Der testosterongeschwängerte Wiedeking hat mit seinen Spekulationen den
Sportbolidenbauer an den Rand des Bankrotts getrieben. Jetzt stehen die
Herren aus Zuffenhausen bei der staatlichen KfW-Bank auf der Matte und
müssen um einen Kredit betteln, um das laufende Geschäft zu finanzieren.
Porsche wolle den marktüblich verzinsten Kredit
vollständig zurückzahlen, versicherte der Konzern:
„Wir wollen kein Geld auf Kosten der Steuerzahler." Es gehe
allein darum, die Zurückhaltung der großen
Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe zu umschiffen.
Oh ... die zurück haltenden Banken sind schuld. So einfach ist
das. Ob sich das irgend wann negativ für den Steuerzahler
auswirken wird, das weiss man nicht so genau. Wenn aber die Banken
keine zusätzlichen Kredite mehr gewähren wollen, dann
ist das Risiko definitiv da und die Alarmsirenen müssten
schrillen.
Mein Vorschlag: Porsche erhält nur Kredit vom Staat, wenn
Wiedeking seinen Bonus des vergangenen Jahres zurück zahlt,
den er ja nur dank den Spekulationen erhalten hat, die jetzt Porsche
bedrohen. Ansonsten sollte man Porsche einfach bankrott gehen lassen.
Die Firma ist definitiv nicht zu gross um zu scheitern.
Wird der Laden sauber abgewickelt, dann wird sich für das
eigentliche Geschäft auch ein Käufer finden lassen.
Porsche wird also nicht untergehen. Es wäre aber
angebracht, dass die Aktionäre den Preis zahlen für
den Mist, den sie abgesegnet haben. Zur Erinnerung: die Firma
gehört den Familien Piech und Porsche - siehe Aktionärsstruktur
Porsche
will Milliardenkredit von Staatsbank KfW
Die
Scheingewinne von Porsche
Porsche
am Bettelstab
Zerbricht
Porsche am Ego Wiedekings?
Ein
Warnhinweis für Porsche (Trackback)
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Geschrieben von: Pierre Sanft, am 04-06-2009 09:26 Das waren glaub ich so an die 77 Mio. EUR . 35 Mio. hat er schon an Steuern zurückgezahlt. Ich bin dagegen das der Staat den "Leistungsträgen", auch wenn sie noch so unsympatisch sind, noch mehr Geld abpresst. Aber ich bin dafür, das die Piechs und Porsches mit ihrem "Privatvermögen" ran müssen, zumindest für den Kredit als Bürge herhalten müssen. Geschrieben von: Stefan, am 04-06-2009 10:00 Ich hoffe geradezu, dass die Pleite gehn. Es hat für mich nichts mit Unternehmertum zu tun, an den Kapitalmärkten zu spekulieren. Porsche kann vielleicht gut Autos bauen, aber das mit VW hätten sie bleiben lassen sollen. Jedenfalls die Extreme am Ende. An alle Porschefans da draußen: Die Autos wirds so oder so weiter geben, nur wird es sich ändern wer den Profit bekommt... Geschrieben von: HRR, am 04-06-2009 10:49 @Stefan Volle Zustimmung. Das Produkt Porsche wird so oder so weiterleben, die Aktionäre können mir den Buckel runter rutschen. @Pierre Sanft Die Verwechslung von Leistungsträger und Spekulant ist das eigentliche Problem. Auf die Finger der Manager müssten die Aktionäre schauen. Nur leider haben sie das verpasst, nicht nur bei Porsche. Ob die Piechs und Porsches als Bürge finanzkräftig genug sind, ist hingegen eine ganz andere Frage. Gibt es dazu Infos? Geschrieben von: Pierre Sanft, am 04-06-2009 15:48 @HRR Laut einem Artikel vom 12.3.2009 haben die beiden Familien ein Vermögen von 30,5 Mrd. Euro. Davon das meiste in Aktien von VW und Porsche (ca. 27 Mrd). http://www.oe24.at/zeitung/wirtschaft/Porsche_und_Piech_reichste_Familie_Oesterreichs_321447.ece Geschrieben von: HRR, am 04-06-2009 16:24 @Pierre Sanft - Besten Dank! Hmmmm ... wieviel sind wohl die 30,5 Mrd Euro noch wert, wenn die Aktien zur Begleichung der Porsche-Schulden verkauft werden müssen? Artikel kommentieren
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Erhalten von: Links: 2009-06-05 - Credit Writedowns , am 05-06-2009 09:12 (PB) [...] Staatshilfe für Porsche - zeitenwende.ch [...] Erhalten von: Deutschlands Autohersteller vor neuem Anfang | Kreditvergleich.net , am 23-07-2009 16:14 (PB) [...] Porsche und Volkswagen, General Motors und Opel, vier Autobauer und eine Menge Probleme. Opel hatte im zweiten Quartal dieses Jahres die besten Verkaufszahlen seit fünf Jahren vorzuweisen. Und das, während der US-amerikanische Mutterkonzern von Opel, General Motors, am Taumeln war, in die Insolvenz ging und die Zukunft immer unklarer wurde. VW dagegen konnte in der Nummer 1 der Segmente im Juni gleich fünf Mal den ersten Platz abräumen, während Opel nur mit dem Corsa erfolgreich war, im Segment der Kleinwagen. Porsche hingegen ist nirgends zu finden, was fast sinnbildlich zu werten ist für die derzeitige Situation des Sportwagenherstellers. [...] Erhalten von: TÜV-Report 2010: Porsche 911 gewinnt , am 17-12-2009 12:47 (PB) [...] die Plätze zwei und drei, und das, obwohl es Porsche nicht immer so einfach hatte, wie man bei Hansruedi Ramsauer nachlesen kann. Nun ja, man steckt auch viel Geld in so ein Auto, da sollte es dann schon sicher [...] Erhalten von: Die Blicke in die Wirtschaft zum Wochenende « Blick Log , am 25-01-2010 09:32 (PB) [...] Staatshilfe für Porsche Der testosterongeschwängerte Wiedeking hat mit seinen Spekulationen den Sportbolidenbauer an den [...] Erhalten von: Die amerikanische Stars und Wagen sind die bekanntesten der Welt | Stars Cars , am 17-10-2011 17:28 (PB) [...] Die Pferdmarke ist ganz sicher legendär. Alle erinnern sich an den Porsche Cabrio den der amerikanische Schauspieler Matthew Perry in der Serie Beverly Hills fuhr. Auch hat der Porsche 911 viele andere Schauspieler wie Keanu Reeves, Tom Cruise und Patrick Dempsey angezogen. Letzterer hat einen Porsche GT3 RS (150 000 ?) gewählt. Der Porsche Cayenne 4×4, 250 PS für 106 000?, hat auch viel Erfolg bei unseren VIP. Der französische Fernsehensansager Sébastien Cauet und die US-Schauspielerin Mary Kate Olsen besitzen einen. Schließlich hat der Porsche Cayman die Garage der jungen amerikanischen Schauspielerin Ashley Michele Greene erreicht. Für den Berühmtheiten n Porsche Carrera GT habe ich leider kein Beispiel gefunden. Die verschieden Versionen von Porsche erreichen einen Wert von 75 000 bis 240 000?. [...] |