"Um es ehrlich zu sagen: Ich habe es nicht verdient, in einer Reihe mit
so vielen historischen Gestalten zu stehen, die mit diesem Preis geehrt
wurden", sagte Obama, als er von der Verleihung des
Friedensnobelpreises erfuhr. Mit Blick auf das weiter ausufernde
Verteidigungsbudget kann man Obama nur zustimmen.
Obama mag ein netter Kerl sein und seine Reden gehen den Zuhörern
runter wie Honig, wenn nicht gerade mal der Teleprompter ausfällt. Doch
letztlich ist er wie alle Präsidenten nur eine Puppe, die an den Fäden
gigantischer Interessenverbände hängt. Zuviel sollte man also nicht von
ihm erwarten, das beweist schon eindrücklich die Nicht-Aufarbeitung der
Finanzkrise. Auch mit Blick auf das Verteidigungsbudget sind seinen
Reden noch keine Taten gefolgt, im Gegenteil. Unter ihm wurden die
Ausgaben in neue Höhen geschraubt, wie der folgende Chart von
Querschuss zeigt:

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Geschrieben von: Jacktel, am 12-10-2009 10:38 Hallo, Bin ebenso der meinung das Obama nur eine Marionette ist. Bsp. Vor der Wahlen hat er hoch und heilig versprochen , er würde alles mögliche tun um die Kriege zu beenden .. Jetzt zieht USA alle Fäden um auch Pakistan zu besetzen... Und dafür bekommt der gute auch ein Friedens Nobelpreis... Gruß Geschrieben von: Joerg , am 12-10-2009 15:08 Kann das ebenfalls nicht so wirklich nachvollziehen. Er wurde dafür geehrt wieder dieinternationale Diplomatie belebt zu haben, aber dass ist eigentlich was all die anderen zivilisierten Staaten schon seit Jahren praktizieren. Einzioger Unterschied Amerika hatte sich unter Bush ziemlich verweigert. Dieser Preis sollte wirklich erst nach erfolgten Taten verliehen werden. So könnte es noch gut sein, dass ein Friedensnobelpreisträger Iran bombardiert. Grüße Geschrieben von: Gast, am 18-10-2009 22:29 Der Iraker wirft mit Schuhen. Der Schwede mit Gold. Geschrieben von: Martin , am 21-10-2009 14:23 Also ich finde es auch etwas verwunderlich. Sicher hat Obama sich diplomatisch sehr engagiert, allerdings sollte man den Nobelpreis nicht schon dafür vergeben, weil man denkt er wird die Auflagen schon erfüllen. „Mit meinem verbleibenden realisierbaren Vermögen soll auf folgende Weise verfahren werden: das Kapital, das von den Nachlassverwaltern in sichere Wertpapiere realisiert wurde, soll einen Fond bilden, dessen Zinsen jährlich als Preis an diejenigen ausgeteilt werden sollen, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile aufgeteilt: [...] und ein Teil an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat. Der Preis [...] für Friedensverfechter [wird] von einem Ausschuss von fünf Personen [vergeben], die vom norwegischen Storting gewählt werden. Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverteilung die Zuteilung nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht wird, so dass der Würdigste den Preis erhält, ob er Skandinavier sei oder nicht.“ – Alfred Nobel: Testament vom 27. November 1895 USA: - Soldaten: 1.332.300 - Militärbudget: 574.940.000.000 - Atommacht - Irak, Afghanistan.... - Todesstrafe - geplanten Raktenabwehrschild in Osteuropa gestoppt - Obama vermittelt im Konflikt zwischen der Türkei und Armenien - US- Präsident Barack Obama, der israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserführer Mahmud Abbas treffen sich zum Dreigipfel - Guantanamo Schließung bis Januar 2010 Geschrieben von: Martin , am 21-10-2009 14:28 Die Meinung muss sich jeder selbst drüber bilden Geschrieben von: kosh, am 21-10-2009 17:46 Auf Saddam Hussein folgte Hussein Obama Beide ihres Zeichens Inbegriff gegensätzlicher Einbildungen, wie sie platter nicht sein können. Und doch stehen sie für ein und dieselbe Entwicklung, der eine ist ohne den anderen nicht wirklich fassbar. Ob Zufall oder nicht, ebenso ginge die Gegenüberstellung Barack Obama Osama Bin-Laden, um das System Homo sapiens zu pervertieren. So wurde aus dem Doppelwesen Hussein Osama ein einziger geläuterter Hussein Obama, präventiv-präemptiv ausgezeichneter Held des GUTEN, ein nobler Messias von Stockholms Gnaden. Allesamt stehen sie im Dienst höherer Weihen fernab eines Friedens, der den USA noch selten geheuer war. Der Frieden, den die USA meinen ist wie der Freie Markt den ebenfalls sie meinen ein variabel-modisches, äusserst sprunghaftes Kunstprodukt mit wechselnden Vorzeichen, eine Schöpfung unserer PRopaganda-Abteilungen - in steter Sorge um den Deutungsverlust im imperialen Krieg der Definitionen. aus "Meyers Neues Lexikon" Quote:
Frieden ... als Zustand einer Regelung der Verhältnisse innerhalb, von und zw. Staaten rein durch Rechtsprinzipien ist F. eine Idee der Neuzeit, die massgeblich erst von I. Kant formuliert wurde. Als Inbegriff einer das Wohl des Staates und seiner Bürger fördernden legitimen Rechtsordnung war F. im europ. Denken fast immer umfassender gedacht als nur aus dem Ggs. zum Krieg. ... aus "Wahrig - Deutsches Wörterbuch" Quote:
Frieden 1 polit. u. rechtl geordneter Zustand innerhalb eines Staates, Stammes oder Gemeinwesens bzw zwischen mehreren Staaten usw.; Zustand ungestörter Ordnung u Harmonie, innerer Ruhe u. Ausgeglichenheit; ... aus http://de.wikipedia.org/wiki/Frieden Quote:
Frieden (älterer Nominativ: Friede) ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen. Eine interessante, ziemlich umfassende und auch anderweitig empfehlenswerte Gesellschaftskritik, daraus ein Ausschnitt: -> http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi d=11853&seite=0 Quote:
Neuerdings steht die Lichtfigur Barack Hussein Obama im Dienst des Weltfriedens (Friedensnobelpreis), gleichzeitig aber auch unter der Fuchtel des hochspezialisierten FED-Unternehmens. Für sein Militär spendet Obama mehr Geld als der Rest der Welt zusammen. Weltweit brechen Militärausgaben alle Rekorde. Nach Sipri-Angaben sind die weltweiten Rüstungsausgaben seit 1999 um 45% auf jährlich 1,46 Billionen US-D gestiegen. Das entspricht 217 Dollar pro "Militär-Kopf" der Erdbevölkerung. ... Bei der Verleihung von Friedensnobelpreisen verhält es sich ja umgekehrt proportional zur Kriegslüsternheit des jeweiligen Volkes, namentlich die des amerikanischen. Die bankrotten US-Staaten - seit ihrer Gründung auf Krieg getrimmt - können mit insgesamt 19 Friedensengeln aufwarten; das böse Merkel-Deutschland übrigens nur mit zwei. Was auch immer in den Lexika dieser Welt geschrieben steht, wozu oder für wen auch immer die Texte überhaupt sinnvollerweise verfasst werden, die Herren und wenigen Damen Führer fühlen sich davon bestenfalls opportunistisch angesprochen. In Anlehnung des wohl nicht ganz ernst gemeinten ... Quote:
Die Meinung muss sich jeder selbst drüber bilden ... von @Martin dürfte einem eben erst Pisageschädigten gerade noch dämmern, dass nach erfolgter Vergewaltigung des Begriffs (vorsätzlich, z.B. UNO-Friedenstruppen u.ä. Friedenskontingente im "Krieg gegen den Terror" für "Demokratie und Freiheit", "Verteidigung am Hindukusch" etc. etc.) es tatsächlich so ist, dass einerseits Konsens in dieser Angelegenheit erwünscht ist, andererseits passiv akzeptiert und provoziert wird. Trotz oder gerade wegen sich diametral widersprechender Tatsachen des Begriffspaares Obama / Frieden kann und darf Meinungsbildung deshalb nur dazu führen, dass die Vergewaltigung des Friedens und damit das Projekt Pisa dauerhaft fortgesetzt wird um uns in eine Zukunft zu führen, vor der wir bislang aktiv die Augen verschliessen. Die Amis auf Kurs kosh Artikel kommentieren
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