Glück beim Investieren ist mitunter das Gefährlichste, das einem
Anleger passieren kann. Was absurd tönt, ist tatsächlich so. Geschehen
auch bei Heike Faller, einer Journalistin, die von Finanzmärkten keine
Ahnung hatte. Ein Gewinn mit Gold verleitete sie zur Annahme, dass sie
nicht Glück, sondern ein besonderes Talent für die Börsen hätte. Sie
nahm ein Jahr Auszeit aus ihrem Job und wurde zur Vollzeit-Spekulantin.
Das Resultat: kein Gewinn, aber ein Buch.
Bei mir war die Einstiegsdroge Gold. Bei einer Recherche habe ich vor
ein paar Jahren zwei knuffige Vermögensverwalter kennengelernt, die
mich davon überzeugten, Edelmetall zu kaufen. Diese Typen aus der
bayerischen Provinz faszinierten mich, weil sie ganz anders waren, als
ich mir Bankberater vorstellte. Sie sprachen von einem morschen
Bankensystem und von der kommenden Inflation. Dann hat sich der Wert
meiner Barren und Münzen im Schließfach binnen kurzer Zeit
vervielfacht, und von da an glaubte ich, die Welt des Geldes schon
durchschaut zu haben.
Wie ich einmal versuchte, reich zu werden: Mein Jahr unter Spekulanten
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Geschrieben von: Pierre Sanft, am 27-08-2009 11:11 Hahaha ... lustig ... ich hau mich ab ... Mit einem Kapital von 5000 EUR, im Hintergrund den Buchverlag mit einem Vorschuss auf das Werk, und einen Job in der ZEIT. Und schon fühlt sich die niedliche Kleine wie eine Spekulatin. Reist herum, interviewt Banker in Londen, investiert im Irak (bei irakischen Geschäftleuten, huhuhu, wie gespenstisch). Das sie mit der Geschichte den ARD verarschen kann, war ja klar - aber ich glaub, niemanden sonst noch, oder? Geschrieben von: HRR, am 27-08-2009 12:02 Ach, weshalb denn so bösartig. Die Geschichte passt doch gut zu Börseneinsteigern, die aufgrund von Anfangsgewinnen glauben, eine Geldmaschine entdeckt zu haben. Wer dann mal wirklich begriffen hat, wie das Geschäft läuft, der bietet sich als Experte an. Da fliesst dann richtig Kohle und wenns mal schiefläuft, konnte man das ja nicht wissen. Bernanke wird ja gerade dafür gefeiert, dass er die Möbel von einem Zimmer zum nächsten schiebt in einem brennenden Haus, dessen Brand er mitverursacht hat. Da wäre Zynismus viel eher angebracht als bei einer mittelmässig bezahlten Journalistin. Geschrieben von: Joerg , am 29-08-2009 16:22 Springt von einem Investment zum nächsten ohne das sie mal versucht die Märkte dahinter zu verstehen. Da wundert es doch niemanden das sie da nicht viel draus gemacht hat, ein wunder eigentlich dass sie noch ihr Anfangskapital erhalten hat. Was mich aber beim Beitrag stört ist der ständige Unterton wer selbst Geld anlegt und nicht es auf dem Sparbuch lässt ist gleich ein böser Mensch. Ohje wie skrupellos sie hat Gold gekauft. Die Menschen sollten sich lieber noch viel öfter mit dem eigenen Geld beschäftigen dann könnten die Bankberater nicht mehr so oft ihnen allen möglichen Schrott andrehen. Geschrieben von: Max Humbert , am 31-08-2009 15:37 Hallo, ich find den Bericht ganz witzig gemacht, aber ich weiß schon, warum ich mein Geld relativ sicher anlege. Da kann jeder kommen mit Geheimtipps und so weiter, am Ende ist es mir doch am Wichtigsten, dass mein Geld hinterher auch noch da ist. Bisschen mehr Zinsen als auf dem Sparbuch sollen´s dann aber schon sein - deshalb Tagesgeld. Grüße Euer Max Geschrieben von: der-Lügenbaron, am 03-09-2009 10:02 Dann hat sich der Wert meiner Barren und Münzen im Schließfach binnen kurzer Zeit vervielfacht,... Komisch, bei uns wird Gold in Euros abgerechnet und da kann ebstenfalls eine verdoppelung bei raugekommen sein, wenn sie günstig eingekauft und dann gut vertickt hat. Von Verfielfachen kann also nicht so unbedingt die Rede sein Also, wer verarscht uns denn nun mit dieser Komikerin... Soll wohl ne PR-Kampagen werden für ne Tussie, die sich nach Feierabend den Chef-Redaktuer warm hält, oder wie...  Artikel kommentieren
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