmen, signifikant höher
waren als bei solchen, die das Medikament nicht bekamen. Doch wer nun
glaubt, dass der Verkauf des Medikaments an diese Patientengruppe
eingestellt worden war, der sieht sich getäuscht. Der Verkauf
ging weiter.
Weiter schreibt Bloomberg, dass zahlreiche
Artikel über die Wirksamkeit des Medikaments von Mitarbeitern des
Unternehmens geschrieben und dann Aerzten zur Unterschrift vorgelegt
wurden. Zusätzlich hat Eli Lilly Wissenschaftler engagiert, um positive
Artikel über das Medikament in Fachzeitschriften zu schreiben.
"Die Hälfte der modernen Medikamente könnte man aus dem Fenster
werfen, wenn man nicht Angst um die Vögel haben müßte." Martin Henry
Fischer Obwohl
bereits seit 1995 Zweifel daran bestanden, ob das Medikament für
Demenzpatienten wirksam wenn nicht gar schädlich war, schrieb der
Marketingchef noch im Jahr 2002, dass ältere Menschen weiter ein
wichtiges Ziel ihrer Kampagnen sein würden.
Bei all den nun
aufgedeckten internen Dokumenten wird klar, dass es nie um das Wohl der
Kunden ging. Das einzige Ziel war Profit. Seit 1995 wurde die
Wirksamkeit des Medikaments in Zweifel gezogen. Seit ein paar Jahren
ist sogar klar, dass es zu massivem Uebergewicht und gar zu Todesfällen
führt. Im Jahr 2008 war Zyprexa das meistverkaufte Produkt von Eli Lilly mit einem Umsatz von 4.7 Milliarden US$
Es mag sich zynisch anhören, aber es ist der Kern
dieser Geschichte: demente Patienten sind der ideale Kunde für die
Pharmaindustrie. Sie hinterfragen nicht die Wirksamkeit der Medikamente
und die Kosten laufen über die Krankenkassen. Ein wahres Perpetuum
Mobile.
Quelle: Lilly Sold Drug for Dementia Knowing It Didn’t Help, Files Show
P.S. Bereits im Jahr 2007 hat das ZDF über das
Medikament Zyprexa berichtet. Unbekannt waren also die Probleme schon
damals nicht. Doch zu einem Trommelfeuer der Medien wie bei der Vogel-
oder Schweinegrippe hat es dennoch nicht geführt. Wäre auch schlecht
für den Umsatz gewesen...
UPDATE:
Interview mit einem ehemaligen Manager von Eli Lilly: Ich habe Menschen bestochen
und das Buch dazu: Nebenwirkung Tod. Korruption in der Pharma-Industrie. Ein Ex-Manager packt aus (Trackback)
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Geschrieben von: egghat , am 15-06-2009 23:14 Üble Sache! Beim nächsten Mal machen die noch die Versuche für neue Medikamente an dementen Patienten. Übel übel übel. Geschrieben von: newstoaster.blogspot.com , am 16-06-2009 04:34 echt schlimm was sich die Unternehmen geleistet haben. Sowas sollte strafrechtlich verfolgt und belangt werden. Sowas muss außerdem aufgedeckt und bestraft werden! Geschrieben von: irgendwer, am 16-06-2009 07:56 Solche Menschen,die,die Verantwortung hier für haben,gehören auf den elektrischen Stuhl. Die Dividendenjäger sollten zur Kasse gebeten werden,denn sie erzeugen mit den Druck,so etwas zu machen.  Geschrieben von: silv , am 16-06-2009 14:10 ja, diese üblen Vögel gehören hinter gitter. mir hat man jahrelang unter zwang dieses Zyprexa reingedrückt- ohne zu fragen was eigentlich los ist. hätten diese "ärzte" gefragt- dann wäre vielleicht ein übler kleiner geschäftemacher, der sich seine Sekretärinnen bis heute nach belieben rannimmt auch hinter gittern. ich habs seit 2jahren los und hab mich wieder hinbekommen- ohne irgendwelche medikamente. das zeug macht dich körperlich und psychisch kaputt. ich warte nur auf den richtigen zeitpunkt diese leute zur rechenschaft zu ziehen. hab grad gestern post vom anwalt bekommen- wegen meiner krankenakte. Geschrieben von: nolastname, am 17-06-2009 09:25 mir hat eine Ärztin Zyprexa gegen die Flashbacks in Folge meiner posttraumatischen Belastungsstörung verschrieben - mit der kuriosen Begründung, das Zeug sei wirksam bei psychotischen Haluluzinationen, die ja nicht real sind, und Flashbacks seien ja auch nicht "real". Selbst nach der rein biologistischen Psychiartie bekanntermaßen völlig unterschiedliche Pathogenese, also absoluter Schwachsinn. 22kg Gewichtszunahme, während der Einnahme völliger Zombiezustand, allerübelste Depressionen bis hin zur Suizidalität usw. usw. In dem Zustand bin ich aus der Tagesklinik entlassen worden, weil die Höchstbehandlungsdauer überschritten war. Um den ganzen Mist noch gut zu tarnen, falsche Diagnosen im Abschlussbericht. Weil da also nix rund gelaufen war, hat dann die Krankenkasse der Klinik nicht die ganze Behandlungsdauer erstattet, so dass eine Wiederaufnahme nicht möglich war, als ich ernsthaft zum Strick greifen wollte. Erst nach einer längeren Traumatherapie komme ich so einigermaßen über die Runden. Leute, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, Psychiartrie und Nervenärzten aus dem Weg gehen! Mehr als die Hälfte aller psychischen Störungen klingt innerhalb eines halben Jahres von alleine ab! Macht Urlaub, nehmt euch eine Auszeit, baut Stressoren ab, lebt gesund. Psychiarter sind zumeist elendige Pharmahuren. Es wird der Dreck verschrieben, bei dem die lukrativsten Beraterverträge winken. Geschrieben von: davoice, am 17-06-2009 22:32 Und wer schon was vom Codex Alimentarius gehört hat, kommt noch auf ganz andere "Ideen". Man verschrieb also dementen Mensche, wider besseren Wissens aus dem Jahre 1995 dieses "Medikament", verifizierte das im Jahre 2003 über die "Massenversuche" und verschrieb es forciert weiter. Und das Allerbeste ist, die Betroffenen vergessen es und wurden vielleicht selbst längst vergessen. Na, und die anderen sterben ja nicht an den direkten pharmakologischen Auswirkungen und sicherlich gibt es tausendfach Belege für die Wirksamkeit. Scheint, als sei es nicht nur äußerst profitabel, sondern auch sehr zielorientiert und effizient! Sie fegen die "nutzlosen Esser" vom Planeten! Mahlzeit! Geschrieben von: infowarrior , am 18-06-2009 13:09 dazu kann ich nicht mehr viel sagen, ausser dass dies alles Teil der Eugenikplänen der Weltelite ist und so mit der Einführung der neuen Weltordnung zu tun hat. wer den Mut hat sich WIRKLICH zu informieren: www.infokrieg.tv www.infowars.com www.infokrieg.ch Fragen stellen, und sehen wie die Welt wirklich ist!!! Geschrieben von: Tobtaschi, am 18-06-2009 15:08 Ich habe auch schon vernommen, dass dieses Medikament Diabetes auslösen kann und dass Lily auch Diabetes-Medikamente produziert. Die Ärzte informieren darüber kaum und fordern auch von Patienten die regelmässige Einnahme, welche an einer drogeninduzierten Psychose leiden, obwohl solche Patienten das Medikament "Zyprexa" auch erst bei allfälligen Krankheitserscheinung aufgrund von Drogenkonsum einnehmen könnten. Wirkt relativ schnell und lässt sich easy wieder ausschleichen... PS: Aber welcher Therapeut verdient schon daran, eine drogeninduzierte Psychose zu diagnostizieren. Wenn der Patient das Kiffen stoppt, erübrigt sich die Therapie meist. Artikel kommentieren
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Erhalten von: Tödliche Medikamente « infowars , am 17-06-2009 04:49 (PB) [...] weiter [...] Erhalten von: Aufgelesen 174 , am 17-06-2009 07:43 (PB) [...] von Bloomberg deckt die Machenschaften auf, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. [Quelle] Geschrieben von Helene Doomsday in Aufgelesen um 07:45 | Kommentare (0) | Trackbacks (0) Tags [...] |