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Nachdem sich die Banken von diesem Schock erholt hatten, wurden die Ausleihungen an Banken massiv ausgebaut. Eigenkapital brauchte es dazu nur sehr wenig (siehe Tabelle) und den Salat haben wir heute. Wird an diesen Regeln nichts geändert, dann wette ich jetzt schon, dass diese Krise - sollten wir uns davon erholen - von einer globalen Staatskrise abgelöst werden wird.
Doch jetzt lohnt es sich den Blick auf europäische Banken zu richten, die absolut gesehen in vielen Fällen tiefere Eigenkapitalquoten als in den USA ausweisen. Häme in Richtung der amerikanischen Bankinstitute ist in diesem Kontext auf jeden Fall nicht angebracht.
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Geschrieben von: egghat , am 29-09-2008 10:53 Schön nochmal den Blick zurückzuwerfen. Manche verstehe ja auch nicht, wie der Schweizer Rundfunk auf Eigenkapitalquoten von 1 oder 2% gekommen ist, während die Banken von 8, 10 oder 12 reden. Es ist halt einmal risikogewichtet und einmal nicht. Ich halte Basel II, wo die groben Ratings, die du beschrieben hast, noch viel weiter aufdröseln (jeder einzelne Kreditnehmer muss einzeln in eine Klasse einsortiert werden), völlig unpraktikabel ist. Wer will diese Ratings machen? S&P? Moodies? Die bekommen das bei Millionenanleihen nicht hin. Wer will jeden Einzelkredit prüfen? Völlig utopisch! Vor allem weil hinter Basel II unter dem massiven Lobbyeinfluss der Banken wahrscheinlich tendenziell auch wieder eine Aufweichung der Eigenkapitalanforderungen auch. Man gibt sich halt der Illusion hin, dass man alle seine Risiken jetzt genauer kennt und glaubt daher das im Griff zu haben und erhöht als Folge das Risiko weiter. Was wir aber brauchen ist eine Eigenkapitalrichtlinie, die wieder das ist, was sie eigentlich mal sein sollte: Ein Sicherheitspuffer. Und zwar bei allen Banken. Denn das würde nicht nur die Wahrscheinlichkeit der Pleite einer Bank verringern, sondern auch das Risiko einer Kettenreaktion. Geschrieben von: martin r, am 29-09-2008 15:55 Wenn Politiker Geld brauchen - und das brauchen sie bekanntlich immer - , dann müssen die Regeln so aufgeweicht werden, daß der Rubel oder Bimbes (Kohl) fließt. Natürlich versucht man, alles zu vertuschen - und schafft das mestens. Die gegenwärtige Krise hat auch clevere Hintermänner, die wissen, dass das Spiel für dieses Mal zu Ende geht.Und dabei wollen sie möglichst viel oder alles für sich herausschlagen. Ich tippe auf Paulson, er will mit den 700Mrd$ Goldman Sachs retten - alles andere darf untergehen. Soros hat das - noch - nicht kapiert. Dann gehört der Bush Connection Amerika. Artikel kommentieren
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Erhalten von: Blick Log , am 29-09-2008 12:23 (TB) Europa hat Finanzkrise deutlich unterschätzt
Wenn ich heute Morgen durch die Finanznachrichten browse, dann habe ich den Eindruck, erst heute ist die Finanzkrise auch in Europa angekommen. Noch in der letzten Woche hat man hier geglaubt, das Debakel sei allein ein amerikanisches Problem und au Erhalten von: Linksammlung vom 02.10.2008 - Pax Aeterna , am 02-10-2008 19:20 (PB) [...] als im kommunistischen Russland - blacksnacks13.spaces.live.com: Paulson's Rettungsplan - blog.zeitenwende.ch: Ist die BIZ die Ursache der Kreditkrise? - blog.zeitenwende.ch: Lügengeschichten - bz-berlin.de: Experten: Mini-Jobs machen deutsches [...] Erhalten von: Krisen-Herde • Börsennotizbuch , am 23-09-2009 11:39 (PB) [...] war noch mal schuld an der Krise? — Was ist mit der Bank für internationalen Zahlungsausgleich [...]
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