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Montag, 28. Juli 2008 |
Paterson ist überzeugt, dass der Bundesstaat, dem er vorsteht, auf die schlimmste Finanzkrise seit Mitte der 70er Jahre zusteuert. Wäre er Gouverneur von Florida oder Kalifornien, die zwei Staaten, die von der Immobilienkrise am stärksten betroffen sind, würde wohl kein Hahn danach krähen, aber Paterson ist Gouverneur von New York. Verantwortlich für die katastrophale Haushaltslage macht er sinkende Steuereinkommen.
Morgen abend möchte sich der Gouverneur an die Oeffentlichkeit wenden, schreibt die New York Post und was er im Gepäck hat ist nichts für Geniesser.
"Die Situation ist schlechter als irgend jemand realisiert", sagen Quellen aus dem Umfeld von Paterson.
"Der Gouverneur sagte, dass er müde sei weiter zusehen zu müssen, wie der Staat weiter gehe von einem Haushaltsdefizit zum nächsten und sich gebärde als hätte er eine Kreditkarte, deren Rechnung nie bezahlt werden müsse. Die Zeit sei gekommen, Massnahmen zu treffen."
Bereits letzte Woche warnte Paterson, dass die Wall-Street-Boni - eine Hauptquelle der Steuereinnahmen - vermutlich um 20 Prozent oder mehr dieses Jahr einbrechen werden. Einen Tag darauf meldete die Finanzkontrollbehörde, dass das projektierte Zwei-Jahres-Budgetdefizit um 4 Milliarden Dollar angewachsen sei wegen der verschlechterten Lage generell und an der Wall Street.
In New York sind die öffentlichen Ausgaben in den letzten 20 Jahren 2-3 mal schneller gestiegen als die Inflation.
Der Vergleich mit den 70er Jahren ist für New York ein besonders leidvoller - damals stand der Bundesstaat kurz vor dem Bankrott.
GOV WARNING OF WORST ECONOMY IN DECADES (Trackback)
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Erhalten von: Steffinos Gedankenhabitat » The situation is worse than anyone realizes , am 28-07-2008 16:30 (PB) [...] [Quelle: Zeitenwende] [...] |