"IWF bald Pleite?, Der perfekte Sturm!, Das endet mit dem grossen Knall!"
Drei Ueberschriften für ein Halleluja.
Wer heute das erste Mal Zeitung liest, hat keinen Zweifel, der
Zusammenbruch steht vor der Tür. Wer jeden Tag Zeitung liest, der
weiss, solche Schlagzeilen hatten wir auch gestern schon.
Noch vor ein paar Jahren war es ein Privileg obskurer Sekten, den
Weltuntergang zu prophezeien, heute machen im Wettbewerb um
Aufmerksamkeit fast alle mit. Nur wovor wollen sie uns eigentlich
retten, die Experten, Kolumnisten und Meinungsmacher? Egal, bei mir will sich
der Panikmodus einfach nicht einstellen. Dabei nehme ich keine Drogen.
Fragen Sie meinen Arzt oder Apotheker.
Schon
als die Schweinegrippe die Schlagzeilen beherrschte, blieb ich gelassen, denn die Probleme sind nie dort, wo wir sie vermuten. Fukushima
passierte, weil in Japan die Gefahr unterschätzt wurde, das Attentat
von Oslo erreignete sich, weil man Terroristen nicht bei den
christlichen Fundis suchte und 9/11 war so traumatisch, weil die USA
als unangreifbar galten.
Die Gefahr ist nie dort, wo unsere
Aufmerksamkeit ist, Börsianer sollten das eigentlich wissen.
Schliesslich handeln sie Erwartungen. Dass manche Politiker
Griechenland in den Bankrott schicken wollen, ist ihren Wählern
geschuldet. Ich wette keinen Pfifferling auf dieses Szenario, denn nach
der Lehman-Pleite ist die Gefahr bekannt, dass Dominoeffekte eine
zerstörerische Kraft annehmen können. Ein solches Wagnis wird niemand
eingehen wollen, der die Mechanismen der Schuldenpyramide begriffen hat
und das sind inzwischen weit mehr als dies noch 2008 der Fall war.
Und gerade weil das so ist, stellt sich mir die immer gleiche Frage, welche Gefahr wird unterschätzt?
Der Zusammenbruch des Euro? - nicht die Bohne. Der Bankrott Griechenlands? - Denkste! Ein Aktiencrash? - wohl kaum.
....
aber kennen Sie jemanden der glaubt, der Goldpreis könnte sinken? Nein?
Genau das macht mir Sorgen. Als ich 2002 Gold gekauft habe, wurde ich
belächelt, als ich von einer Zeitenwende an den Finanzmärkten sprach,
nahm es kaum einer Ernst und wenn ich heute sage, der Goldpreis ....
nein ich sags nicht, niemand ist so dumm, seine eigenen Leser zu
vergraulen. Deshalb nur ein kleiner Hinweis: Wundert es Sie nicht, dass
die grössten Finanzinstitute einen höheren Goldpreis erwarten? Sie
wissen schon, diese dummen Banker und Analysten, die von nix eine
Ahnung haben (während langer Zeit der Originalton in manchen Goldforen)? Mich stimmt das
nachdenklich. Mehr nicht - noch nicht.
Keine Ahnung, aber davon viel: Die peinlichsten Prognosen der Welt (Trackback)
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Geschrieben von: kosh, am 16-09-2011 15:28 Unterschätzt wird der Einfluss asiatischer PRopaganda auf Asiaten. Und somit auch der Einfluss der Asiaten selbst. Überschätzt wird dagegen der Einfluss EUSraElitischer PRopaganda auf Asiaten. Und somit auch der Einfluss der EUSraEliten selbst, insbesondere auf Asiaten. Aus besagter Diskrepanz von Zielrichtung und Wahrnehmung PRofessioneller PRopaganda kann Gold noch eine Weile gegen die EUSraEliten laufen. Man kann natürlich auch weiterhin daran glauben, trotz steigender Kaufkraft Asiens von Washington oder London aus den Goldpreis manipulieren zu können. Denn hier im EUSraEliten-La-La-Land herrscht noch immer der Eindruck vor, allein durch die Beherrschung der PRopaganda auf eigenem Boden die NWO global lenken zu können. Jedoch, besagte NWO dürfte sich als Sprechblase EUSraElitistans zugunsten Pekings herausstellen und somit als die Mutter aller hiesigen Unterschätzungen, resp. kolportierter Fehleinschätzungen. Solange also die Masse der EUSraEliten deren PRopaganda erliegt und keine Änderung in der gewohnt post-neo-kolonialen Selbstüberschätzung eintritt, sehe ich keine Gefahr einer Fehl-Unterschätzung der asiatischen Golddynamik. Die Amis auf Kurs Grüsse kosh Artikel kommentieren
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