Der Fall der UBS zeigt einmal mehr, wie nötig Blogs sind. Die Medien
hatten willfährig die Voten der UBS übernommen, dass sie "gut
kapitalisiert" sei. Das Gegenteil war richtig, wie die heutigen
Massnahmen zugunsten der UBS eindrücklich beweisen. Jetzt sind alle
überrascht, desillusioniert und empört. Du meine Güte!
Seit Monaten weise ich auf das mangelnde Aktienkapital der Schweizer
Grossbanken hin - allein auf weiter Flur, während die Experten das
ewige Mantra "gut kapitalisiert" durch alle Medienkanäle posaunen. Es
war falsch, wie die heutigen Massnahmen zeigen und jeder hätte es
wissen können, der sich die kleine Mühe gemacht hätte in die Bilanz der
UBS einen Blick zu werfen.
Bereits am 1. Oktober schrieb ich :
"Heute
steht die UBS im Vergleich zu den anderen Schwergewichten in der
Finanzindustrie relativ gut da, mit Blick auf eine Rezession in Europa
und den USA ist die Lage aber nachwievor katastrophal."
Und die
Katastrophe kam sofort. Ohne Hilfe von Staat und Notenbank geht gar
nichts mehr, dabei hatte UBS-Chef Kurer noch vor zwei Wochen
hoffnungsvoll in die Zukunft geblickt. Ob er hoffnungslos blind war
oder schlicht gelogen hatte, wer weiss das schon. Zuverischtlich stimmt
weder das eine noch das andere.
Die Details rund um das Rettungspaket: Die UBS beansprucht nun doch Staatshilfe
Doch
auch die Credit Suisse sieht sich zu einer Kapitalerhöhung gezwungen.
Wenig überraschend auch hier, selbst wenn ihre Lage um einiges
komfortabler war und die CS diesen Schritt mit Blick auf die Rezession
gemacht haben dürfte. Grossaktionär wird nun ein Staatsfonds aus Qatar:
Credit Suisse kommt ohne Staatshilfe aus
Ich hätte es bei weitem
vorgezogen, wenn die Schweizer Pensionskassen eingestiegen wären, um
die beiden Grossbanken nicht zu sehr in ausländische Hände zu legen.
Doch leider verhallte dieser Vorschlag ohne Gehör: Jetzt ist die
Schweizer Politik gefordert
Die Schweiz ist nun also auch
mittendrin statt nur dabei in der weltumspannenden Kreditkrise. Das
einzige was jetzt noch bleibt ist Humor, wie die Mail eines UBS-Bankers
beweist:
Die Berufsbezeichnung "Bankbeamter" kriegt ja plötzlich
wieder eine ganz grosse Bedeutung. Wahrscheinlich führen wir demnächst
wieder die Stempeluhren ein....
22. Juni 08 Grossbanken auf dünnem Eis 29. September 08 Ist die BIZ die Ursache der Kreditkrise? 8. Oktober 08 Wie sicher ist die Deutsche Bank?
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Geschrieben von: heise, am 16-10-2008 21:03 Ja, ja all diese ç*?"ç&-ÖKONOMEN, die nur ihren eigenen Profit suchen aber sonst von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und nicht einmal Finanzkrisen voraussagen können (- nicht einmal von ihren ç*?"ç&-Finanzmathematikern!). Aber waren die Ökonomen denn jemals darauf aus, für ein "Gemeinwohl" zu sorgen? Wie denn auch? Wie lässt sich denn ein "Gemeinwohl" definieren? Es gibt ja keines! Also: lieber wieder egoistisches Durchwursteln - denn für etwas anderes hat der Kopf bzw. die Intelligenz des Primaten "Homo sapiens" noch nie ausgereicht... Geschrieben von: Matthias, am 16-10-2008 22:32 Frag mal einen ç*?"ç&-ÖKONOMEN, wie man "Gemeinwohl" buchstabiert Ob das einer aus Quatar ist oder einer aus Zürich oder einer aus Shanghai, spielt da keine Rolex. Geschrieben von: kosh, am 17-10-2008 09:25 UBS bankrott Wer seine Geschäfte nicht mehr aus eigener Krafts stemmen kann, ist bankrott. Davon lese ich im Artikel "Zeitenwende auf dem Finanzplatz" aber vergeblich. Ein Link auf Deine Homepage habe ich auch vergeblich gesucht, im Tages Anzeiger. Der guteste TA-Autor verordnet auch gleich die Bedingungen für die Opposition des weiterhin vernebelten UBS-Bankrotts, nur Zyniker und solche mit offenen Rechungen sollen dagegen sein dürfen. Denken ist nicht erlaubt und wenn, darf es keinesfalls in die Opposition führen, sondern in begeistertes Abnicken der verfahrenen Situation. Die übliche Psychiatrisierung fehlte an dieser Stelle, beinahe wohltuend angesicht der staatlich-privatwirtschaftlich-multimedialen Desinformationskampagnen. Diese Woche, es traf sich trefflich, brachte ich unsere UBS-Kündigung über die Bühne, eine Kontoleiche aus früheren Zeiten. Und nun der Hammer, rufen die "Bank-Experten" doch tatsächlich an und laden uns zu einer Besprechung ein, was man mit dem Geld doch SINNVOLLES machen könnte. Ob sie denn keine Zeitung lesen, war meine Frau versucht zu antworten, liess es dann aber. Es hat offensichtlich keinen Sinn, Selbstkritik bei der UBS Fehlanzeige, mit viel Fantasie liest sich ein "ich nicht, er auch" aus deren Blubbern. Hammer über Hammer, König Couchepin lässt verlauten "es gibt Situationen, wo niemand bestraft wird, sondern das System stabilisiert". Die Realsatire überschlägt sich in immer wilderen Bocksprüngen. Nun haben wir es schwarz auf weiss, Strafsysteme für Finanzverbrecher sind Schönwetterkosmetik, in Zeiten der Not rührt man mit der grossen Kelle, der Adolf wird in Kauf genommen und stabilisiert. Das ist natürlich eine übertriebener Vergleich und doch, es gibt Zeitgenossen, die genau diese Haltung am Bsp. Grosse Depression nachvollziehen können, mit massig Beispielen. Somit kriegt unser König im historischen Sinne Recht und muss sich leider gefallen lassen, in eine ihm wahrscheinlich nicht ganz genehme Ecke gestellt zu werden, von wegen Herr Mörgele, gell Pascal, es gibt eben Zeiten, in denen Täter tuten dürfen sollen wie sie wollen. Und es gibt Zeiten, wo man selbstgerecht aus der Distanz mit dem Finger auf Täter zeigen kann um sich selbst darzustellen. Aber jetzt sind die Zeiten glücklicherweise günstig, sich selbst von jeder Schuld zu befreien. Was z.B. auch keine breitere Erwähnung fand, gestern von @rev aufgegriffen, die SNB (= Swiss National Bailout Fonds) und der Bund am Aktienrecht vorbei eine Kapitalerhöhung durch die Hintertür bei der UBS. Die Widersprüche finden kein Ende mehr, im Tagi kritisiert der Seibt den Economiesuisse-Bührer wegen dessen Artikel gleichentags in der Weltwoche "gerade der Umstand, dass es gelungen ist, Konkurse und staatliche Rettungsaktionen zu verhindern wird das Image der Schweiz stärken". Trotz oder gerade wegen Bührers offenkundiger Inkompetenz (oder war's auch da nur gezielte Desinformation) kriegt dieser auf der gleichen Doppelseite auch noch einen prominenten Platz, um seinen unheimlich experteusen Kommentar von sich zu geben. Danke Gerold und danke TA, dass wir an diesem geballten Fachwissen teilhaben dürfen. Realsatire auf Schritt und Tritt. - Die Berufsbezeichnung "Bankbeamter" kriegt ja plötzlich wieder eine ganz grosse Bedeutung. Wahrscheinlich führen wir demnächst wieder die Stempeluhren ein.... Und hoffentlich demnächst die Besoldungsstruktur des Bundes, das wäre nichts als konsequent und v.a. aus unternehmerischer Sicht billiger. Ah ja, was ich noch vergessen habe zu erwähnen, der Sitz der SNB-Auffanggesellschaft: Cayman Islands. English-Wiki meint: "The Cayman Islands are a major international financial centre. With the biggest sectors being "banking, hedge fund formation and investment, structured finance and securitization, captive insurance, and general corporate activities." Toll! Mit der SNB sitzen Sie in der ersten Reihe - der subprimekrise. Der ganze mehrfach verpackte Giftmüll wird wiederum verpackt und drauf gibt's erneut den Kleber: Ungiftig. Der nächste Strukturierungsnachbrenner ist gezündet - AAA. Die Amis auf Kurs kosh Geschrieben von: HRR, am 17-10-2008 09:59 @kosh Du hast noch Kurer im selbigen Tagi vergessen. Objektiv betrachtet hat zu keinem Zeitpunkt unserer Reise durch diese Schwierigkeiten Anlass bestanden, an der Sicherheit der UBS zu zweifeln. Dazu fällt mir gar nichts mehr ein... Geschrieben von: Lupe, der Satire-Blog , am 17-10-2008 10:11 die banken versprechen immer das blaue vom himmel, das muss wohl so sein. siehe: Banken-Slogans, kurz vor dem Kollaps Geschrieben von: kosh, am 17-10-2008 12:26 @HRR Objektiv betrachtet ja, habe ich vergessen. Das ist ja alles nix weiter als Beschäftigungstherapie für den Pöpel. 4 geschlagene Seiten UBS im TA, auf der Frontseite hat man die Kommentarspalte gleich weggelassen und den eigenen Senf direkt im Artikel platziert, ein seit Jahren zunehmend gänigerer Murks. Tja, die Presstitution geht eben auch am TA nicht spurlos vorbei. Subjektiv betrachtet habe ich den Kurer lediglich überflogen, die Zeit ist mir zu schade mich vertieft mit Ospels Ersatzlügnern eingehender zu befassen. Wie @rev meinte: Wenn sie das Maul aufmachen lügen sie, wenn sie das Maul schliessen, haben sie gelogen. Ich habe also weder alles gelesen noch alles erwähnt, z.B. auch nicht den Teil auf S.3, wo die SNB tatsächlich Geld zu "drucken" gedenkt, im modernen Sinne natürlich, in bewährter Copy-Paste-Enter-und-es-ward-Geld. Oder den Punkt der "strikten Geheimhaltung bis zuletzt" in Verbindung nicht nur meiner Vermutung, dass der Merz vom Herzschmerz nicht ganz unbegründet flachgelegt wurde. Aber die Ersatzcrew unter Führer Couchepin macht das wirklich toll: "Wir wünschen den Schuldigen Gutes". Oder dass die vielzitierte Wut auf den Folgeseiten nicht recht mit Zynismus und offenen Rechnungen von S.a zusammenpassen wollen. Oder dass auf S.1 das Paket verharmlosend dargestellt als "schlimmstenfalls dreissigmal teurer als jenes, mit dem der Bund nach dem Zusammenbruch der Swissair die Swiss aus dem Boden stampfte", ohne dabei zu erwähnen, dass die Swiss schliesslich an die Lufthansa verschenkt wurde, die Steuergelder also schlicht futsch sind, was wiederum nicht zu den königlichen Aussagen passt, dass ein Gewinn aus dem UBS-Bankrott resultieren wird, alles in Butter also. Dafür passt das Sprüchlein umso besser zur Volksverdummung im Begleitschutz zum Fall Swissair, ist also auch nichts Neues von den Ochsen. Auch nicht neu ist, dass solche Weisheiten immer häufiger unreflektiert von unseren Medien wiedergekäut werden. Der embedded journalism ist im Zivilleben angekommen, enthüllt wird hinterher wenn's wirklich nicht mehr anders geht, wenn's ganz klar zu spät ist. Wo man hinsieht Beinahe-Echtzeitphrasen als Druckvorlagen für die Geschichtsbücher, mit der nötigen Portion Moralin gespickt für ein Enthüllungsjournalismus-Mimikri. Kommentarspalten mit echten Kritiken überlässt man am liebsten den Hofnarren der Schlagseite wie den Zeichnern, die ihre Aufgabe erstaunlich hervorragend wahrnehmen. Offenbar halten die Inserateauftraggeber den Durchschnittsleser für zu dämlich, um einen Imageschaden befürchten zu müssen. Zyniker und andere Psychos dürfen auf der Leserbriefseite zu Wort kommen. Selbst im Angesicht des Bankrotts der UBS getraut sich die Redaktion nicht, mit schärferen Geschützen aufzufahren, dabei wäre eine gepfefferte Kritik des Chefredaktors durchaus nicht verkehrt um Zeichen zu setzen. Lieber nimmt man die sich gegenseitig widersprechenden Beiträge und bastelt ein 4-Seiten Potpurri mit dem Anstrich eines Boulevardblattes. Etwas mehr Farbe hätte ich mir gewünscht, und grössere Lettern für die Dramatik. Kein Wort auch darüber, dass eine Bankkontoverzinsung von sagen wir mal 1% eben kein garantierter Gewinn ist, sondern ein Restrisiko darstellt, das im Grunde der Kunde zu tragen hat. Wofür er jährlich mit 1% entschädigt wird, aber auch hier, Risiko nein danke. Sich über gierige Banker und ihre nunmehr staatlich sanktionierten Bezüge aufzuregen gewinnt angesichts dieser Tatsache einen leicht heuchlerischen Aspekt. Das Volk der Rettungsbejahungs ist lediglich graduell besser, wir diskutieren demnach nicht über Gier oder nicht Gier, sondern darüber, wieviel Gier gerade "in" ist. Viel Gier ist gerade out, wenig Gier dagegen Bürgerpflicht oder sogar grundlegendes Menschenrecht. Dafür sind Staaten da, sich selbst ad absurdum zu führen :-) Gestern berichtete meine Frau, wie sie nichtsahnend DRS3 eingeschaltet hat und auf Knopfdruck mit Volksverdummung bombardiert wurde, in etwa so: - DRS3 Moderator: "so, jetzt han i de Köbi us Bremgarte am Telefon. Gäll Köbi, jetzt isch der aber en Stei vom Herze gheit." - "Sali. Ja, chammer säge. Weisch wie bin ich froh." - "Du häsch gseit, du häsch 2 Konto. Also häsch mindestens CHF 30'000. Mir wänd jetzt nöd sage, wieviel. Ha ha ha." - "Ja, wäge dene paar 10'000 Franke, das isch jetzt au nöd so wild." - "Ja, schüscht lüütet dir no all alti Fründe a, wo plötztlich wieder öppis vo der wänd. Ha ha ha." - "Ha ha ha." - "So, jetzt chömmer zur Quizfrag. Ha ha ha, UBS gerettet, summa summarum "wäge däne paar Milliarde, das isch jetzt au nöd so wild", Hauptsache alle Köbi-Tublis und die Fliwatüts sind gerettet. Auch das habe ich nicht erwähnt, gut, stand auch nicht im TA, und froh bin ich, dass ich mir diesen Gassenhauer-Humor nicht antun muss, aber dennoch davon in Kenntnis gesetzt wurde. Nein ehrlich, ich geile mich lieber an der Realsatire Marke von "Washington to Ochsenschüür" auf, seitdem die Hofberichterstattung zu den Türmen aus dem Medien weitgehend verschwunden sind, habe ich mich nicht mehr so köstlich amüsiert. Sie lebe hoch, hoch, hoch, die Subprimekrise. Ach ja, was mich in den letzten Tagen leicht beeindruckt, aber nicht wirklich überrascht hat: aus http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/10/amerika-hat -ein-defizit-von-55.html - Amerika hat ein Defizit von 55 Billionen Dollar ... sagt David M. Walker, der ehemalige Comptroller General der Vereinigten Staaten. Ja, das sind astronomische 55 Tausend Milliarden. Das bedeutet, jeder amerikanische Haushalt trägt eine Staatsschuld von sagenhaften 480’000 Dollar!!! David M. Walker war bis zu seinem Rücktritt am 23. März 2008, der Comptroller General des U.S. Government Accountability Office. Dieses Amt entspricht in Deutschland ungefähr dem Hauptrechnungsprüfer beim Bundesrechnungshof. Die Aufgabe dieser Behörde ist es „alle Ereignisse in Verbindung mit dem Erhalt, der Verteilung und der Benutzung von Steuergeldern“ zu untersuchen und dem Kongress sowie dem Präsidenten „Bericht zu erstatten“. Hierbei hat sie vorzuschlagen, wie öffentliche Aufgaben effizienter oder kostengünstiger durchgeführt werden können. Demnach sind dem Comptroller alle Einnahmen, Ausgaben und Schulden des Staates bekannt und er weis von was er spricht. In der Talkshow von Bill Maher sagt Walker, die offizielle Zahl von fast 11 Billionen stimmt nicht, es kommen weitere 44 Billionen an Schulden dazu, die nicht in den Büchern stehen. Und natürlich die erste Grafik auf http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi d=8516&seite=0, die hat's wirklich in sich. Aber davon verstehst Du mehr als ich jemals verstehen werde. Die Amis auf Kurs Grüsse kosh Geschrieben von: Dose E.S.K , am 17-10-2008 17:35 öhm, öhm.. Und warum zeigt jetzt der Fall UBS schon wieder genau, dass Blogs so nötig sind? Weil Blogs den Beinahe-Bruch der UBS verhindert haben? Weil Blogs es immer schon besser wussten? Weil Blogs an der Situation etwas verändert haben? Der Fall UBS zeigt viel mehr, wie autark die Schweizer (Medien)Kommunikation funktioniert. Im Ausland, allen voran in den USA war längst klar, dass Herr Kurrer so nicht durchkommt. Das haben aber auch die CH-Blogger in der grossen Mehrheit ingoriert. Insofern ist die UBS wohl das mit Abstand schlechteste Beispiel um auf eine etwaige Notwendigkeit zu verweisen. Geschrieben von: HRR, am 17-10-2008 17:56 Die Aufgabe von Medien egal welcher Art ist unabhängig zu informieren und nicht etwas zu verhindern. Und hier stand - wie oben nachzulesen - dass die UBS nicht genügend kapitalisiert war (- und notabene am Vorabend einer möglichen Weltrezession immer noch nicht ist). Geschrieben von: kosh, am 17-10-2008 20:08 @Dose Seltsam seltsam - Weil Blogs den Beinahe-Bruch der UBS verhindert haben? Ist es die Aufgabe einer NZZ, Firmenzusammenbrüche zu verhindern? - Weil Blogs an der Situation etwas verändert haben? Ist es die Aufgabe eines Tagesanzeigers, Situationen zu verändern? Um HRR etwas mehr Gewicht zu verleihen, die Medien gelten rein theoretisch als 4. Gewalt im Staat, sie sollen unabhängig die anderen 3 Gewalten und was sonst noch so läuft im Staat auf die Finger schauen und das Volk informieren. Worauf das Volk theoretisch die Möglichkeit hätte zu versuchen, an der Situation was zu verändern. So läuft der Karren, nicht andersrum oder sonst wie. Rein theoretisch natürlich nur, praktisch ist es so, dass die (z.B. Print-) Medien den Inhalt an ihre Brötchengeber anpassen und dort auf ihr Informationsgebot verzichten, wo das Ziel einer Auflagemaximierung gefährdet ist. - Der Fall UBS zeigt viel mehr, wie autark die Schweizer (Medien)Kommunikation funktioniert. Schweizer Medien und Autarkie, dazu verweise ich auf die Berichterstattung zum Fall der 2 Türme. Im TA z.B. fiel auf, dass ausser dem Kilian kaum einer kritisch darüber geschrieben hat. Und heute noch tun sich die Redaktionen schwer, die offizielle US-Version glaubwürdig in Frage zu stellen. - Im Ausland, allen voran in den USA war längst klar, dass Herr Kurrer so nicht durchkommt. Ja ja, die lieben USA, was sind die nicht für ein vorbildlicher Staat. Nicht etwa dass die gezielt desinfomieren oder den Kunden mit Interpretationsspielvarianten förmlich überschwemmen, oder? Direktvergleiche USA-CH ohne auf die lokalen Eigenarten einzugehen sind ohnehin etwas problematisch, weil in den USA sehr vieles längst klar war, "verhindert" oder "verändert" hat es auch nichts. Es hängt halt immer vom Thema ab, z.B. im Vorfeld des 3. Golfkriegs vs Saddam Hussein, wo sich die US-Bürger verzweifelt im Ausland informieren mussten. Meines Wissens war das mit ein Hauptgrund, warum sich Blogs in den USA so rasant verbreitet haben, eben weil die "Klarheit" resp. der Informationsfluss in vielen Sachthemen blockiert wurde. Nebenbei wären an dieser Stelle doch auch mal ein oder mehrere Link-Bsps. angebracht, meinst Du nicht? Es liessen sich sicher auch Bsps. in der CH finden, dass Herrn Kurer nicht über den Weg zu trauen ist, allein die Masse an solchen Aussagen macht den Kohl nicht fett. - Das haben aber auch die CH-Blogger in der grossen Mehrheit ingoriert. Nun, von einem Betty-Bossy-Blog erwarte ich auch nicht, dass die solche Dinge auf der Speisekarte ausbreiten. Was ich damit meine, will ich am Bsp. des folgenden Links demonstrieren: aus http://www.blogverzeichnis.ch/ - "Schweiz Ausland Finanzen Firmen Film Fotografie Freizeit Gesellschaft Gesundheit Gourmet Humor Internet Kultur Karriere Kommunikation Kunst Lifestyle Literatur Medien Musik Politik Privat Reisen Shopping Spiele Sport Stadt & Region Technik Tier Wirtschaft Wissenschaft Sonstiges" Geschrieben von: BOYKOTT UBS, am 20-10-2008 12:43 BOYKOTT U B S Nach Versagen auf der ganzen Linie, kann die Inkompetenz und arroganz dieser Abzockerbande zu Lasten der Allgemeinheit nur durch einen Total Boykott der UBS von allen Privaten und Geschäftskunden bestraft werden. Dieses Verhalten akzeptieren wir Schweizer nicht. Die Parteien seien auch gewarnt – ihr müsst Euch ja der Wahl stellen, also hütet Euch. Keine Geschäftsbeziehungen mit der UBS mehr. Artikel kommentieren
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