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Seite 1 von 2 Griechenland kann nicht auf Hilfe der anderen EU-Staaten bauen,
sagte EZB-Direktionsmitglied Jürgen Stark der italienischen Zeitung "Il
Sole 24 Ore". Damit ist verbal die Tür zur Subprime-Krise auf
Staatsebene schon mal vorsichtig geöffnet worden. Die meisten Experten
glauben natürlich nicht daran, aber das hatten wir auch schon zu Beginn
der Immobilienkrise.
"Die Märkte täuschen sich, wenn sie davon ausgehen, dass andere
Mitgliedsstaaten in ihre Brieftaschen greifen werden, um Griechenland
zu retten", sagte Stark der italienischen Zeitung "Il Sole 24 Ore"
(Mittwochausgabe). "Die Verträge sehen eine Nicht-Rettungs-Klausel vor,
und diese Regeln müssen eingehalten werden."
Das Argument ist
schlecht, denn Regeln werden dauernd gebrochen. Man denke da nur einmal
an die Maastricht-Kriterien. Ich interpretiere diese Aussage deshalb
viel mehr in die Richtung, dass Griechenland nicht "too big to fail"
ist und vorallem auch nicht "too interconnected to fail" aus Sicht der
EZB. Ich teile zwar diese Meinung nicht, aber der Fall von Lehman
Brothers hat gezeigt, dass man sich nicht zu sicher sein sollte.
Auch
Martin Wolf von der Financial Times hat sich dem Thema angenommen und
fragt: Was wäre geschehen während der Finanzkrise, wenn der Euro nicht
existiert hätte? Und liefert kurzum die Antwort: Eine Währungskrise
innerhalb der EU. Dank dem Euro wurde diese zwar vermieden, aber wenn
sich die schwachen Länder nicht über eine Währungsabwertung neu
positionieren können, dann müsse irgendetwas anderes geschehen, um das
Gleichgewicht wieder herzustellen, so Wolf weiter.
Wie
unterschiedlich die Länder innerhalb der EU-Zone positioniert sind,
zeigen Zahlen aus dem Jahr 2006. Deutschland hatte massiv Kapital
exportiert mit einem Ueberschuss von 190 Milliarden US$ (6.5 % des
BIP). Noch extremer war die Situation in den Niederlanden mit einem
Kapitalexportüberschuss von 64 Milliarden US$, was 9.4 % des BIP
entsprach. Auf der anderen Seite der Statistik stehen die üblichen
verdächtigen. Spanien importierte 111 Milliarden US$ (9 % des BIP).
Manche
hätten argumentiert, so Wolf weiter, dass dies innerhalb einer
Währungsunion keine Rolle spiele, doch das sei falsch. Ich könnte
Martin Wolf nicht mehr zustimmen.
Die ganze Prosa gibt es bei der FT: The eurozone’s next decade will be tough
Dazu passend die bereits erschienenen Blogartikel: Schlechtes Omen für den Euro? und Die Fehlkonstruktion Euro kommt auf den Prüfstand (Trackback)
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Geschrieben von: MNB , am 06-01-2010 12:11 Da hab ich noch was aus der FTD: .Statt die griechischen Haushaltsdefizite zu geißeln, sollte sich die EU besser über das Lohndumping der Deutschen aufregen. Denn: Wer einen schwer verletzten Menschen auf der Straße findet, schließt ja auch nicht automatisch auf dessen eigene Schuld, sondern hilft erst mal und fragt ihn vielleicht: "Wer hat Ihnen das angetan?" Link Sol heißen: Griechenland ist der Anfang. Und wenn wir weiter so machen, sind Spanien, Portugal und Italien nicht das Ende. - D macht nunmal einen großteil seines Handels mit den Ländern des Euro bzw. der EU (NATO nicht zu vergessen). Exzessiv ausgelebte Wettbewerbsvorteile diesen Ländern gegenüber sind ein Nullsummenspiel, da diese von den stärkeren ja sowieso wieder aufgefangen werden müssen. Und sei es, weil sie als Nachfrager ausfallen oder weil sie erhöhte Transferleistugen beziehen. Mit einem aus-dem-Euro-schmeißen ist da nichts getan... Geschrieben von: Balu, am 06-01-2010 17:54 Quote:
Statt die griechischen Haushaltsdefizite zu geißeln, sollte sich die EU besser über das Lohndumping der Deutschen aufregen. Genau ist das Problem. Die ganze Meinungsmache über den Wirtschaftsstandort Deutschland ab den 90zigern hat sich als reine Lobbyarbeit entpubt. Dank der Politik der CDU,SPD,FDP und den Grünen sind die Reallöhne in Deutschland in den letzten 20 Jahren konstant gesunken und die Gewerkschaften wurden systematisch geschwächt. Darüber hinaus wurde dadurch die Binnennachfrage substanziell abgebaut. Deutschland volle Fahrt in Richtung Bananenrepublik!Geschrieben von: Balu, am 06-01-2010 17:56 Ich meinte natürlich entpuppt.  Geschrieben von: Bernd , am 09-01-2010 18:48 Ich befürchte auch, dass Griechenland nur eine erster Stein in der EU-Mauer ist der eben zu bröckeln beginnt. Und daher wird mit Sicherheit irgendein "Rettungsplan" auftauchen wenn es wirklich zu ernsthafteren Problemen kommen wird. Was jetzt alles gesagt wird, dient doch wahrscheinlich eher dazu Druck auf Griechenland auszuüben und eben kein vorgegebenes "Sicherheitsznetz" zu vermitteln. Letztendlich glaube ich halt doch dass Grichenland "too interconnected to fail" sein wird. Geschrieben von: Sasha , am 14-01-2010 07:25 Da kann ich dir nur zustimmen Bernd. Geschrieben von: buttgru , am 19-01-2010 18:43 Ich denke die Ankündigung, Griechenland nicht helfen zu wollen, soll den notwendigen Druck aufbauen, damit die Griechen in die Gänge kommen. Natürlich wird Griechenland dann unterstützt werden (müssen). Ein Staatsbakrott hätte viel zu viele Auswirkungen. Auch auf all die systemrelevanten Banken, die Griechenland Geld geliehen haben. Geschrieben von: Meckerziege , am 22-01-2010 13:13 @ Balu: das Entpubte ist wohl ein typischer Freudscher Verschreiber gewesen. Was ist da auch rausgekommen bei der Lobbyarbeit fürs dumme Volk - außer heißer stinkender Luft ? NIX Geschrieben von: Griechische-Mythologie , am 28-01-2010 10:21 Die Frage ist ja auch, was die größere Gefahr darstellt: einen wirtschaftlich kaputten Staat, der Mitglied der Euro-Zone ist, zugrunde gehen zu lassen oder aber finanziell zu unterstützen und somit das Signal zu senden, dass die Regeln der EU im Hinblick auf die Verschuldung ihrer Mitglieder nicht wirklich ernst gemeint sind und im Zweifel auch nicht durchgesetzt werden können. Geschrieben von: Balu, am 29-01-2010 11:41 Jetzt fordern EU-Beamte auch noch, das Krisenländer wie Spanien, Irland und Griechenland sich bei den Lohnabschlüßen an Deutschland ein Beispiel nehmen sollen! Dabei trägt Deutschland eine Mitschuld, durch die seit 20 Jahre sinkende Reallöhne, an der Wirtschaftlichen Misere in Griechenland und Spanien! http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673577,00.h tml Das ist der Gipfel der Perversion, die Wirtschaft in Spanien und Griechenland lebt doch von der Binnennachfrage, außer Lebensmittel exportieren diese Länder doch nichts, beide Länder habe stets ein Außenhandelsdefizit. Zusätzlich wird die landwirtschaftliche Produktion von Niedriglöhnen illergaler Einwanderer gestützt. Einzig bei Irland sind moderatere Lohnabschlüsse sinnvoll, aber die Wirtschaft ist in Irland schon sehr dereguliert, die machen, dass schon von alleine und brauchen keine Ratschläge von EU-Beamten. Ich bin immer sehr erstaunt, wie wenig Wissen Beamte und Politiker über wirtschaftliche Zusammenhänge besitzen, wenn Griechenland und Spanien diese Forderungen umsetzen, dann werdem sie die nächsten 10 Jahre nicht mehr aus der Krise rauskommen, ähnlich wie Japan, das sich seit Anfang der Neunziger in einer Dauerkrise befindet. Geschrieben von: boersenewyork.de , am 13-02-2010 17:33 Griechenland ist ein kleines Land und wird völlig überbewertet. 36 Millionen Menschen, 39.000 Dollar BIP pro Kopf. Kalifornien ist auch pleite. In dem Sonnenstaat leben 3 Mal so viele Menschen. Dieses ganze Gerede um Island und andere Miniländer geht mir wirklich auf den Geist. manche themen werden auch von den Medien heißgekocht. Genauso das Wetter. dass wir schnee im Winter haben, scheint auch neue zu sein. Geschrieben von: hollander , am 17-02-2010 21:19 Europa kommt zu hilfe. Wenn Griechenland nicht geholfen wird sind nachstens Spanien, Itaiën oder Portugal an der reihe.Diese länder werden schon dafür eintreten das geholfen wird denn sie werden diese hilfe auch nötig haben. javascript:ac_smilie(' ') Geschrieben von: Der Ausländer , am 27-02-2010 13:42 @hollander Ich würde allerdings Irland auch noch in diese Reihe aufnehmen. Allerdings finde ich es bedauerlich, dass die Griechen zum Boykott von Deutschen Produkten aufgerufen haben - zumindest laut der Zeitung mit den großen Buchstaben. Geschrieben von: nlp würzburg , am 07-03-2010 10:59 dafür ist die Europa doch da, sich gegenseitig zu helfen...... Geschrieben von: Sven, am 09-03-2010 21:02 Hallo. Gehört nicht zum Post, aber an den Bloginhaber: Wäre ein Post möglich, ob und wann es hier weitergeht? Ohne Deine Posts gibt es auch keine Kommentare von kosh...^^ Grüße Geschrieben von: HRR, am 10-03-2010 16:42 Ich kann deine Frage nicht beantworten. Zur Zeit habe ich einfach keine Lust zu schreiben. Und ohne Lust zu schreiben wäre persönliche Ausbeutung. Das tue ich mir nicht an. Geschrieben von: Der Ausländer , am 15-03-2010 16:29 So so, ich verstehe es aber, da ich ohne Lust auch nix vernünftiges zustande bringe. Ist dann nur ne Quälerei für mich und das Ergebnis für den Leser oft auch. Geschrieben von: Oliver , am 22-03-2010 17:51 Zur Zeit geben die Griechen sich ja größte Mühe durch riese Einspraungen am öffentlichen Apperat. Ich finde dies könnte man honorieren und ein bisschen unter die arme Greifen!! Geschrieben von: Mark , am 03-04-2010 10:52 Die Griechen haben sich den Beitritt doch erschummelt. Da sollte man doch eher andere Länder unterstützen. Geschrieben von: kosh, am 01-05-2010 14:40 Zeitenwende, der Endspurt naht: http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/04/griechenlan d-irreparabel.html Quote:
Die Voodoo-Ökonomie steht vor einer epochalen ZEITENWENDE, dieses Spiel ist in der Nähe des Endes. Immer klarer wird absehbar, dass nur noch Zeit erkauft wird. Alle bisherigen Maßnahmen, ob am US-Immobilienmarkt, dem Banken- und Finanzsystem oder den potentiellen Staatspleiten wie jetzt in Griechenland, haben zu keiner nachhaltigen Lösung der offensichtlichen Probleme geführt, sondern nur noch die Fallhöhe justiert! Wie immer untermalt mit allerlei wunderbar kommentierten Grafiken. Die Amis auf Kurs Grüsse kosh PS @HRR: Ich kann Deinen Rückzug verstehen, habe ja selber eine meiner regelmässigen Auszeiten genommen. Wenn Du den Wiedereinstieg nicht verpasst, kannst Du die Rendite Deiner ZEITENWENDE vielleicht schon im Bälde einfahren :-)Geschrieben von: Jan , am 13-07-2010 04:03 Ich denke mal, dass die öffentlich gestreuten Infos für uns keine Möglichkeit bieten, die ganze Sache richtig beurteilen zu können. Geschrieben von: Daniel , am 13-07-2010 12:40 Na ja Deutschland ist doch auch Insolvent bei den Schulden. Die können doch beide nett mit Geld umgehen. Immer vorrübergehende Neuverschuldungen aber wir müssten warscheinlich noch 100 Zurückzahlen. Dann lieber nach Griechenland in den Urlaub Geschrieben von: kosh, am 15-07-2010 14:35 Quote:
..., dass die öffentlich gestreuten Infos für uns keine Möglichkeit bieten, die ganze Sache richtig beurteilen zu können Absolut gesehen sowieso, meines Erachtens reicht es, relativ richtig zu liegen. Alternative Quellen sind sich (noch) nicht zu schade, Salz in die Suppe zu streuen. aus http://www.wsws.org/de/2010/jul2010/grie-j14.shtml Quote:
Deutschland und Frankreich nutzen Griechenland-Kredite für große Waffengeschäfte. ... Die Meldungen entfachten in Griechenland einen Sturm der Entrüstung. Die Gelder, die durch massive Sparmaßnahmen aus der griechischen Bevölkerung heraus gepresst werden, dienen der militärischen Aufrüstung. ... In welchem Zusammenhang die militärische Aufrüstung Griechenlands steht und, ob die Rüstungsgeschäfte mit weiterführenden europäischen Militärstrategien verbunden sind, ist noch nicht in vollem Umfang sichtbar. Der volle Umfang der Militärstrategien ist im Gegenteil (noch) sichtbar. aus http://kritische-massen.over-blog.de/article-der-griechische -buergerkrieg-1946-49-53941359.html Quote:
Der griechische Buergerkrieg dauerte etwa so lang wie der spanische und war aehnlich grausam. Auch er endete mit einer Niederlage der Linken. Am Sieg der Rechten hatten die Intervention der Westmaechte, zunaechst Grossbritanniens und ab 1948 dann auch der USA, entscheidenden Anteil. In Griechenland war, wie in den meisten anderen von den deutschen Faschisten besetzten Laendern auch, eine militaerische Widerstandbewegung entstanden. Nach der Niederlage war der antifaschistische Widerstand die Ausgangskraft fuer eine Linksentwicklung. Erfolgreich war diese nur in den osteuropaeischen Laendern, wo die Rote Armee stand. In Italien und Frankreich mussten sich die Leute, die mit dem Faschismus Schluss gemacht hatten und die Ueberwindung des Kapitalismus als solchem ins Auge fassten, angesichts der westallierten Armeen mit buergerlich-demokratischen Republiken vorliebnehmen, die von den USA mit der Truman-Doktrin, der die Politik des Kalten Krieges und der "Vorwaertsverteidigung" zugrunde lag, in eine Frontstellung zum sozialistischen Lager gezwungen wurden. Nur in Griechenland versuchte die Linke, die Macht zu erobern. Die Beweisführung der "nie wieder"-Täter darf in Neusprech ... aus http://nemetico.twoday.net/stories/hervorragende-morde/ Quote:
Die israelischen Kommandos, die beim Angriff auf einen Hilfskonvoi für den blockierten Gaza-Streifen am 31. Mai neun Menschen erschossen hatten, hatten richtig gehandelt. ... Professionalismus, Mut und Findigkeit an den Tag gelegt, während die Kommandeure richtige Entscheidungen getroffen hatten...Das Eröffnen des Feuers war gerechtfertigt und die Operation wurde hervorragend durchgeführt. ... in der Tat als "hervorragend" herausgehoben werden: aus http://www.offen-siv.com/2007/07-09_September-Oktober.shtml# i05 Quote:
Die Anzahl der Menschen, die im Bürgerkrieg getötet wurden, betrug etwa 150.000. Gemäß offiziellen Angaben des Generalstabs der griechischen Armee wurden 38.839 DAD Partisanen getötet oder verwundet, 20.128 gefangengenommen. Die Verluste der Regierungsarmee betrugen laut offiziellen Angaben 55.528. Mehr als 65.000 Kommunisten und andere Kämpfer und Unterstützer der EAM und der DAG wurden gezwungen, Griechenland zu verlassen und suchten Schutz in den sozialistischen Ländern (rund 20.000 von ihnen wurde die Staatsbürgerschaft entzogen), andere 40.000 wurden in Gefängnisse und Konzentrationslager, wie Makronisos, geschickt. Die Hinrichtungen von Widerstandskämpfern wurde bis 1955 fortgesetzt (mindestens 5.000 wurden getötet, darunter der bekannte Fall von Nikos Belogiannis, Mitglied des PB der KKE). Die Monarchie wurde wiedererrichtet zusammen mit einem reaktionären Regime, das berühmt ist für seine Dienstbarkeit für die anglo-amerikanischen Imperialisten, seine Unterdrückung der Linken, ökonomische Misswirtschaft, seinen politischen und kulturellen Konkurs. Der Höhepunkt war die berüchtigte siebenjährige, von der USA unterstützte, Diktatur der Colonels (1967-1974). Nie-wieder-schon-wieder-immer-noch, in bester Tradition unserer False-Flag-Fraktion: aus http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/wirtschaft/PRESS E/Banker_Rothschild_sagt_Europa_bittere_Zeit_voraus.html?cid =17962434 Quote:
"In Griechenland habe ich eine interessante Feststellung gemacht. Diese Krawalle kamen nicht wirklich aus der Bevölkerung. Klar, die Leute sind auf die Strasse gegangen und haben protestiert. Doch die Krawalle anschliessend waren organisiert", sagte er. Interessant ist, wer sich zu derlei VT ungefährdet äussern darf. Die Türkei jedenfalls, ihre Haltung zu den israelischen Piratenschiffchen und ein evt. vorhandener Zshg. mit der nicht verordneten peloponnesischen Aufrüstungsorgie: aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,695569,00.html Quote:
Deutsche U-Boote, Jagdbomber, Panzer - all das haben griechische Regierungen in der Vergangenheit mit Vorliebe geordert. Und nun? ... Dass die Griechen selbst in der schlimmsten Finanzkrise noch Waffen ordern, hat seine Ursache im traditionellen Wettrüsten mit dem türkischen Nachbarn, ebenfalls Nato-Mitglied. Tradtion ist eben Tradition, "die ganze Sache" sollte demnach in einem historischen, politischen und ökonomischen Kontext des beweihräucherten militärisch-industriellen Komplexes aufgerechnet werden. aus http://principiis-obsta.blogspot.com/2010/07/gesicht-bewahre n-in-einem-nicht.html Quote:
Vergangene Woche ließ der Vorsitzende des Republikanischen Nationalkomitees Michael Steele die Katze aus dem Sack und gab zu, der Krieg in Afghanistan sei nicht zu gewinnen. Kriegsliebende Republikaner entrüsteten sich und beschuldigten Steele gerade noch nicht des Hochverrats. Viele von Steeles besonders kriegslüsternen republikanischen Kritikern hatten sich, wie Bush und Cheney, vor dem richtigen Militärdienst im Vietnamkrieg gedrückt. Das Fass für das Spanienbashing wurde ebenfalls von Einheimischen gefüllt, für dessen Überlaufen sorgen aber auch hier VIP-Militärdienstverweigerer. Sie stören sich seit geraumer Zeit in Lateinamerika unerwünschter Konkurrenz ausgesetzt zu sein, l'état c'est moi: aus http://kritische-massen.over-blog.de/article-die-spanische-r econqista-im-21-jahrhundert-53894973.html Quote:
Das oekonomische Vordringen spanischen Kapitals auf Kosten des USamerikanischen erklaert nebenbei so manche politische Erscheinungen. So setzen z.B. die USA in Lateinamerika nicht zufaellig immer mehr auf die "militaerische Komponente" ihrer Aussenpolitik. Sie kreisen Venezuela mit Stuetzpunkten ein, bauen ihre Militaerpraesenz in den mittelamerikanischen Staaten und in der Karibik aus, machen sich lateinamerikanische Offizierskorps gefuegig, binden paramilitaerische Moerderbanden und kriminelle Gangs an sich und haben die IV. Flotte, die jahrzehntelang stillgelegt war, wieder aktiviert und in den Gewaessern des Subkontinents aufmarschieren lassen. Was nach Staerke aussieht, - ist es auch. Aber in dieser militaerischen Staerke steckt auch eine Schwaeche. Die Dominanz kann nur noch mit vorwiegend politisch-militaerischen Mitteln bewahrt werden. Oekonomisch ist sie immer weniger begruendet. Veto! Fehlende Finanzstärke ist nur dann militärische Stärke, wenn man KRIEGT was nicht freiwillig abgeliefert wird. Die Amis auf Kurs koshGeschrieben von: Franz , am 07-09-2010 08:35 Wenn die EU mal genauer geschaut hätte währe es nie so weit gekommen. Geschrieben von: kosh, am 15-09-2010 11:50 "Wenn die EU mal genauer geschaut hätte", wie (so) "weit" wäre es Deiner Meinung nach gekommen? Geschrieben von: Sven, am 17-09-2010 07:56 Die EU schaut gerade genauer hin und will eine eigene Steuer. Damit hätte sie das letzte, nationalstaatliche Faß aufgemacht... @kosh: Wo treibst Du Dich sonst noch so im Netz herum? Deine "Amis auf Kurs" fehlen mir...^^ Geschrieben von: Peach , am 21-09-2010 03:59 Man wollte halt am Anfang möglichst schnell möglichst viele Länder beim Euro dabei haben. In der Krise bediente man sich halt auch wieder. Es war wahrscheinlich aber allen bewusst, dass dies alles nur eine Verschnaufpause auf Zeit war. Irgendwann müssen die Probleme des Euros gelöst werden, und dies besser jetzt, als es wiederum mit irgendwelchen Tricks aufzuschieben. Geschrieben von: Tasso , am 22-09-2010 11:52 Ich fürchte es wird nicht nur bei Griechenland bleiben, erste Ansätze einer Krise sieht man auch in anderen Ländern. terra quo vadis. Geschrieben von: Tasso , am 22-09-2010 11:52 Ich fürchte es wird nicht nur bei Griechenland bleiben, erste Ansätze einer Krise sieht man auch in anderen Ländern. terra quo vadis. Geschrieben von: Planet Web Factory , am 22-09-2010 12:04 Grundsätzlich sind wir nun auch dafür zuständig, da leider andere für uns entschieden haben wen wir spüter alles füttern müssen. Geschrieben von: kosh, am 22-09-2010 12:56 @sven Meine Bemühungen beschränken sich z.Z., wenn überhaupt, auf Stichproben der Selbstzerfleischungs- oder -beweihräucherungszeremonien innerhalb mir bekannter Foren, rein passiv, beobachtend. Während die Gelben ihren Abnützungskrieg mit hausmeisterlicher Hingabe in Cheffe-Manier liebevoll hegen und pflegen, tanzen die Blauen feierlich um ihr goldenes Kalb der Optimierung des eigenen Inzuchtskoeffizienten. Wenige Kurzauftritte im GS-Forum waren mehr sportlicher denn erbaulicher Natur. Aus meiner Sicht tendiere ich seit geraumer Zeit zu ... ... "es ist alles gesagt". Die Würfel sind gefallen oder "die Amis auf Kurs" Grüsse kosh PS: Um Griechenlands Rettung die Ehre zu geben, in der Euphorie des Copy-Paste-Aufschwungs kam die westliche Hofberichterstattung nicht darum herum, den Fall des irischen Tigers zumindest einmal zu kommentieren. Es könnte ja rein zufällig mal einer dort seinen Urlaub verbringen und verwundert die Nase ob der institutionalisierten Realitätsverweigerung rümpfen. "Talfahrt ins Grüne", heute im TA auf S.8 Geschrieben von: Mrklehmann , am 30-09-2010 18:44 Ich glaube auch das es nicht nur bei Griechenland bleiben wird Geschrieben von: Übersetzer , am 23-10-2010 23:03 Nach all den Monaten scheint diese Griechenland Geschichte sehr komplex zu sein. OK, Hedge Fonds wollten etwas auf Euro und ein bisschen weniger auf Griechischen Anleihen verdienene. Wie die Resultaten von Hedge Fonds zeigen, war das aber nicht gut gelaufen. Was eigentlich gut war, ist aber dass viele Länder ganz ernst geworden sind mit ihren Finanzproblemen, nicht nur Griechenland. England ist ein klares Beispiel dafür. Geschrieben von: Ulf , am 08-11-2010 11:09 Ich glaube das wir alle dazu beigetragen haben, Griechenland auf den richtigen Weg zu bringen. Ich hoffe, dass die Solidarität niemals schwindet! Geschrieben von: traduzioni , am 08-11-2010 21:11 In nächsten Wochen wird es interessant zu sehen was mit Ireland passier, weil sie offenbar erhebliche Probleme haben. Auch Griechenland ist bei weitem nicht aus Schwierigkeiten, schon weil es der Wirtschaft nicht gut geht. Geschrieben von: angler , am 12-11-2010 19:05 Griechenland hätte ohne EU Hilfe die aushaftenden Staatsanleihen nicht tilgen können - diese Anleihen wurden hauptsächlich von Banken der anderen EU Länder gezeichnet. Es wurde also nicht Griechenland gerettet, sondern wieder einmal die Banken der EU Staaten. So einfach ist das: man legt sein Geld zu hohen Zinsen (und damit zwangsläufig hohem Risiko) in griechischen Schrottanleihen an, wenn das Risiko dann - welch eine Überraschung - schlagend wird und ein Verlust droht springt die EU ein und haftet für das Anlegergeld. Tolles System!  Geschrieben von: Joachim , am 26-11-2010 15:21 Als mittelständischer Unternehmer kann ich nur davon warnen, die Verursacher von der Haftung zu befreien. Was in der Wirtschaft gilt, muss auch für Banken & Länder gelten. Derjenige, der eine finanziellen Schaden angerichtet hat, muss in Regress genommen werden können - auch unter Einbezug seines privaten Vermögens bei grober Fahrlässigkeit. Geschrieben von: kosh, am 30-11-2010 11:57 Müsste, verehrter Mittelständler Die Lektion, die Mittelstand und Steuerzahler gerade wieder einmal erteilt wird ist: "müsste"!!! Denn nach dem Gesetz müsste schon heute das Verursacherprinzip gelten, müsste. Also kann die Lehre eigentlich nur heissen, dass vor dem Gesetz nicht alle gleich sind. Nun stellt sich die Frage, ob das jemals der Fall gewesen ist. Ich meine ja, zu jeder Zeit sogar, denn der Wert von Sonntagsreden und Kanzelpredigten steht und fällt ja gerade mit unserem Anspruch an Sitte und Moral, ergo bestand und besteht zu allen Zeiten das Bedürfnis, wenigstens in unserer Fantasie Recht walten zu lassen. Sowohl Redner wie die Beschwätzten haben das dringende Verlangen, auf ihrem RECHTen Weg bestätigt zu werden, entweder durch eigenes oder fremdes Geschwätz. Ohne hier irgendjemand beleidigen oder ausnehmen zu wollen, auch der Mittelstand fühlt sich wohl darin, von der hohen Kanzel verführt zu werden. Früher z.B. einmal pro Woche während der Sonntagspredigt, heute prasselt das Heer der Sonntagsredner ohne Unterbruch auf das Publikum ein, welches dafür auch gerne bereit ist, per Abo- oder Einmalgebühren zu bezahlen. Von Montag bis Sonntag beherrscht das multimediale Verdummungsfest unser Bild von der Realität, obwohl wir durch Tradition wissen: Rappe für Rappe, git au e Zipfelchappe. Oder: Steter Tropfen höhlt den Stein. Je nachdem was mit den Tropfen und Rappen beabsichtigt wird, bewirken sie das Gewünschte im Sinne ihrer Auftraggeber. Ironischerweise sorgt der Stammtisch nicht für das Korrektiv, sondern die Verstärkung der Verdummung. Ein ausgefeiltes Geschäftsmodell würde ich meinen. - "Als mittelständischer Unternehmer kann ich nur davon warnen, die Verursacher von der Haftung zu befreien." Wenn nun die Verursacher unter dem Einsatz ihrer Rappen und Tropfen dafür sorgen, dass sie in eigener Sache von ihrem Tun befreit werden, welche warnend-gewarnte Macht soll dann bitte für den Regress sorgen wenn nicht die Masse? Und? Tut sie wozu ihr die Macht gegeben? Fatalerweis sind die Massen den millionen Rappen und Tropfen der Macht gerade in der Weise verfallen, dass ihnen anderes wichtiger erscheint als sich um Verursacher, Haftung und Regress zu kümmern. Ergo, die Massen schliessen sich kurz, denn sie "müssten" sich ja nicht mit Rappen und Tropfen berieseln lassen, sie tun es freiwillig. Und so warten die Massen de facto, dass sich die Verursacher selbst verurteilen. Bis zum dem Moment, an dem der Geduldsfaden der Masse reisst. Das ist Realsatire à la System Homo sapiens, echte TEAM-Arbeit von der Form "Toll-En-Andere-Machts" bis eines Tages die Masse kippt und die Kehrseite der Massenpsychologie (nicht selten blutig) in Szene setzt. Wird dieser Aufwasch konsequent umgesetzt, werden die Bedingungen wieder auf Werte näher bei Null gesetzt und das Spiel der Masse mit sich selbst kann von vorne beginnen. In Wellenbewegungen schunkelt die Masse vom Stein zur Atombombe, stets gleiche Regeln mit immer "höher" entwickelten Mitteln. Die Amis auf Kurs Grüsse kosh Geschrieben von: MyMegaRabatt , am 07-12-2010 15:05 sehr interessant! Geschrieben von: MyMegaRabatt , am 07-12-2010 15:06 sehr interessant! Geschrieben von: Gerd , am 10-12-2010 11:18 "Die EU würde 4 Billionen Dollar (in der US-Version: 4 „trillions"), also etwa 3 Billionen Euro brauchen, um alle Euro-Länder mit Schwierigkeiten zu „retten". Die jetzt vorgeschlagene Aufstockung des Schirms auf 1,25 Billionen Euro wäre also nicht ausreichend. Dies Geld ist aber nicht vorhanden und Geld drucken würde die Krise noch verschärfen. Das heißt: Es gibt keinen Ausweg für den Euro." Der Euro ist erledigt! http://willkommen-in-der-realitaet.blogspot.com/ Grüße in die schöne Schweiz! Artikel kommentieren
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