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Mittwoch, 17. Dezember 2008 |
Madoff's Opferliste ist um ein prominentes Mitglied länger geworden.
Auch der ehemalige Gouverneur von New York, Eliot Spitzer, der sich als
Sheriff der Wall Street einen Namen gemacht hatte, blieb auf dem Leim
schöner Renditen kleben. Die Verluste lösten beim ihm nur ein
Schulterzucken aus, er ist sich Schlimmeres gewohnt.
Als Generalstaatsanwalt und später Gouverneur von New York lernte Eliot
Spitzer die Grosskonzerne das Fürchten. So brachte er renommierte
Wall-Street-Firmen in der Wertpapierhandel-Affäre im Jahr 2002 dazu,
Kompensationen und Strafen in der Höhe von 1.4 Mrd $ zu bezahlen und
verklagte 2004 den Vorsitzenden der New Yorker Börse Richard A. Grasso
wegen Amtsmissbrauch und den Empfang einer masslosen Abfindung.
Doch
2008 sollte das Ende einer glanzvollen Karriere sein. Nachdem bekannt
wurde, dass Spitzer mehrfach die Dienste leichter Damen in Anspruch
genommen hatte, trat er am 17. März 2008 von seinem Amt zurück. Die
Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen ist in den meisten
Bundesstaaten der USA illegal. Doch die wahre Komik seines "Vergehens"
zeigte sich in der Tatsache, dass Spitzer noch als Justizminister
mindestens zwei Prostitutionsringe sprengte und bei den entsprechenden
Ankündigungen von «Abscheu und Wut» gesprochen hatte.
Nun hat
es laut dem Blog npr Eliot Spitzer schon wieder auf einem Feld
erwischt, das er auf Grund seiner Ermittlungstätigkeiten bestens kennen
sollte. Sein Familienunternehmen sei bei Madoff investiert gewesen,
erzählte er bei der Weihnachtsparty von Slate, für deren Magazin er als
Kolumnist arbeitet.
Tja, manche lernen es wirklich nie.
Vielleicht sollte er mal zum Psychiater, bei einem Paartherapeuten ist
er laut Wikipedia bereits. (Trackback)
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Erhalten von: Blick Log » Update zum 50-Milliarden-Betrug an der Wall Street , am 17-12-2008 15:41 (PB) [...] Eliot’s Annus horribilis [...] |