Einer der viel gehegten Mythen an den Börsen ist, dass die Finanzmärkte
der Realwirtschaft vorausgehen. Deshalb lassen sich viele Analysten von
der einbrechenden Realwirtschaft nicht beeindrucken. Für sie ist es nur
die logische Folge der Aktienentwicklung des vergangenen Jahres.
Vielleicht sollten sie sich den folgenden Chart ansehen, der beweist,
dass dieses Mal alles etwas anders ist.
Die BIZ hatte bereits im Jahr 2003 aufgezeigt, dass der wahre Killer
für die Realwirtschaft in der Vergangenheit immer die Immobilienmärkte
waren. Es sollte auch dieses Mal so sein. Grund genug also, gewisse
Wahrheiten zu hinterfragen.

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Geschrieben von: Libero, am 08-04-2009 14:13 Welches BIS paper (21?) meinst du und woher hast du die Graphik? Geschrieben von: HRR, am 08-04-2009 15:24 Die Graphik stammt von wsj http://online.wsj.com/article/SB123897612802791281.html Das BIS-paper habe ich aus dem Kopf zitiert, die Quelle finde ich nicht mehr. Es war aber nicht die 21, wenn ich mich richtig erinnere. Geschrieben von: Libero, am 08-04-2009 19:40 Danke für die Info Kennst du den Artikel? Subprime Debacle Traps Even Very Credit-Worthy WSJ 2007 Geschrieben von: HRR, am 08-04-2009 20:59 Solche Zeitungsartikel gab es zur Genüge und wurden auch von Bankern gelesen. Nur, modellieren lassen sich diese Erkenntnisse nicht und da lag auch das Problem. Der Umstand, dass diese Berichte nicht mit den Risikomodellen der Banken zu vereinbaren waren, hatte niemanden gestört, resp. sie konnten nichts tun, als alles, woran sie bislang glaubten, auf den Kopf zu stellen. Das ist einfacher gesagt als getan. Artikel kommentieren
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