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Gold überstrahlt fast alles PDF Drucken E-Mail
Freitag, 10. Oktober 2008
Manche wundern sich, dass Gold mitten im Finanztsunami nicht stärker gestiegen ist, doch die Verwunderung ist fehl am Platz, wenn man bedenkt, dass jetzt alle Alles zu Geld machen wollen oder auch müssen. Unter diesem Blickwinkel hat Gold eine extrem starke Performance hingelegt, wie der folgende Chart beweist.

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Chart via Alphaville

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RSS Kommentare Kommentare (8)

Geschrieben von: egghat website, am 10-10-2008 17:22
Der Goldpreis in Dollar täuscht noch. Die Lage sieht in Euro wesentlich besser aus.

Dax Vs. Gold

Geschrieben von: x11, am 10-10-2008 17:50
10 Prozent Rendite pro Jahr? Leider beträgt der Spread zur Zeit wesentlich mehr als 10 Prozent. Aber der ist wahrscheinlich in ruhigen Zeiten niedriger.

Geschrieben von: Thinkabout website, am 14-10-2008 13:20
So habe ich das noch gar nicht gesehen - Nicht mehr "Gold im Depot", weil die Liquidität auf dem Gesamtmarkt so knapp ist? Das wäre dann allerdings ein untrügliches Zeichen, dass wir wirklich am Ende des Tropfenzählers angelangt sind...

Geschrieben von: Neo website, am 24-11-2008 13:42
8)
Ja, Gold und Silber gehen jetzt durch die Decke und dies ist super toll´!
Viel Freiheit
Neo

Geschrieben von: Maria v. Boisse website, am 18-04-2009 15:39
Die insgesamt jemals geförderte Menge Gold beläuft sich auf 161.000 Tonnen oder 161 Millionen Kilogramm oder 161 Milliarden Gramm. [1]

Das sind genau 5.176.848.874,59 und aufgerundet 5,2 Milliarden Feinunzen á 31,1 Gramm. Der Verkehrswert dieses Goldes beträgt also bei einem angenommen und erwarteten Goldpreis von 1.000,–US-Dollar pro Unze = 5.200.000.000.000 US-Dollar gesamt.

Wir fassen diese Menge der Einfachheit halber zusammen und vernachlässigen, dass davon ca. die Hälfte in Schmuck vorhanden ist und abzüglich der privaten Goldsammler ca. 30.000 Tonnen als mickriger Rest bei den Zentralbanken verbleiben.

Würden wir die gesamten 5,7 Mrd. Unzen oder 161 Mrd. Gramm auf theoretisch 7 Mrd. Menschen aufteilen, kämen wir auf 23 Gramm pro Person und rechnen der Einfachheit halber eine Feinunze von 31,1 Gramm pro Person der zugrundegelegten Weltbevölkerung. Beim einem Goldpreis von 1.000,– US-Dollar ergibt sich also ein ebenso hohes “Vermögen” pro Person der Weltbevölkerung, nämlich stattliche 1.000,–US-Dollar.

Nun 4 simple Fragen:

1. Wie lange sollen die 1.000,–US-Dollar pro Person und wofür reichen?
2. Wie soll ein so geringer Wert des insgesamt jemals geförderten Goldes - 5,2 Billionen US-Dollar - der Berechnungsstandard für eine oder mehrere weltweite Währungen darstellen, welche in Trillionen zählen?
3. Wie wahrscheinlich ist die Annahme, dass der Preis der Welt auf 5,2 Billionen US-Dollar geschätzt und Berechnungsgrundlage aller Werte wird?
4. Wie wahrscheinlich ist die Annahme, dass jeder sein Leben lang mit 1000,–US-Dollar auskommt?

Selbst wenn der Goldpreis sich verzehnfachen würde, würde das nichts daran ändern, dass Gold so ziemlich das sinnloseste Zahlungsmittel ist, um den Geldkreislauf und damit den Werteausgleich aufrechtzuerhalten. Wir handeln nur noch mit Fiktionen!

Geschrieben von: Gold & Goldbarren website, am 29-10-2009 13:27
Der Beitrag hat meine Lust geweckt an diese Benchmark anzuschließen und nachzusehen, wie sich das ganze wiederum 1 Jahr später entwickelt hat. Sieht man mal vom Dollar Verfall ab, sieht die Rendite in den letzten 12 Monaten deutlich besser aus als im Jahr zuvor. Eine detaillierte Analyse habe ich in meinem Blog vorgenommen. Mal sehen, ob der Trackback funktioniert.

Geschrieben von: andre wenger, am 09-11-2009 09:21
Sehr eindrücklich belegen die Berechnungen, von
Maria van Boissen, wie stark Gold unterbewertet ist.
Von den 161 000 Tonnen ist nämlich nicht mehr alles vorhanden. Die Reserven der Notenbanken sind kläglich und werden jetzt von klugen Ländern wieder aufgestockt. Wenn wir den Gesamtwert des Goldes mit der Derivatsblase vergleichen (und in diese investieren komischerweise auf Anraten der Banker)
immer noch Leute, dann wird sehr schnell klar, das
mit den Werten vieles nicht im Lot ist Klar ist immer mehr Menschen entdeckien, dass ihr Geld immer weniger Wert haben wird. Immer weniger Menschen vertrauen den Casino-Bankern und ihren Empfehlungen (wonach Gold sowieso für nichts sei und man besser wieder Ihre Papierchen kaufen soll).
Zum Schluss: Gold fliesst immer dahin wo das Geld verdient wird und dies sollte uns am meisten zu denken geben. Im Osten geht die Sonne auf und im
Westen unter !

Geschrieben von: Finanznews website, am 26-07-2010 10:59
Es sieht so aus, als würden die Preise niedrig gehalten, damit die Anleger sich nicht noch mehr auf Goldbarren und Münzen als Sicherheiten stürzen.

Siehe hier:

http://www.finanznews-123.de/goldpreisentwicklung-kunstlich-niedrig-gehalten/


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