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Punk Economics PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 28. Februar 2012
In Europa läuft einiges schief, sonst wäre nicht ein Deutscher Papst und ein Italiener EZB-Chef geworden.

Mit solch bildlichen Vergleichen erklärt der irische Oekonom David McWilliams die Wirtschaft. Punk Economics nennt sich das Fach. Es ist nicht nur unterhaltsamer als jede Lektion Volkswirtschaft, es ist auch näher an der Realität.

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RSS Kommentare Kommentare (6)

Geschrieben von: Gregor, am 29-02-2012 20:52
Die Fortsetzung ....

Punkt Wirtschaft. Lektion 2 (englisch)
http://www.youtube.com/watch?v=V5z0rQRdsiE

alles

:cry aber wahr!

:? Was mir aber fehlt ist die Kritik der eigentlichen "Quelle" - QE 1 + QE2 ... zeigen seit Jahren wie das geht, und "alle" schweigen - lassen sich von den Ratingagenturen erpressen....

Nicht zu vergessen die BOJ ...

& nochmals eine Viagra dazu -> Mindestreservesatzsenkungen... & Schattenbanken....


WER ist den wirklich "DER" Gläubiger, der nicht abschreiben kann?

Ich bin dafür, den Stecker zu ziehen, bevor noch mehr umverteilt wird und meine Enkel belastet werden!

Welche Gruppierung kann den "WAHNSINN" stoppen?

Geschrieben von: HRR, am 29-02-2012 22:39
@ Gregor

"Den Gläubiger" gibt es nicht. Es handelt sich immer um eine Dominokette, deshalb wird ein Schuldnerausfall auch gemieden. Die Derivate machen dann alles noch viel komplizierter.

Mach dir um deine Enkel keine Sorgen. Die Korrektur kommt vorher. Je ungleicher eine Verteilung ist, desto zeitlich näher ist deren umkehr. Ob sich diese friedlich gestaltet (Vermögenssteuern, Erbschaftssteuer usw.) oder durch eine Revolution der Strasse erzwungen wird (Occupy als Vorläufer) ist die einzige Frage, die für mich noch offen ist.

Geschrieben von: FIAT CREDERE, am 03-03-2012 00:20
@HRR

Könnte es sein, dass das "Girageldgeschöpfte" so ca. 90% ausmacht und somit auch nicht real vorhanden ist?

Auch ist eine "Folgekette" einfach etwas "Anonymes" - wie NICHTS....

Die Behauptung ist dennoch faktisch falsch, da hinter jedem Dollar, Euro .... ein "Eigentümer" steckt. Wahrscheinlich ist das politisch auch so gewollt. Wie ich finde, aber ein haltloser, unbefriedigender Zustand.

Es gibt so doch, die Eigentümer!? (Bsp.Yohannes Riyadi?...)

Geschrieben von: HRR, am 03-03-2012 07:03
@FIAT CREDERE

Es ist völlig egal, ob Geld real vorhanden ist oder nicht. Ob Papier- oder Giralgeld ist am Ende nur ein unbedeutender Unterschied.

Ob ich also Eigentümer von Papier(geld) bin, interessiert mich nicht. Das einzige, was interessiert, ist der Wert, egal ob Papier oder Buchgeld.

Geschrieben von: FIAT CREDERE, am 03-03-2012 11:00
Also von Gott gegeben.... Mir sind die Besitzverhältnisse nicht egal, denn letztlich ist es nicht die Macht des Marktes, sondern die Macht der Eigentümer, Völker zu ver"zinssklaven" - > Faschismus als Endlösung?

Bsp. => moralisch wird heute wegen des 2. Weltkriegs vor allem Hitler angeprangert, doch ohne Mithilfe des anonymen Kapitals hätte er es nie an die Spitze geschafft. Das "Schlimme" daran ist, dass es sich für die Investoren gelohnt hat, finanziell und "moralisch"...

Die Macht des "Geldes" ist eben nicht von "Gott" oder einem Abgesandten. Es sind Menschen "wie du und ich?" die Leid und Zerstörung bewusst in Kauf nehmen, aber in der Anonymität ihr Doppelspiel nicht zeigen wollen.

Einem denkenden Menschen kann es nicht egal sein, wer ihn "unterdrückt". Das System ist nur der Vorwand für eine "Kaste" von Marionettenspielern.

Wir in der Schweiz haben uns traditionell zu Handlangern und Mitarbeitern dieses "Korruptie-systems" entwickelt, wobei Verschwiegenheit unerlässlich ist.

Zum Glück sind Menschen nicht wie Maschinen und ihr Gewissen spielt der Konditionierung der Massen manachmal einen "Streich". Daten CD's lassen grüssen. Whistleblower sind "tragische" Helden in einem so verschwiegenem Volk.

Transparenz ist die Lösung.

Geschrieben von: Edwin Glaser, am 03-03-2012 11:59
Eine schöne Darstellung.

Nur denke ich, einen Punkt hat McWilliams zu stark vereinfacht. Die Banken wollen gar nicht, dass wir Steuerzahler für die Schulden arbeiten. Sie wollen nur den Anspruch auf Arbeit horten. Wollen aber möglichst wenig davon in Anspruch nehmen.

Bei McWilliams Betrachtungsweise übernehmen die juristischen Personen die Macht und wir Menschen müssen für die juristischen Personen schuften.

Bei der detaillierteren Betrachtung kommt etwas vollkommen absurdes heraus. Um ihren Anspruch aufrecht zu halten, zerstören die juristischen Personen die Möglichkeit, den Anspruch zu erfüllen.

Was anderes noch...

Punks glauben heutzutage: Wirtschaftswachstum zum Zinsen erwirtschaften sei gut? Gibt es denn überhaupt niemanden mehr, der das Hamsterrad komplett ablehnt?


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