Josef Ackermann hat die unglaubliche Fähigkeit mit seinen Reden den
Blutdruck der Oeffentlichkeit nach oben schnellen zu lassen. So dass
ich mich langsam frage, ob er nicht ein als Deutsche Bank Chef
verkleideter Pharmalobbyist ist, der den blutdrucksenkenden Mitteln zu
vermehrter Nachfrage verhelfen soll. Aber egal, schauen wir uns mal
seinen neuesten Aufreger an.
Die internationalen Großbanken sehen ein das Ende der
globalen Krise. Trotz der Risiken für die Weltwirtschaft
rechnet die internationale Bankenvereinigung IIF für das Jahr
2010 mit einem globalen Wachstum von „etwas über
zwei Prozent“.
Präsident des IIF ist Josef Ackermann. Er sah das Licht am
Ende des Tunnels bereits mehrmals
im vergangenen Jahr.
Doch das Licht war ein Zug, deren Waggons immer noch munter vor unseren
Augen durchfahren. Ein Ende ist nicht abzusehen.
IIF-Präsident Ackermann verteidigte seine Branche gegen den
Vorwurf, die Krise nicht rechtzeitig erkannt zu haben. "Keiner hat das
kommen sehen", sagte er.
Schon mal www.zeitenwende.ch gelesen ;-) Die gabs schon vor der Krise!
Mit seiner neu geschaffenen Market Monitoring Group will das IIF zudem
dafür sorgen, dass die Banker künftig Blasen nicht
erst bemerken, wenn sie platzen, sondern schon wenn sie entstehen, wie
es Ackermann formuliert.
Da die Blasen erst durch Kreditvergabe entstehen können,
läuft das Market Monitoring auf eine Nabelschau
hinaus.
„Wir glauben, dass nun gehandelt werden muss, um die
Nabelschau zu beenden.“
Ja, was denn nun?
So wird kritisiert, dass Staaten begonnen hätten, von ihnen
unterstützten Instituten vorzuschreiben, wie viel von ihrem
Kreditvolumen sie im Inland zu vergeben hätten, oder dass
nationale Aufsichtsbehörden neu nationale
Liquiditätsvorschriften anwendeten.
Kurzum, liebe Steuerzahler, ihr dürft zahlen, nur
wofür, das entscheidet Joe.
Großbanken sehen Ende der Krise Das Deutsche-Bank-Modell heisst Leverage (Trackback)
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Geschrieben von: kosh, am 12-06-2009 15:56 Vorher: Risk Management Resultat: Totalversagen Nachher: Market Monitoring Group Resultat: Alter Wein in neuen Schläuchen Wenn er wenigstens darauf verzichtet hätte, die übliche sich selbst kontrollierende Beweihräucherungskakophonie zu veranglifizieren, hätte er sich immerhin mit dem Anstrich einer rein formalen Zukunftsvision der Öffentlichkeit präsentieren können, aber so ändert noch nicht mal die Fassade. Stinkfrech die gleichen Versager mit den gleichen Versager-Rezepten. Wenn das keine Planwirtschaft ist. Verantwortung abgeschafft, Schuld abgeschafft - im doppelten Sinn - Sesselkleben gehört in der Achse des GUTEN zum Ton der Stunde, in jeder Lebenslage Geldgelage. Wer will nochmal, wer hat noch nicht. Danke Joe, wir brauchen Euch, niemand weiss besser, wie man den Karren professionell an die Wand fährt. Alle anderen sind doch bloss Amateure. Die Amis auf Kurs Grüsse kosh Artikel kommentieren
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