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Donnerstag, 18. Juni 2009 |
Wird Porsche den Elch-Test bestehen oder umfallen? Die neuesten
Irrungen und Wirrungen zum Hedge-Fonds mit angeschlossener
Automobil-Produktion.
Der Tag der Entscheidung rückt näher. Wenn am Freitag
der sogenannte Hexensabbat ansteht, könnten umfangreiche
Optionsgeschäfte von Porsche mit VW-Aktien auslaufen. Mit
enormen Folgen für beide Autohersteller. Für Porsche
geht es um alles.
Porsche,
VW und der Tanz mit den Hexen
Porsche-Chef Wiedeking sorgt für Aufregung: Sollte sein
Unternehmen den beantragten Milliardenkredit der KfW nicht bekommen,
will er nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung"
IG-Metall-Chef Huber haftbar machen. Der Vorwurf: Huber habe seine
Pflichten im Porsche-Aufsichtsrat verletzt.
Wiedeking
droht IG-Metall-Chef mit Klage
Aus dem Buch von Wendelin Wiedeking Anders ist besser: Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik
Wendelin Wiedeking und Porsche, das ist eine Erfolgsgeschichte,
„die so nicht im Lehrbuch steht“, vermerkt der
Klappentext zu Recht. Und Wiedekings Buch beschränkt sich
nicht darauf, diese Erfolgsstory herunterzubeten. Im Gegenteil: dem
Beispiel Porsche widmet sich nur eines von sieben Kapiteln. In den
übrigen sechs geht es um Grundsätzlicheres --
Wiedeking liest seinen Managerkollegen in Wirtschaft und Politik die
Leviten. Er spricht Klartext und lässt es an Deutlichkeit
nicht mangeln. Das liest sich dann zum Beispiel so:
„Unternehmen dürfen nicht nur Kosten kappen, um
schnelle Profite zu machen, sondern sie müssen ein
langfristiges Ziel haben, eine Vision.“ Oder: „Der
Aktionär steht keineswegs im Mittelpunkt aller
Überlegungen und Entscheidungen, sondern der Kunde.“
Wiedeking wendet sich mit Verve gegen herrschende Lehrmeinungen,
plädiert für den aufrechten Gang, wettert
„gegen die allgemeine Doppelzüngigkeit und
Widersprüchlichkeit“, empfiehlt den kalkulierten
Regelbruch, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ihm geht es um eine
Eigenschaft, die heute nur noch selten zu finden ist: Geradlinigkeit.
Nicht nur auf der Überholspur.
Tja, so ändern sich die Zeiten...
P.S. Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die meisten
Teile des Porsche Cayenne aus einem VW-Werk in Bratislava und anderen
ausländischen Zulieferern stammen. Man lernt wirklich nie aus.
(Quelle)
Siehe auch: Staatshilfe für Porsche
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Geschrieben von: egghat , am 21-06-2009 21:09 Porsche baut kaum noch selber. Der Boxter (nicht ganz sicher) wurde auch von einer finnischen Firma zusammengesetzt. Von daher ist die Konzentration von Porsche auf's Finanzgeschäft irgendwie konsequent ;-) Geschrieben von: Matze , am 16-07-2009 00:38 Porsche .. wo bleibt jetzt dein Turbo? Artikel kommentieren
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Erhalten von: Tiefbegabt , am 29-06-2009 22:24 (TB) Wie mich Porsche bewegt
[...] Stattdessen muss ich lesen, dass Porsche in finanziellen Schwierigkeiten steckt und tatsächlich Geld vom Staat benötigt. [...] |