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Richard Fuld auf Leinwand |
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Donnerstag, 18. September 2008 |
Wenn an der Wall Street die Wogen hoch gehen, ist auch Geoffrey Raymond nicht weit entfernt. Der 54-jährige Künstler aus Brooklyn stellt seine Staffelei jeweils vor die Unternehmen, hinter deren Mauern das Fiasko seinen Lauf nimmt. Die Leinwand, bemalt mit dem Konterfei des CEOs in charge, soll dabei von Passanten und Mitarbeitern vollendet werden. Ein Stück Zeitgeschichte soll daraus entstehen. Sein neuestes Werk: ein Portrait von Richard Fuld.
Raymond glaubt an die heilende Wirkung der Kunst und Heilung brauchten vorallem die geschundenen Seelen von Lehman Brothers. Gedacht, getan, tauchte er am Montag mit der Leinwand unter dem Arm vor den Toren des Headquarters der Investmentbank auf. Mitarbeiter und Passanten liessen sich nicht zweimal bitten. Hier ein paar Kostproben...
Wir treffen uns in der Suppenküche.... Was für ein Tag, was für ein Jahr, was für eine Firma!..... Ich hoffe, seine Villa ist in Sicherheit..... Danke für Alles....GIER...
Das Portrait im Grossformat
Geoffrey Raymond malt schon lange Portraits von Wall-Street-Ikonen. Die Idee, Passanten und Mitarbeiter seine Werke vollenden zu lassen, ist hingegen neu und hat ihn über Nacht bekannt gemacht. Das Portrait von Lehman-CEO Richard Fuld konnte er gleich auf der Strasse zu $ 10'000 verkaufen.
Sein liebstes Stück ist aber das Portrait von Elliott Spitzer, dem ehemaligen Staatsanwalt, der in flagranti mit einer Prostituierten erwischt wurde. Wer $ 15'000 entbehren kann, darf sich bei Geoffrey Raymond melden. Das Portrait im Grossformat Der Blog des Künstlers. (Trackback)
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