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Schlechte Zeiten für Konsumgüteraktien |
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Mittwoch, 15. Oktober 2008 |
Der folgende Reim hat sich aus dem Archiv meiner Hirnwindungen ins Bewusstsein hervorgearbeitet, als ich einen Beitrag über die Konsumenten schreiben wollte: "Allen steht das Wasser bis zum Hals ausser Rainer, der ist kleiner." Tja, besagter Rainer ist ausserhalb des Radars politischer Massnahmen. Alle Konjunkturpakete können ihm nicht helfen, den Kopf wieder über Wasser zu kriegen.
Dieser Rainer hat tolle Zeiten hinter sich. Sein Einkommen peppte er mit zusätzlichen Schulden auf, um im Wettrennen der Eitelkeiten nicht hinterher zu hecheln. Doch jetzt ist aus die Maus. Hypotheken aufstocken geht nicht, Kreditkartenlimiten werden gestutzt und der Job ist auch unsicher. Das einzige, was er jetzt noch tun kann, ist seine Ausgaben auf seine Einnahmen zu beschränken. Für manchen eine ganz neue Erfahrung.
Was das für die Konsumgüterindustrie bedeutet, zeigt der folgende Chart über die Ausgaben für elektronische Artikel in den USA:

chart via immobilienblasen
Auch in Europa dürfte der Trend in eine ähnliche Richtung laufen, vorallem dort, wo die Immobilienkrise sein Unwesen treibt. (Trackback)
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