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Obamas Milliarden und ein bisschen Mathematik PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. Januar 2009
"Wir müssen der Wirtschaft mit Hilfe meines Rettungsplans Starthilfe geben und drei Millionen neue Arbeitsplätze schaffen." Obama plant ein Konjunkturpaket in Höhe von rund 775 Milliarden Dollar. Dieses ist in der Defizitschätzung von 1,2 Billionen Dollar ebenso wie die gesamten Kosten des Rettungsplans für die Wall Street nicht berücksichtigt.

Rund 1,2 Billionen Dollar wird das Minus im US-Haushalt betragen. Das geht aus einem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht der Rechnungsbehörde im Kongress (CBO) hervor. Für 2010 wurde ein Fehlbetrag von 703 Milliarden Dollar prognostiziert.

Er will keine Zeit verlieren: Obwohl Barack Obama erst am 20. Januar offiziell in sein neues Amt als Präsident der USA eingeführt wird, drängt er vehement darauf, sein Konjunkturpaket so schnell wie möglich umzusetzen. Als Grund für seine Eile verweist er auf die angespannte wirtschaftliche Lage der Vereinigten Staaten.

"Weitere Amerikaner werden ihre Jobs verlieren", erklärt Obama. "Weitere Familien werden ihre Ersparnisse verlieren. Weitere Träume werden verschoben oder verwehrt. Und unsere Nation wird tiefer in eine Krise sinken, die wir irgendwann vielleicht nicht mehr umkehren können."

Die schlechten Nachrichten zuerst. Obama macht es wie ein Manager, der den Laden seines Vorgängers übernimmt. Alles muss auf den Tisch, damit ihm die Bad News der nächsten Monate nicht angelastet werden können. Kompliment - ein cleverer Schachzug.

"In diesem Moment kann nur die Regierung für die kurzfristige Ankurbelung sorgen, die notwendig ist, um uns aus dieser tiefen und schweren Rezession zu holen", sagt er den vorab verbreiteten Textauszügen zufolge.

Dazu ein bisschen Mathematik: 775'000'000'000 Dollar dividiert durch 3'000'000 Arbeitsplätze macht ... einen kleinen Moment bitte...mein Taschenrechner schluckt nicht solch grossen Zahlen....das macht 258'000 Dollar pro Arbeitsplatz. Hmmmmm

Wäre es da nicht einfacher gewesen, 10 Millionen Amerikanern gegen einen Jahreslohn von 30'000 Dollar zwei Jahre lang mit Farbe, Besen und einem Lächeln auf dem Gesicht in die Grossstädte zu schicken und die Gegend ein bisschen aufzufrischen. Okay, okay, ich weiss schon, so einfach ist das nicht ... und vorallem hätten die Grosskonzerne nichts davon...

Für den Aktienmarkt dürften sich die Programme positiv auswirken, sofern man den Dollar in die Performance nicht mit einbezieht...

USA droht Rekorddefizit von 1,2 Billionen Dollar
Obama warnt USA vor dramatischen Krisenjahren

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RSS Kommentare Kommentare (1)

Geschrieben von: thomas website, am 09-01-2009 12:44
"sofern man den Dollar in die Performance nicht mit einbezieht..."

Und Deutschland macht es keinesfalls besser: Quimonda macht 3€ Verlust für 1€ Umsatz. Und dann dieser Schutzschirm: Diese Wortkreation wird uns noch lange beschäftigen und abwechselnd für Heiterkeit und Frohsinn (die man in diesen Zeiten braucht) und Ärger sorgen: Was soll denn ein Schutzschirm?

- Nur eine proportionale Entlastung aller Unternehmen und Arbeitnehmer würde die fällige Marktbereinigung gerecht und effektiv machen. Dies wäre auch eine völlig unbürokratische Lösung: Soli weg, Buchführungpflichten vereinfachen etc.
- Wie sollen denn die 100 Mrd verteilt werden: Was hat der Anstreicher aus Sachsen und der Dönerbudenbesitzer aus Berlin davon? Wieviel Papierkram ist auszufüllen? Ein Arbeitsplatz in Kleinunternehmen kostet wohl nicht mal 1/10 des Arbeitsplatzes bei einem Großunternehmen. Aber wer hat die Lobby?
- Der Korruption sind Tür und Tor geöffnet!
- Mein Vorschlag für das Verteilergremium: Frau Matthäus-Maier (exKfW) Herr Funke (ex HRE) Herr Schumacher(ex Infineon) und bitte unbedingt Sarah Wagenknecht von der PDS, komm. Plattform wegen der Parität ...
rockpianist


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