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Planwirtschaft - made in USA PDF Drucken E-Mail
Freitag, 15. Mai 2009
Jetzt bekommen in den USA auch Versicherungen Milliarden vom Steuerzahler. Wozu? Alles eine Frage der guten Beziehungen. Leistung spielte schon bei den Banken keine Rolle. Damals hiess es noch, dass sie aus systemrelevanten Gründen gerettet werden müssen. Dies trifft für die Versicherungen - mit Ausnahme von AIG - nicht zu. Aber egal, wenn die Büchse der Pandora schon mal offen ist, dann sollte man nicht kleinlich sein.

Die US-Regierung stützt nun auch mindestens sechs Lebensversicherer mit Steuergeld in Milliardenhöhe. Das teilten die Unternehmen und das Finanzministerium am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" hat Washington insgesamt 22 Mrd. $ aus dem Bankenrettungsfonds Tarp für die Lebensversicherer bereitgestellt.

Und wie wird das begründet...

Finanzielle Unterstützung erhalten nur Versicherer, die als Bankholding organisiert sind. Die Regierung hatte dies bereits im vergangenen Herbst in Aussicht gestellt, als sie das Rettungsprogramm auflegte. Einige Versicherer, darunter Hartford und Lincoln National, kauften daraufhin Bausparkassen, um sich in Bankholdings umwandeln und Mittel in Anspruch nehmen zu können.


Unglaublich, aber wahr und die Investoren freuts...

Investoren reagierten erfreut auf die Ankündigung der Kapitalspritzen: Die Aktien der Versicherer schossen im nachbörslichen Handel zeitweise um zweistellige Werte in die Höhe.

Und wer das Ohr besonders nahe bei den Entscheidungsträgern hatte, konnte innert Stunden reich werden. So ist das, in planwirtschaftlich organisierten Staaten. Der Steuerzahler machts möglich, gefragt wird er nicht. Nasdrowje!

US-Versicherer bekommen Milliarden

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RSS Kommentare Kommentare (2)

Geschrieben von: Berrnhard (aus Frankfurt) website, am 16-05-2009 22:02
Das ist erste Sahne, wie Du da das US-Regierigenhandeln und die Folgen so kommentierst...

Hut ab, oder wie man so schreibt.

Geschrieben von: Melanie Gatzke, am 18-05-2009 11:12
Die Rechnung kommt - früher oder später.
Für alle Geschenke an die Geld- und Versicherungshäuser werden wir bezahlen- mit dem Todesstoß- dem entgültigen Kollaps.
Niemand kann dieses bankrotte System noch retten
Es werden sinnlos weitere Billionen verpulvert, statt sie endlcih dem längst fälligen Konkursverfahren zu unterziehen und neu starten. Das ist ein Fass ohne boden., Wer für seine Institution nicht selber ahften muß, wird nie aufhören Unsummen abzuziehen für die eigen Tasche und für die WEttenund Spekulationen, Dafür ist aber nicht der Steuerzahler zuständig.
Wer diese Leute rettet, vernichtet den Staat und seine Bürger. Wir sollten den Staat retten, dieses Klientel kann sich selber retten. Das ist derzeit die teuerste Sozialpartnerschaft, die der Staat sich leistet. Davon kann die Caritas nur träumen.
Warten wir es ab, doch das Jammern hinterher ist vergeblich. Der Staat schaufelt sich gerade sein eigenes Grab.
Erst wurden die bürger von diesen Klientel abgezockt, jetzt kommt der Staat als Ganzes dran.
dieser merkt es noch nicht mal. Zu dumm aber auch.
.


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