|
Donnerstag, 25. September 2008 |
|
Seite 1 von 2 Die US-Demokraten im Senat und Repräsentantenhaus haben sich nach Angaben des einflussreichen Abgeordneten Barney Frank auf einen Plan für ein Rettungspaket für die Finanzbranche geeinigt, schreibt Reuters. Das ist wenig überraschend, denn Barney Frank hatte auch allen Grund dazu, dem Plan zuzustimmen.
Während Jahren habe Barney Frank und andere Freunde von Fraudy Mac und Funny Mae nicht nur Vorstösse abgeschmettert, welche die Ausleihungen der Hypotheken-Schwestern limitieren wollten, sie verhinderten auch alle Anregungen, welche aus ihrer Sicht einem unabhängigen Regulator die Möglichkeit gegeben hätte, die Positionen zu reduzieren, schreibt das Wall Street Journal.
Barney Franks Sonntagsreden, in denen er immer wieder erklärte, wie wichtig F & F für Familien seien, um ihnen ein bezahlbares Heim zu ermöglichen, bezeichnet das WSJ als politische Nebelkerzen. Die fürchertliche Ironie von F & F sein, dass sie wenig dazu beigetragen haben, bezahlbares Wohnen zu finanzieren. Das meiste Geld aus den Taschen der Steuerzahler führte nur zur Bereicherung der Aktionäre und der Manager von Fannie. Dies habe eine Studie der Federal Reserve aus dem Jahre 2003 ergeben. Zumindest das mit den Aktionären hat sich inzwischen erledigt...
Barney Frank soll laut der Washington Post am 11. September 2003 gesagt haben: "Fannie und Freddie sind fundamental finanziell gesund und wenn es trotzdem ein Problem geben sollte, würde der Staat den Unternehmen NICHT helfen...
Etwas säuerlich fügt das Leibblatt der Investoren und Banker hinzu, Mr. Frank habe anstatt den Armen zu helfen, Angelo Mozilo, Frank Raines und der Wall Street zu Reichtum verholfen.
Auf einen anderen Politiker hat sich die Washington Post eingeschossen: Senator Dodd. Dodd habe die Frechheit gehabt, in einem Interview mit Bloomberg zur Verstaatlichung von F & F zu sagen: "Ich habe viele Fragen darüber, wo die Bush-Administration die letzten acht Jahre war." Die Post hilft ihm in einem Artikel auf die Sprünge.
|